{"id":5130,"date":"2025-07-09T11:30:16","date_gmt":"2025-07-09T09:30:16","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=5130"},"modified":"2025-07-09T11:43:12","modified_gmt":"2025-07-09T09:43:12","slug":"siegfried-rosenbusch-und-familie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/siegfried-rosenbusch-und-familie\/","title":{"rendered":"Siegfried Rosenbusch und Familie"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Therese Rosenbusch<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>1867 geboren<\/li>\n\n\n\n<li>1942 nach Theresienstadt deportiert<\/li>\n\n\n\n<li>ermordet am 21. Dezember 1942<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Siegfried Rosenbusch<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>am 23. April 1904 in Mainz geboren<\/li>\n\n\n\n<li>1942 nach Piaski deportiert<\/li>\n\n\n\n<li>ermordet in Piaski<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Albert Rosenbusch<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>am 28. November 1905 in Mainz geboren<\/li>\n\n\n\n<li>1942 nach Piaski deportiert<\/li>\n\n\n\n<li>ermordet in Pisaki<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erna Rosenbusch, geb. Fr\u00f6hlich<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>am 12. Februar 1915 geboren<\/li>\n\n\n\n<li>1942 nach Piaski deportiert<\/li>\n\n\n\n<li>ermordet in Piaski<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Siegfried Rosenbusch wurde am 23. April 1904 in Mainz geboren. Zu diesem Zeitpunkt war seine Mutter Therese ledig, in der Geburtsurkunde ist kein Vater vermerkt. Bei Siegfrieds Geburt war Theresa Rosenbusch 37 Jahre alt. 19 Monate sp\u00e4ter folgte Bruder Albert (28. November 1905) \u2013 auch hier ist der Vater unbekannt. Die beiden S\u00f6hne wuchsen bei ihrer Mutter auf.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"785\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Foto-Familie-Rosenbusch-1024x785.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5604\" style=\"width:600px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Foto-Familie-Rosenbusch-1024x785.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Foto-Familie-Rosenbusch-300x230.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Foto-Familie-Rosenbusch-768x589.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Foto-Familie-Rosenbusch-150x115.jpg 150w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Foto-Familie-Rosenbusch.jpg 1279w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Siegfried und Albert Rosenbsuch mit ihrer Mutter Therese (\u00a9 Mainzer Carneval Club)<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Therese stammte aus dem kleinen bayerischen Ort Schwebheim, das s\u00fcdlich von Schweinfurt liegt. Hier war die Familie Rosenbusch seit Generationen verwurzelt. Was Therese Rosenbusch aus ihrer bayerischen Heimat nach Mainz zog, ist unklar. &nbsp;In den ersten Jahren wechselten die Wohnorte der Familie h\u00e4ufiger. 1907 war die Heimat die Bauerngasse 19, von 1908 bis 1915 die L\u00f6hrstra\u00dfe 15 und im Anschluss bis 1929 die Emmeransstra\u00dfe 10. Diese Adresse liegt unweit des Caf\u00e9 Neuf (ab 1915 Apostelhof) \u2013 dem Gr\u00fcndungsort des heutigen 1. FSV Mainz 05. Wom\u00f6glich kreuzten sich dort sp\u00e4ter die Wege von Siegfried mit den Vereinsgr\u00fcndern oder Mitgliedern des jungen Vereins, da der Apostelhof noch lange Zeit Treffpunkt f\u00fcr Vereinsaktivit\u00e4ten war.