{"id":881,"date":"2020-10-29T22:31:53","date_gmt":"2020-10-29T21:31:53","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=881"},"modified":"2021-10-08T11:09:56","modified_gmt":"2021-10-08T09:09:56","slug":"familie-erlanger","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/familie-erlanger\/","title":{"rendered":"Dr. Berta Erlanger"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns are-vertically-aligned-top is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Erlanger-Berta-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2350\" width=\"334\" height=\"452\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Erlanger-Berta-2.jpg 675w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Erlanger-Berta-2-221x300.jpg 221w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Erlanger-Berta-2-111x150.jpg 111w\" sizes=\"auto, (max-width: 334px) 100vw, 334px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<br>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kurzbiografie:<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Geboren am 22. April 1884 in Augsburg<\/li><li>Gestorben am 9. Juli 1933 in Mainz an den Folgen eines Suizidversuchs<\/li><\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"has-text-align-left has-background wp-block-heading\" style=\"background-color:#aec2d4\">J\u00fcdische Frauen\/\u00c4rztinnen<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">J\u00fcdische \u00c4rzt*innen wurden nach der \u201aMachtergreifung\u2019 der Nationalsozialisten 1933 nach und nach aus ihren Berufen gedr\u00e4ngt. So verloren sie zun\u00e4chst ihre Kassenzulassung, ehe ihnen schlie\u00dflich 1938 die Approbation entzogen wurde. Nur ein kleiner Teil der j\u00fcdischen \u00c4rzt*innen durfte sich nun unter der Bezeichnung \u201eKrankenbehandler\u201c um die Versorgung der j\u00fcdischen Kranken k\u00fcmmern, da diese von nichtj\u00fcdischen \u00c4rzt*innen nicht mehr behandelt werden durften. Dar\u00fcber hinaus wurden j\u00fcdische \u00c4rzt*innen aus dem Klinikdienst und an den Universit\u00e4ten entlassen. Damit einher gingen offene Anfeindungen seitens der Bev\u00f6lkerung und auch Aktionen von nationalsozialistischen Gruppierungen wie der SA, die sich vor den Eing\u00e4ngen zu den Praxen j\u00fcdischer \u00c4rzt*innen positionierten und Patient*innen den Zutritt verwehrten. Sch\u00e4tzungsweise die H\u00e4lfte der insgesamt 8.000 deutschen j\u00fcdischen \u00c4rzt*innen emigrierte und etwa ein Viertel wurde im Holocaust vom NS-Regime ermordet. Berta Erlanger, die in Mainz in ihrer Praxis als \u201epraktische \u00c4rztin und Spezial\u00e4rztin f\u00fcr Kinderkrankheiten\u201c t\u00e4tig war, meldete sich infolge des steigenden Drucks auf j\u00fcdische \u00c4rzt*innen bereits im April 1933 aus der \u201eDeutschen Gesellschaft f\u00fcr Kinderheilkunde\u201c ab. Ebenfalls im Jahr 1933 verlor sie wie die anderen j\u00fcdischen \u00c4rzt*innen im Deutschen Reich am 22. April ihre Krankenkassenzulassung. Zu Beginn ihres Medizinstudiums im Wintersemester 1903\/04 war sie eine der wenigen weiblichen Ausnahmen. Auch, dass Sie in Mainz eine eigene Praxis f\u00fchrte; war f\u00fcr \u00c4rztinnen zu dieser Zeit eine Seltenheit.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Berta Erlanger wurde am 22. April 1884 als drittes Kind des Kaufmanns Jakob Erlanger und seiner Frau Emilie, geborene Neuburger, in Augsburg geboren. Jakob Erlanger, geboren am 4. Dezember 1852, stammte aus Buchau, Amt Riedlingen in W\u00fcrttemberg, wo eine bedeutende j\u00fcdische Gemeinde bestand. Bertas Vater war \u00fcber seine Mutter Pauline Einstein entfernt verwandt mit Albert Einstein, dessen Eltern ebenfalls aus Buchau stammten. Die Familie Erlanger lebte in Augsburg in der Maximilianstra\u00dfe. Berta hatte drei Geschwister: einen Bruder, Hugo (geboren 1881), eine \u00e4ltere Schwester, Ida (geboren 1883) und eine j\u00fcngere Schwester, Adele (geboren 1891).