{"id":855,"date":"2020-10-27T16:29:47","date_gmt":"2020-10-27T15:29:47","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=855"},"modified":"2020-11-02T18:09:55","modified_gmt":"2020-11-02T17:09:55","slug":"familie-epstein","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/familie-epstein\/","title":{"rendered":"Familie Epstein"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns are-vertically-aligned-top is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\nngg_shortcode_0_placeholder\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eduard Epstein<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Geboren am 13. August 1867 in Frankenthal<\/li><li>Ermordet am 17. April 1943 in Theresienstadt<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Emma Epstein, geb. Hirsch<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Geboren am 17. Januar 1874 in Neuss am Rhein<\/li><li>Gestorben am 9. Februar 1956 in Vevey (Schweiz)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kurt Paul Epstein<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Geboren 1903 in Mainz<\/li><li>Ermordet am 21. August 1942 in Auschwitz<\/li><\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"has-background wp-block-heading\" style=\"background-color:#aec2d4\">Vom Boykott zur Enteignung der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#aec2d4\">Die nationalsozialistische Propaganda stellte j\u00fcdische B\u00fcrger*innen als Gefahr f\u00fcr das \u201adeutsche Blut\u2018 dar. Das NS-Regime versuchte vor allem bei nicht-j\u00fcdischen Unternehmer*innen Neid auf die j\u00fcdischen Konkurrent*innen zu sch\u00fcren. Durch gezielte Propagandama\u00dfnahmen versuchte die NSDAP, Kund*innen einzureden, dass sie besser in \u201aarischen\u2018 Gesch\u00e4ften kaufen sollen. Um gezielter vorzugehen, organisierte die NSDAP in Mainz \u2013 und auch in einigen anderen St\u00e4dten \u2013 am 9. M\u00e4rz 1933 einen ersten Boykott gegen Warenh\u00e4user j\u00fcdischer Besitzer*innen. Auch die Zeitungen griffen dieses Vorgehen auf und hetzten gegen j\u00fcdische B\u00fcrger*innen. F\u00fcr Samstag, den 1. April 1933 rief die NSDAP dann reichsweit zu einem Boykott gegen j\u00fcdische Gesch\u00e4fte, Rechtsanw\u00e4lt*innen und \u00c4rzt*innen auf. Auch in Mainz zogen an diesem Tag SA-Einheiten durch die Stadt und postierten sich vor Gesch\u00e4ften und Praxen und brachten Aufschriften an wie \u201eJ\u00fcdisches Unternehmen\u201c, \u201eAchtung, Jude! Betreten verboten!\u201c oder \u201eDeutsche, kauft nur in deutschen Gesch\u00e4ften\u201c. Zahlreiche kleinere Gesch\u00e4fte und Unternehmen wurden durch den fortlaufenden schleichenden Boykott wirtschaftlich so stark besch\u00e4digt, dass sie nicht bestehen konnten. Die j\u00fcdischen Besitzer*innen mussten ihre Gesch\u00e4fte schlie\u00dfen oder weit unter Wert verkaufen. Auch das M\u00f6belhaus der Familie Epstein wurde zum Aufgeben gezwungen. Ab Herbst 1937 wurde das Vorgehen gegen noch bestehende j\u00fcdische Unternehmen noch verst\u00e4rkt. Die sogenannte \u201aArisierung\u2018 \u2013 also die Enteignung j\u00fcdischer B\u00fcrger*innen \u2013 wurde von diesem Zeitpunkt an staatlich gelenkt. Verkaufspreise wurden somit beh\u00f6rdlich festgesetzt und Gesch\u00e4fte mussten weit unter Wert an \u201aarische\u2018, staatstreue, zumeist NSDAP-Mitglieder, verkauft werden.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eduard Epstein wurde am 13. August 1867 im pf\u00e4lzischen Frankenthal geboren und zog in den 1890er-Jahren nach Mainz. 1899 heiratete er Emma Hirsch, die am 17. Januar 1874 in Neuss am Rhein das Licht der Welt erblickt hatte. Das Paar hatte vier S\u00f6hne: Max, Alfred, Kurt Paul und Erwin Erich. Sie wuchsen in einem liberalen Klima auf und erhielten eine gute Schulbildung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eduard Epstein war Kaufmann von Beruf und Inhaber eines Warenhauses, das sich, ebenso wie die Wohnung der Familie, anfangs in der Gro\u00dfen Bleiche, Ecke L\u00f6wenhofstra\u00dfe, befand. 