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war f\u00fcr die Familie vermutlich keine einfache Zeit; die wechselnden Berufe und Wohnorte der Mutter, die dem Adressbuch zu entnehmen sind, zeugen von einem eher unbest\u00e4ndigen Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Siegfried Rosenbusch erlernte den Beruf des K\u00fcfers, ein handwerklicher Beruf, bei dem Gef\u00e4\u00dfe, meist F\u00e4sser hergestellt werden. Sp\u00e4ter arbeitete er als Kellermeister bei der Sektkellerei Sch\u00f6nberger, die ihren Sitz in der Walpodenstra\u00dfe 10 hatte und von Eugen Sch\u00f6nberger gef\u00fchrt wurde, der ebenfalls Jude war. \u201eSch\u00f6nberger Cabinet\u201c hatte wie auch die Sektkellerei Kupferberg einige Jahre einen herausragenden Ruf und wurde in den besten deutschen H\u00e4usern ausgeschenkt. Die Sektkellerei wurde nach dem 9. November 1938 durch die Nationalsozialisten enteignet. Der Besitzer Eugen Sch\u00f6nberger emigrierte mit seiner Frau nach Frankreich und sp\u00e4ter weiter in die USA. Leider fanden sich keine weiteren Verbindungen zwischen Siegfried Rosenbusch und der Sektkellerei Sch\u00f6nberger.<\/p>\n\n\n\n<p>Albert Rosenbusch lernte Erna Fr\u00f6hlich aus dem pf\u00e4lzischen Gauersheim kennen. Die Familie Fr\u00f6hlich war in der kleinen Gemeinde sehr verwurzelt. Wie sich beide kennenlernten ist unklar, doch sp\u00e4ter heirateten sie. Wie das Leben der beiden weiter verlief und wie sie ihr Leben konkret gestalteten ist nicht klar.<\/p>\n\n\n\n<p>Siegfried Rosenbusch blieb den vorhandenen Quellen zufolge hingegen ohne Partnerin. Man wei\u00df nicht viel dar\u00fcber, wie er sein Leben gestaltete und wie es konkret verlief. Es konnten jedoch einige Anhaltspunkte daf\u00fcr gefunden werden, dass der Sport und insbesondere der 1. Mainzer Fu\u00dfball und Sportverein 05 e. V. einen sehr gro\u00dfen Platz im Leben von Siegfried Rosenbusch eingenommen hat und er dem Verein sehr verbunden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Siegfried wurde von den Menschen im Verein liebevoll mit dem Spitznamen \u201eSissi\u201c angesprochen und engagierte sich in vielen Bereichen des Vereinslebens. Er spielte haupts\u00e4chlich in der dritten und vierten Mannschaft, deren Trainer er gleichzeitig war. In der Saison 1926\/27 musste er aufgrund von Spielermangel sogar hin und wieder in der zweiten Mannschaft aushelfen, die in diesem Jahr die Gaumeisterschaft gewinnen konnte. Im Zuge der stattfindenden Meisterfeier ist eine sch\u00f6ne Anekdote \u00fcber Siegfried Rosenbusch entstanden: \u201eDie liebensw\u00fcrdig gebotenen kulinarischen Gen\u00fcsse konnten selbst bei unserem verw\u00f6hnten \u201eSissi\u201c ein behaglich zufriedenes Grinsen hervorzaubern\u2026\u201c<br>In der Saison 1929\/30 wurde die dritte Mannschaft unter der Leitung von Siegfried Rosenbusch Meister. In der Vereinszeitung aus dem Juni 1930 wird berichtet: \u201eDie 3. Mannschaft ist die einzige unserer aktiven Mannschaften, welche uns eine Meisterschaft bescherte. Sissi Rosenbusch hat es meisterhaft verstanden, seine 3. Mannschaft von Sieg zu Sieg zu f\u00fchren.\u201c \u201eSissi\u201c stand dabei auch wieder als Au\u00dfenst\u00fcrmer in mehreren Partien auf dem Feld.