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/ErlangerBerta-studienzeugnis-748x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1147\" width=\"395\" height=\"539\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/ErlangerBerta-studienzeugnis-219x300.png 219w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/ErlangerBerta-studienzeugnis-110x150.png 110w\" sizes=\"auto, (max-width: 395px) 100vw, 395px\" \/><figcaption><sub>Studienbescheinigung der Universit\u00e4t Heidelberg f\u00fcr Berta Erlanger<br>Quelle: Universit\u00e4tsarchiv Heidelberg, Studien- und Sittenzeugnis vom 14. August 1906.<\/sub><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Berta besuchte zun\u00e4chst die H\u00f6here M\u00e4dchenschule in Augsburg und wechselte 1900 an das M\u00fcnchener Privat-M\u00e4dchen-Gymnasium, um im Juli 1903 am dortigen Maximiliansgymnasium das Abitur abzulegen. Zum Wintersemester 1903\/04 wurde sie an der Universit\u00e4t Heidelberg als \u201eStudiosus med.\u201c \u2013 also Medizinstudentin \u2013 immatrikuliert. F\u00fcr Frauen war es damals noch nicht selbstverst\u00e4ndlich, ein Hochschulstudium anzustreben, und sie war eine von sehr wenigen weiblichen Studierenden unter vielen m\u00e4nnlichen Kommilitonen. 1905\/06 absolvierte sie das Physikum in Heidelberg, legte im Dezember 1908 das Staatsexamen ab und leistete vom 1. Januar bis 1. Mai 1909 an der medizinischen Poliklinik in Heidelberg sowie anschlie\u00dfend bis 31. Dezember 1909 an der Gro\u00dfherzoglich Badischen Heil- und Pflegeanstalt in Wiesloch\/Baden das Praktische Jahr ab. Am 5. September 1910 wurde sie bei Professor Fleiner an der Universit\u00e4t Heidelberg promoviert; das Thema ihrer Dissertation lautete: \u201eBeitr\u00e4ge zur Diagnose des Magencarcinoms mit besonderem Hinweis auf das Schmerzsymptom\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Approbation erfolgte am 18. Januar 1910. Ab Oktober 1910 arbeitete Berta Erlanger als Hilfs\u00e4rztin an der Heil- und Pflegeanstalt in Wiesloch, 1912 wurde sie Assistenz\u00e4rztin am st\u00e4dtischen Krankenhaus in Augsburg und nahm 1914 eine Stelle am Friedrichs-Waisenhaus der Stadt Berlin in Rummelsburg an. Sie hatte sich entschlossen, sich in Kinderheilkunde zu spezialisieren. So arbeitete sie auch einige Monate an einem Hamburger S\u00e4uglingsheim und ver\u00f6ffentlichte verschiedene Beitr\u00e4ge in Fachzeitschriften.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs war sie zeitweise am St\u00e4dtischen Krankenhaus in Wiesbaden t\u00e4tig. 1917 lie\u00df sie sich in Mainz als \u201epraktische \u00c4rztin und Spezial\u00e4rztin f\u00fcr Kinderkrankheiten\u201c nieder. Ihre Praxis befand sich zun\u00e4chst am Forsterplatz 3, dann in der Gro\u00dfen Bleiche 12 im 2. Stock, wo sie zeitweise auch wohnte. Vermutlich war sie die erste Kinder\u00e4rztin in der Stadt. Unter den niedergelassenen P\u00e4diater*innen in Deutschland war der Anteil j\u00fcdischer \u00c4rzt*innen sehr hoch; er betrug \u00fcber 50%.<\/p>\n\n\n\n<p>Was hatte Berta Erlanger nach Mainz gef\u00fchrt? Ob sie hier die M\u00f6glichkeit erhielt, eine Praxis zu \u00fcbernehmen, oder ob ihre Schwester Adele zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem Heidesheimer Arzt Dr. Otto Ebner verlobt war und Berta in der N\u00e4he des zuk\u00fcnftigen Wohnorts ihrer j\u00fcngeren Schwester leben wollte, ist unbekannt. Aus den Augsburger Meldeunterlagen geht nur hervor, dass sich die damals 25-j\u00e4hrige Adele Erlanger bereits w\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs, im Jahr 1917, einige Monate lang \u2013 m\u00f6glicherweise als Lazarettschwester \u2013 in Mainz aufgehalten hatte. Nach ihrer Eheschlie\u00dfung lebte Adele dann in Heidesheim bei Mainz. Bereits zuvor gab es verwandtschaftliche Beziehungen hierher an den Rhein: Ein Cousin zweiten Grades von Bertas Vater \u2013 auch er hie\u00df Jakob Erlanger und war 1835 in Buchau geboren \u2013 war Mitte des 19. Jahrhunderts nach Mainz gegangen und wurde 1864 Teilhaber der Mainzer Privatbank Bertram Herz. Sein Grab befindet sich auf dem Neuen J\u00fcdischen Friedhof in Mainz.