1908 erwarb er das Anwesen Bahnhofstra\u00dfe 5 und verlegte sein Gesch\u00e4ft dorthin; auch die Wohnung der Familie befand sich nun hier in diesem Haus. Die Firma f\u00fchrte zun\u00e4chst den Namen \u201eWarenhaus L. Epstein\u201c; nach der Inflation 1923 wurde sie in \u201eM\u00f6belhaus L. Epstein\u201c umbenannt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/epstein-moebelhaus-bpsf16462a-2-731x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-334\" width=\"268\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/epstein-moebelhaus-bpsf16462a-2-731x1024.jpg 731w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/epstein-moebelhaus-bpsf16462a-2-214x300.jpg 214w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/epstein-moebelhaus-bpsf16462a-2-768x1076.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/epstein-moebelhaus-bpsf16462a-2-1097x1536.jpg 1097w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/epstein-moebelhaus-bpsf16462a-2-1462x2048.jpg 1462w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/epstein-moebelhaus-bpsf16462a-2-107x150.jpg 107w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/epstein-moebelhaus-bpsf16462a-2-scaled.jpg 1828w\" sizes=\"auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px\" \/><figcaption><sub>M\u00f6belhaus L. Epstein<\/sub><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend der Rhein-Ruhr-Krise und des passiven Widerstands als Protest gegen die franz\u00f6sische Politik wurde Eduard Epstein am 29. Mai 1923 mit seiner Familie von den Franzosen ins unbesetzte Gebiet nach Darmstadt ausgewiesen. Nur Max, der \u00e4lteste Sohn, durfte in Mainz bleiben und f\u00fchrte das Gesch\u00e4ft weiter. Die Ausweisung dauerte l\u00e4nger als ein Jahr. Erst w\u00e4hrend des zwangsweisen Aufenthaltes in Darmstadt stellte Eduard Epstein den Antrag auf Aufnahme in den hessischen Staatsverband. Bis dahin besa\u00df er aufgrund der Herkunft seines Vaters \u2013 der stammte aus Kraskau in Oberschlesien \u2013 die preu\u00dfische Staatsangeh\u00f6rigkeit. Der Ausgewiesene erhielt nun nicht nur die hessische Staatsb\u00fcrgerschaft, sondern auch ein Schreiben des hessischen Staatspr\u00e4sidenten Carl Ulrich, in dem ihm dieser daf\u00fcr dankte, dass er der \u201edeutschen Sache mannhaft und treu gedient habe\u201c. Leider nutzte ihm dies alles nach 1933 nichts; Eduard Epstein wurde von den Nationalsozialisten sogar als \u201eSeparatist\u201c verd\u00e4chtigt und in der Presse \u00f6ffentlich angeprangert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bald nachdem die Epsteins aus Darmstadt nach Mainz im Februar 1925 zur\u00fcckgekehrt waren, &nbsp;wurde die Familie von einem schweren Schicksalsschlag getroffen: Der geliebte \u00e4lteste Sohn Max, zum Nachfolger des Vaters im Familienunternehmen ausersehen, nahm sich wegen einer ungl\u00fccklichen Liebesbeziehung, die vom Vater missbilligt worden war, das Leben. Er fand auf dem Neuen j\u00fcdischen Friedhof seine letzte Ruhest\u00e4tte. Alfred, der Zweit\u00e4lteste, unterst\u00fctzte nun den Vater im Gesch\u00e4ft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als im Sommer 1930, nach dem vorzeitigen Abzug der franz\u00f6sischen Besatzungstruppen, auch in Mainz eine Sturmabteilung innerhalb der Ortsgruppe des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold aufgebaut wurde, um die Weimarer Republik gegen ihre Feinde zu verteidigen, schlossen sich die S\u00f6hne Alfred und Erwin sofort dieser Organisation an. Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht gelangt waren und begannen, ihre politischen Gegner*innen zu verhaften und in fr\u00fchen Konzentrationslagern wie Osthofen in Schutzhaft zu nehmen, waren die aktiven Mitglieder des Reichsbanners besonders bedroht. Alfred und Erwin Epstein flohen deshalb nach Paris. Ihr Bruder Kurt floh in die Niederlande.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Paris hielt sich Alfred m\u00fchsam mit verschiedenen Hilfsarbeiten \u00fcber Wasser. Sein Bruder Erwin meldete sich 1936 als Freiwilliger f\u00fcr den Spanienkrieg, um auf der Seite der Republik zu k\u00e4mpfen. Er wurde von den Franco-Truppen get\u00f6tet. Nach Kriegsbeginn im September 1939 ordnete die franz\u00f6sische Regierung die Internierung aller \u201efeindlichen Ausl\u00e4nder\u201c an. Junge wehrt\u00fcchtige M\u00e4nner erhielten allerdings das Angebot, sich freiwillig zur Fremdenlegion zu melden und dadurch dem Internierungslager zu entgehen. So entschied sich Alfred Epstein f\u00fcr den Dienst in der Fremdenlegion.