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter war er wieder haupts\u00e4chlich in der 4. Mannschaft aktiv, deren Spielf\u00fchrer und wom\u00f6glich sogar wieder Trainer er darstellte. Im Mainzer Anzeiger vom 13. M\u00e4rz 1931 wird das Team n\u00e4mlich liebevoll als \u201eSissis Mannschaft\u201c bezeichnet. In derselben Spielzeit wurde er mit dieser Mannschaft S\u00fcdrheingaumeister in der Klasse B, wo die Mannschaft allerdings au\u00dfer Konkurrenz teilnahm. Am Ende seiner sportlichen Karriere fand er sich au\u00dferdem mehrfach in den Aufstellungen der Alten Herren wieder. Insgesamt k\u00f6nnen 70 Eins\u00e4tze in den verschiedensten Mannschaften belegt werden. Wahrscheinlich waren es aber weitaus mehr, da nicht von jedem absolvierten Spiel Spielberichte im Mainzer Anzeiger zu finden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch abseits der sportlichen Auftritte finden sich noch zahlreiche Belege daf\u00fcr, wie sehr er im Vereinsleben des 1. Mainzer Fu\u00dfball und Sportverein 05 e. V. verwurzelt war, was seine au\u00dfergew\u00f6hnliche Stellung unterstreicht:<br>Ende M\u00e4rz 1927 stand Siegfried Rosenbusch bei einer Abschiedsveranstaltung f\u00fcr den scheidenden Handballer Georg Einw\u00e4chter auf der B\u00fchne. Von Anh\u00e4ngern und Mitspielern wurde ein buntes Rahmenprogramm organisiert, um den Leistungstr\u00e4ger zu w\u00fcrdigen. Sissi, schon zu dieser Zeit als \u201eStimmungskanone\u201c im Verein bekannt, f\u00fchrte einen Vortrag auf und sprach sp\u00e4ter die Dankesworte der Fu\u00dfballabteilung auf Georg Einw\u00e4chter.<br>Im Dezember 1929 fand, wie j\u00e4hrlich \u00fcblich, eine extra organisierte Weihnachtsfeier f\u00fcr die aktiven Jugendlichen im Verein statt. Dabei wurden nicht nur kleine Geschenke verteilt, sondern auch ein B\u00fchnenprogramm geboten, das f\u00fcr ein paar unbeschwerte Stunden im Kreise der Abteilung sorgen sollte. Siegfried Rosenbusch war Teil eines Theaterst\u00fccks und unterhielt auf diese Art und Weise die jungen Sportler. Auch drei Jahre sp\u00e4ter war er erneut Teil des Programms. Im Mainzer Anzeiger aus dem Jahr 1932 hei\u00dft es: \u201eDas Erscheinen unseres lieben \u201aSissi\u2018 l\u00f6ste bei den Anwesenden starken Beifall aus und er sorgte f\u00fcr \u00e4u\u00dferst hohe Stimmung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich des 25. Vereinsjubil\u00e4ums 1930 bekam Siegfried Rosenbusch bei einer Veranstaltung im Casino Hof zum Gutenberg die silberne Ehrennadel des Vereins verliehen. Im Mainzer Anzeiger wurde \u00fcber die Verleihung berichtet, die die Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Geehrten gut unterstreicht: \u201eDie Verk\u00fcndung der Namen, die der Vorsitzende mit w\u00fcrdigenden Erl\u00e4uterungen vornahm, l\u00f6ste immer st\u00e4rker werdenden Jubel aus.\u201c Siegfried Rosenbusch war gesch\u00e4tzt innerhalb des Vereins und seiner Mannschaft und legte gro\u00dfen Wert auf das Gemeinschaftsgef\u00fchl und die gute Stimmung untereinander. In der Festschrift zum 25-j\u00e4hrigen Vereinsjubil\u00e4um wurde er wie folgt charakterisiert: \u201e[\u2026] Sissi Rosenbusch, unsere unverw\u00fcstliche Stimmungskanone, der sich jederzeit als treuer K\u00e4mpfer am rechten Platz erwies als Schirmherr der \u201adritten\u2018 Garnitur [Anmerkung der Redaktion: Damit ist die dritte Mannschaft gemeint]\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In jener Festschrift aus dem Jahr 1930 ist ein Bild von ihm im Kreise seiner Mannschaft abgebildet, das ihn l\u00e4chelnd und gut gelaunt zeigt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"631\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Siegfried-Rosenbusch-1024x631.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5131\" style=\"width:800px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Siegfried-Rosenbusch-1024x631.