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Erlanger-GrosseBleiche12-klein-bpsf2088a-1024x717.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1156\" width=\"522\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Erlanger-GrosseBleiche12-klein-bpsf2088a-1024x717.png 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Erlanger-GrosseBleiche12-klein-bpsf2088a-300x210.png 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Erlanger-GrosseBleiche12-klein-bpsf2088a-768x538.png 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Erlanger-GrosseBleiche12-klein-bpsf2088a-1536x1076.png 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Erlanger-GrosseBleiche12-klein-bpsf2088a-2048x1435.png 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Erlanger-GrosseBleiche12-klein-bpsf2088a-150x105.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px\" \/><figcaption><sub>Gro\u00dfe Bleiche, um 1936\/1938. H\u00e4user mit Hakenkreuzbeflaggung. Blick Richtung St. Peter. Rechts: Juwelier Martin Josef R\u00fcckert (Gro\u00dfe Bleiche 12).<\/sub><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die nationalsozialistische Macht\u00fcbernahme bedeutete f\u00fcr die gesamte j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung in Deutschland unmittelbar einen starken Einschnitt. Dies galt auch f\u00fcr \u00c4rzt*innen, auch wenn die Zur\u00fccknahme der Approbationen erst 1938 offiziell verk\u00fcndet wurde. Zunehmend wurde ihnen die Aus\u00fcbung ihres Berufs erschwert und schlie\u00dflich ganz verboten.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> In Mainz fand bereits im M\u00e4rz und dann nochmals reichsweit am 1. April 1933 ein <a href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/glossary\/boykott\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/glossary\/boykott\/\">Boykott<\/a> statt, der nicht nur Gesch\u00e4fte j\u00fcdischer Inhaber*innen, sondern auch Anwaltskanzleien und Arztpraxen traf. Vor den Hauseing\u00e4ngen postierte SA-M\u00e4nner schreckten die Ratsuchenden, Patient*innen vom Besuch der Kanzleien und Praxen j\u00fcdischer \u00c4rzt*innen sowie j\u00fcdischer Anw\u00e4lte ab.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/ErlangerBerta1933-grabstein-DSC01820-bearb.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1157\" width=\"253\" height=\"449\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/ErlangerBerta1933-grabstein-DSC01820-bearb.jpg 262w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/ErlangerBerta1933-grabstein-DSC01820-bearb-169x300.jpg 169w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/ErlangerBerta1933-grabstein-DSC01820-bearb-84x150.jpg 84w\" sizes=\"auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px\" \/><figcaption><sub>Grabstein von Dr. Berta Erlanger auf dem Neuen J\u00fcdischen Friedhof in Mainz<\/sub><br><sub> (Foto: Hedwig Br\u00fcchert).