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Niederlande boten nach der deutschen Besetzung des Landes keine sichere Zuflucht mehr. Im Mai 1940 wurde Kurt Epstein zusammen mit seiner Frau Ilona, geborene Silberberg, die er in Amsterdam geheiratet hatte, verhaftet und mit dem ersten Transport vom Lager Westerbork am 15. Juli 1942 nach Auschwitz deportiert. Dort wurde er am 21. August 1942 ermordet; im Totenschein wurde \u201eHerzmuskelinsuffizienz\u201c eingetragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Eltern, Eduard und Emma Epstein, waren alleine in Mainz zur\u00fcckgeblieben. Eduard Epstein wurde gezwungen, sein Gesch\u00e4ft zu schlie\u00dfen. Schlie\u00dflich mussten die beiden alten Leute auch ihre Wohnung in der Bahnhofstra\u00dfe 5 verlassen und wurden in den \u201aJudenh\u00e4usern\u2019 Hindenburgstra\u00dfe 40 und zuletzt in der Margaretenstra\u00dfe 37 in qualvoller Enge einquartiert. Am 27. September 1942 wurden sie von Mainz \u00fcber Darmstadt nach Theresienstadt deportiert. Eduard Epstein verhungerte wenige Monate sp\u00e4ter. Emma Epstein \u00fcberlebte das Lager.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"443\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Familie_Epstein-scaled-e1604319433608-1024x443.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1326\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Familie_Epstein-scaled-e1604319433608-1024x443.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Familie_Epstein-scaled-e1604319433608-300x130.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Familie_Epstein-scaled-e1604319433608-768x332.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Familie_Epstein-scaled-e1604319433608-1536x664.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Familie_Epstein-scaled-e1604319433608-2048x886.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Familie_Epstein-scaled-e1604319433608-150x65.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><sub>Foto: HdE<\/sub><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verfasserin: Hedwig Br\u00fcchert<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Knigge-Tesche, Renate &amp; Br\u00fcchert, Hedwig: Der Neue J\u00fcdische Friedhof in Mainz. Biographische Skizzen zu Familien und Personen, die hier ihre Ruhest\u00e4tte haben. Mit einem Beitrag zur Trauerhalle von Ansgar Brockmann (Sonderheft der Mainzer Geschichtsbl\u00e4tter). Mainz 2013.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Epstein, Alfred: Nicht an die G\u00fcter h\u00e4ng\u2018 dein Herz! Erinnerungen an meine Mainzer Jahre, in: Mainzer Vierteljahreshefte, Teil I: 11. Jg. (1991), Heft 1, S. 128\u2013135; Teil II: 11. Jg. (1991), Heft 2, S. 126\u2013133; Teil III: 11. Jg. (1991), Heft 3, S. 112\u2013120.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alfred Epstein \u2013 Vorsitzender der J\u00fcdischen Gemeinde Mainz 1962 bis 1978, in: Berkessel, Hans; Br\u00fcchert, Hedwig; Dobras, Wolfgang; Erbar, Ralph und Teske, Frank (Hrsg.): Leuchte des Exils. Zeugnisse j\u00fcdischen Lebens in Mainz und Bingen, Mainz 2016, S. 139 f.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-zoooom\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Haus_Epstein-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1328\"\/><figcaption><sub>Foto: HdE<\/sub><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stolpersteine wurden am 8. November 2017 in der Bahnhofstra\u00dfe 5 verlegt. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.5601783619177!2d8.259819215715202!3d50.00085487941585!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd96e31dea16d7%3A0xeeca0df87910fd5d!2sBahnhofstra%C3%9Fe%205%2C%2055116%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1603812494783!5m2!1sde!2sde\" width=\"600\" height=\"450\" frameborder=\"0\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" aria-hidden=\"false\" tabindex=\"0\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eduard Epstein Geboren am 13. August 1867 in Frankenthal Ermordet am 17. April 1943 in Theresienstadt Emma Epstein, geb. Hirsch Geboren am 17. Januar 1874 in Neuss am Rhein Gestorben am 9. Februar 1956 in Vevey (Schweiz) Kurt Paul Epstein Geboren 1903 in Mainz Ermordet am 21. 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