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Siegfried-Rosenbusch-300x185.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Siegfried-Rosenbusch-768x473.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Siegfried-Rosenbusch-1536x947.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Siegfried-Rosenbusch-2048x1262.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Siegfried-Rosenbusch-150x92.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mannschaftsfoto der dritten Mannschaft; in der Mitte Siegfried Rosenbusch (\u00a9 privat)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Im Januar 1932 feierte der Verein die Meisterschaft in der Bezirksliga Hessen mit einer gro\u00dfen Veranstaltung im Saal der Stadt Mainz. Neben einem offiziellen Programm mit Reden, Ehrungen und Danksagungen trug auch Sissi Rosenbusch mit einem lustigen Vortrag zum Gelingen des Abends bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere kleine Anekdote, die viel Interpretationsspielraum l\u00e4sst, stammt von einem Osterausflug der Reservemannschaft [Anmerkung der Redaktion: Die Reservemannschaft war so etwas wie die zweite Mannschaft des Vereins]) nach Erbach im Taunus, wie im Mainzer Anzeiger am 20. April 1933 berichtet wurde: \u201eNach dem Spiel fand man sich im Kreise der Erbacher Sportfreunde recht gem\u00fctlich zusammen, bei welcher Gelegenheit Sportfreund Rosenbusch den Vogel abscho\u00df. Erst in vorger\u00fcckter Stunde suchte mancher sein Quartier auf.\u201c Um welchen \u201eVogel\u201c es sich handelte, gibt der Artikel leider nicht preis. Ebenfalls nicht, in welcher Funktion Siegfried dem Ausflug beiwohnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch in ganz offiziell gew\u00e4hlter Funktion findet man Siegfried Rosenbusch. So wurde er im Februar 1931 in den Vorstand des Vereins gew\u00e4hlt. Das Amt passte dabei wie die Faust aufs Auge: Er wurde von der Versammlung n\u00e4mlich als Vorsitzender des Vergn\u00fcgungsausschusses gew\u00e4hlt. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde er in diesem Amt best\u00e4tigt. Seine Amtszeit wird dadurch bis ins Jahr 1933 gereicht haben. Eine weitere Kandidatur wird es vermutlich nicht gegeben haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben seiner Leidenschaft f\u00fcr den Fu\u00dfballsport war Siegfried Rosenbusch auch noch in einem weiteren Aush\u00e4ngeschild der Stadt Mainz sehr engagiert: Er war leidenschaftlicher Fastnachter und brachte sich dort aktiv ein. Nach dem Ersten Weltkrieg war die Fastnacht bis in das Jahr 1925 g\u00e4nzlich durch die franz\u00f6sische Besatzungsmacht verboten. Erst im Jahr 1926 kam diese wieder in die G\u00e4nge und organisierte sich neu.<br>Einer der gr\u00f6\u00dften Mainzer Fastnachtsvereine, der Mainzer Carneval Club, k\u00e4mpfte in dieser Zeit jedoch um seine Existenz. Viele Aktive kehrten aus dem Ersten Weltkrieg nicht zur\u00fcck und den Verein packte, auch aufgrund des Alters der Verbliebenen, eine um sich greifende Inaktivit\u00e4t. Einige der wenigen Aktiven schlossen sich anderen Kooperationen, wie dem Mainzer Carneval Verein, an, ein paar junge Wilde gr\u00fcndeten jedoch das freie Fastnachtskollektiv der Geselligen Vereinigung Ukra Mainz (Betriebsgemeinschaft des st\u00e4dtischen Umformerwerkes und des Kraftwerkes), die 1933 wieder im MCC aufging. Es liegt nahe, dass neben dem sp\u00e4teren Aush\u00e4ngeschild Jakob Wucher auch Siegfried Rosenbusch sehr engagiert war. Denn in den n\u00e4chsten Jahren stand Siegfried mehrheitlich f\u00fcr