<\/sub><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Am 19. April 1933 meldete sich Berta Erlanger als Mitglied aus der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Kinderheilkunde ab. Vermutlich war der Austritt den j\u00fcdischen Mitgliedern nahegelegt worden, wie dies im Zuge der sogenannten \u201a<a href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/glossary\/gleichschaltung\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/glossary\/gleichschaltung\/\">Gleichschaltung<\/a>\u2019 in allen Organisationen und Vereinen geschah. Am 22. April 1933 verloren die j\u00fcdischen \u00c4rzt*innen ihre Zulassung bei den Krankenkassen, was ihnen einen Gro\u00dfteil ihrer Patient*innen nahm. Als Berta Erlanger kommen sah, dass sie ihren geliebten Beruf im nationalsozialistischen Staat nicht mehr lange w\u00fcrde aus\u00fcben d\u00fcrfen, wollte sie nicht mehr weiterleben. Sie starb am 9. Juli 1933 im Mainzer St\u00e4dtischen Krankenhaus an den Folgen eines Selbstmordversuchs. Ihr Grab befindet sich auf dem Neuen J\u00fcdischen Friedhof (Feld 11, Reihe 5, Nr. 4).<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"aligncenter size-medium is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Berta_Erlanger-scaled-e1604321439676-300x285.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1356\" width=\"400\" height=\"385\"\/><figcaption><sub>Foto: HdE<\/sub><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Die Worterkl\u00e4rung dazu ist unter \u201a<a href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/glossary\/arisierung\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/glossary\/arisierung\/\">Arisierung<\/a>\u2019 zu finden.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Verfasserin: Hedwig Br\u00fcchert<\/p>\n\n\n\n<p>Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Br\u00fcchert, Hedwig: Dr. Berta Erlanger (1884\u20131933). Kinder\u00e4rztin in Mainz, in: Kern, Susanne &amp; Pl\u00e4ttner, Petra (Hrsg.): Frauen in Rheinhessen 1816 bis heute, Mainz 2015, S. 95\u201398.<\/p>\n\n\n\n<p>Br\u00fcchert, Hedwig: Dr. Berta Erlanger, in: Knigge-Tesche, Renate &amp; Br\u00fcchert, Hedwig (Hrsg.): Der Neue J\u00fcdische Friedhof in Mainz. Biographische Skizzen zu Familien und Personen, die hier ihre Ruhest\u00e4tte haben. Mit einem Beitrag zur Trauerhalle von Ansgar Brockmann (Sonderheft der Mainzer Geschichtsbl\u00e4tter), Mainz 2013, S. 79\u201383.<\/p>\n\n\n\n<p>Frauenb\u00fcro Landeshauptstadt Mainz: Frauenleben in Magenza. Die Portr\u00e4ts j\u00fcdischer Frauen und M\u00e4dchen aus dem Mainzer Frauenkalender und Texte zur Frauengeschichte im j\u00fcdischen Mainz. Mainz 2015.<\/p>\n\n\n\n<p>Schuster, Josef: J\u00fcdische \u00c4rztinnen und \u00c4rzte in der NS-Zeit. J\u00f6rg-Dietrich-Hoppe-Vorlesung 2018: Vortrag des Pr\u00e4sidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, \u00fcber \u201eJ\u00fcdische \u00c4rztinnen und \u00c4rzte in der NS-Zeit. Erinnerung an Schicksale und Lehren aus der Vergangenheit\u201c. D\u00fcsseldorf 06.12.2018. &lt;URL: https:\/\/www.zentralratderjuden.de\/aktuelle-meldung\/artikel\/news\/juedische-aerztinnen-und-aerzte-in-der-ns-zeit\/&gt; [aufgerufen am 18.09.2020].<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"450\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Haus_Erlanger-scaled-e1604321216754.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1352\"\/><figcaption><sub>Foto: HdE<\/sub><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der Stolperstein wurde am 8. November 2017 in der Gro\u00dfen Bleiche 12 verlegt.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.5553773510674!2d8.262930115258875!3d50.000944879415925!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd96e29f6cff93%3A0x29b192f067cb445c!2sGro%C3%9Fe%20Bleiche%2012%2C%2055116%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1604006809111!5m2!1sde!2sde\" width=\"600\" height=\"450\" frameborder=\"0\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" aria-hidden=\"false\" tabindex=\"0\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurzbiografie: Geboren am 22. April 1884 in Augsburg Gestorben am 9. 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