diesen Fastnachtsverein auf der B\u00fchne. Insgesamt k\u00f6nnen im Zeitraum von 1926 bis 1933 Auftritte bei 17 verschiedenen Veranstaltungen nachgewiesen werden. Und dabei zeigte Siegfried Rosenbusch eine ganze Bandbreite an F\u00e4higkeiten. Er spielte in Theaterst\u00fccken mit, die bei Sitzungen oftmals als Opener der Veranstaltungen dienten, er schl\u00fcpfte f\u00fcr Vortr\u00e4ge und Zwiegespr\u00e4che in verschiedene Rollen und besonders muss seine Stimme gewesen sein, die er bei mehrstrophigen, witzig- zweideutigen Liedern unter Beweis stellte. Teilweise stand er in einer Sitzung gleich mehrmals in den unterschiedlichsten Rollen auf den Brettern, die die Welt bedeuten.<br>Im Laufe der Jahre stand er dabei mit einigen Menschen auf der B\u00fchne. So war einer seiner Partner in den Theaterst\u00fccken sein Bruder Albert und bei Vortr\u00e4gen Jean Funk, der f\u00fcr einige Jahre in den Zwanzigern Vorsitzender des 1. Mainzer Fu\u00dfball und Sportverein 05 e. V. war. Au\u00dferdem war Sissi Rosenbusch mit Jean Baptist Helm nach dem Zweiten Weltkrieg 1. Vorsitzender des MCC, und Frau Greiner-Mundo, Schwester der Fastnachtsgr\u00f6\u00dfe Martin Mundo, aktiv. Und auch mit dem aus heutiger Sicht wohl gr\u00f6\u00dften Fastnachter stand er auf der B\u00fchne: Am 26. Februar 1930 trat er bei der Damensitzung des Liederkreises Mainz mit Ernst Neger auf. Dieser bezeichnete Siegfried Rosenbusch sp\u00e4ter als eines seiner Vorbilder, was die besondere Stellung Siegfried Rosenbuschs f\u00fcr die Mainzer Fastnacht, auch \u00fcber sein Leben hinaus, deutlich unterstreicht. <br>Auch Albert war aktiver Fastnachter und stand mit seinem Bruder gemeinsam auf den B\u00fchnen der Mainzer Fastnacht.<\/p>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle sollen ein paar Zeilen aus dem Mainzer Anzeiger nicht vorenthalten werden, in denen Siegfried Rosenbusch als Fastnachter mit einem sehr breiten Spektrum an Talenten sehr gut charakterisiert wird.<br><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\">\u201e\u2026beleuchtete der Urnarr Sissi Rosenbusch in urkomischer Art einen Streifzug durchs Leben, wobei er allen Politikern Arretierung w\u00fcnschte. [\u2026] Hier folgte der Clou des Abends, eine Begegnung des Maaz mit em Gettche. Die beiden Urnarren Jean Helm und Sissi Rosenbusch verstanden es, in Wort und Geste die Lachmuskeln der Narrhallesen in anhaltender Ersch\u00fctterung zu halten, wof\u00fcr die nicht enden wollenden Beifall einheimsen konnten. [&#8230;] Vom ganzen Haus begleitet sang der Urnarr Sissi Rosenbusch die \u201eUtschewacht\u201c, die tosenden Beifall ausl\u00f6\u00dfte.\u201c<\/p>\n<cite>(Mainzer Anzeiger Donnerstag 2. Februar 1928: Herrensitzung der Elektriker)<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\">\u201eNoch gab es ein Zwiegespr\u00e4ch der Narrhallesen J. Helm und Sissi Rosenbusch, die als typische Frauen alten Schlags sich so manches vorzuwerfen hatten. Die beiden Vortragenden bewiesen einen guten Blick f\u00fcr allerlei Motive, die sie wirkungsvoll in den Vortrag hineingearbeitet hatten. Sie quittierten \u00fcber starken und ehrlichen Beifall.\u201c<\/p>\n<cite>(Mainzer Anzeiger 8. Februar 1930: Dritte Herrensitzung des MCV)<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\">\u201eP\u00fcnktlich um 08:11 Uhr senkte sich der B\u00fchnenvorhang und das Er\u00f6ffnungsspiel \u201eEr hots gepackt\u201c, Verfasser J. Funk und S. Rosenbusch, Spielleitung J. Schmidt, nahm seinen Anfang. Der Inhalt sei hier kurz skizziert: Der Schustermeister Pechbraht (S.Rosenbusch) sieht im Blatt, dass auf seiner Nummer der erste Preis von 1000 Mk. im Weihnachtspreisausschreiben gefallen sei. Darob Jubel in der von irdischen G\u00fctern nicht besonders bevorzugten Schusterfamilie. Die Meisterin (Frau Jerz) soll ein Kleid, einen neuen Hut und ein paar Liliputschuhe erhalten. Der Schusterlehrling (Albert Rosenbusch) muss Speise und Trank holen, um das frohe Ereignis entsprechend zu feiern. Da trifft ein Schreiben von der Wettbewerbskommission ein, da\u00df ein Irrtum unterlaufen sein, der Gewinn von tausend Mark sei auf eine andere Nummer gefallen. Ade Schuldentilgung, neues Kleid, Hut, Liliputschuhe und Fastnachtsstimmung. Frau Sorge (Frau Greiner-Mundo) stellt sich wieder ein. Auch der Prinz Karneval (Jean Schmidt) versucht vergebens, die Schusterfamilie aufzumuntern. Nunmehr erscheint Moguntia (Frau Greiner Mundo). Ihr gelingt es, die Schusterfamilie wieder hoffnungsfroh zu machen, als sie mit Hilfe des Prinzen Karneval das n\u00e4rrische Ministerium begeistert. Das h\u00fcbsch, gutdurchdachte Er\u00f6ffnungsspiel hatte einen durchschlagenden Erfolg.\u201c<\/p>\n<cite>(Mainzer Anzeiger 19. Januar 1931: Herrensitzung der Geselligen Vereinigung Ukra Mainz)<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\">\u201e\u2026stieg das humorvolle, von den Urnarren Sissi Rosenbusch und Jean Funk verfa\u00dfte Er\u00f6ffnungsspiel \u201eTrotz aller Not, Humor Gebot\u201c. Es wurde recht gut gespielt, so da\u00df die Mitwirkenden Frau Jerz, Jos. Schmitt, Sissi und Albert Rosenbusch, sowie der Regisseur J. Muhr wohlverdienten Beifall erzielten. [&#8230;] Weiter versch\u00f6nten noch den Abend mit humorvollen Darbietungen die Narren \u2026 Sissi Rosenbusch.\u201c<\/p>\n<cite>Mainzer Anzeiger 25. Januar 1932: Herrensitzung der \u201eUkra\u201c<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Ein Beleg, wie eng Siegfried Rosenbusch beide Leidenschaften verband, ist mindestens ein gemeinsamer Fastnachtsmaskenball der Ukra und Nullf\u00fcnf. Als Preis f\u00fcr den Kost\u00fcmwettbewerb waren insgesamt zw\u00f6lf Flaschen Sch\u00f6nberger Sekt ausgelobt. Die Dekoration in Form von Ballons wurde von Carl Lahnstein gesponsert. Gefeiert wurde bis in die Morgenstunden des n\u00e4chsten Tages.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fastnachtskampagne 1933 war die letzte f\u00fcr Siegfried Rosenbusch, denn nach der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten und dem damit verbundenen Ausschluss aller j\u00fcdischen Menschen aus Vereinen wird auch seine Zeit in der Fastnacht geendet haben. Auch hier wurden Vereine \u201agleichgeschaltet\u2018 und j\u00fcdische Menschen ausgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Siegfried Rosenbusch war ohne Zweifel f\u00fcr seinen herausragenden Humor bekannt, den er auch bei Veranstaltungen unter Beweis stellte, die nichts mit der Fastnacht zu tun hatte. So gibt es einen Zeitungsartikel im Mitteilungsblatt des Landesverbandes israelitischer Religionsgemeinden Hessen aus dem September 1930, in dem \u00fcber das 60. Bestehen des Mainzer Veteranenvereins berichtet wird: \u201e[\u2026] Herr S. Rosenbusch erfreute uns durch seinen herzerfrischenden Humor.\u201c Au\u00dferdem stand er bei einer Jubil\u00e4umsveranstaltung anl\u00e4sslich des 25. Vereinsjubil\u00e4ums bei BFC Borussia Kastel auf der B\u00fchne.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"764\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ausschnitt_Mitteilungsblatt_Oktober_1933_Sport_SRosenbusch_Training_Fussball-764x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5628\" style=\"width:400px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ausschnitt_Mitteilungsblatt_Oktober_1933_Sport_SRosenbusch_Training_Fussball-764x1024.jpg 764w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ausschnitt_Mitteilungsblatt_Oktober_1933_Sport_SRosenbusch_Training_Fussball-224x300.jpg 224w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ausschnitt_Mitteilungsblatt_Oktober_1933_Sport_SRosenbusch_Training_Fussball-768x1029.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ausschnitt_Mitteilungsblatt_Oktober_1933_Sport_SRosenbusch_Training_Fussball-112x150.jpg 112w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ausschnitt_Mitteilungsblatt_Oktober_1933_Sport_SRosenbusch_Training_Fussball.jpg 782w\" sizes=\"auto, (max-width: 764px) 100vw, 764px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nach der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten und der \u201aGleichschaltung\u2018 der Sportvereine fand am 9. August 1933 auch beim 1. Mainzer Fu\u00dfball und Sportverein 05 e. V. eine Mitgliederversammlung statt, bei der s\u00e4mtliche j\u00fcdische Mitglieder ausgeschlossen wurden. Davon war sehr wahrscheinlich auch Siegfried Rosenbusch betroffen. J\u00fcdinnen*Juden durften nun nicht mehr am normalen Sportbetrieb teilnehmen. Es gr\u00fcndeten sich deshalb \u00fcberall im Deutschen Reich Organisationen und Gemeinschaften, die das Leben unabh\u00e4ngig in j\u00fcdischen Kreisen organisierten. Isoliert von der restlichen Gesellschaft kristallisierten sich auch Sportgruppen aus diesen Organisationen heraus. So findet sich im Jahr 1933 in der Novemberausgabe des Mitteilungsblatt des Landesverbandes israelitischer Religionsgemeinden Hessens eine Meldung, die die Gr\u00fcndung einer Sportgruppe in Mainz verk\u00fcndet. \u201eDer Reichsbund j\u00fcdischer Frontsoldaten gr\u00fcndete, wie in anderen St\u00e4dten Deutschlands, so auch hier in Mainz eine Sportgruppe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Sportgruppe wurde Turnen, Leichtathletik, Fu\u00dfball und Handball angeboten. Siegfried Rosenbusch wurde die Verantwortung f\u00fcr das Fu\u00dfballtraining \u00fcbertragen. Die Fu\u00dfballsektion der Sportgruppe nahm ab diesem Zeitpunkt an einem regen Spielbetrieb teil und spielte zwei Mal im Monat gegen andere j\u00fcdische Fu\u00dfballmannschaften aus dem Rhein-Main-Gebiet. Dies geschah meist im Wechsel mit Spielen im Handball, wom\u00f6glich, weil sich die Teilnehmerkreise beider Mannschaften \u00fcberschnitten und die Spieler sowohl Handball als auch Fu\u00dfball spielten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie die Trainerlaufbahn von Siegfried weiter verl\u00e4uft, ist aus den weiteren Ausgaben des Mitteilungsblatt des Landesverbandes israelitischer Religionsgemeinden Hessens leider nicht zu entnehmen. Zwar finden sich zahlreiche Ergebnisse und Spielberichte in den Mitteilungsbl\u00e4ttern und anderen Publikationen, jedoch meist ohne Angabe von Namen.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz dieser zahlreichen besonderen Anekdoten aus dem Leben von Sissi Rosenbusch ist leider nicht bekannt, wie er sein t\u00e4gliches Leben aussah. Lediglich in einem Bericht einer der gro\u00dfen Mainzer Fastnachtslegenden, Jakob Wucher, aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, finden sich noch interessante Details \u00fcber die Pers\u00f6nlichkeit Siegfried Rosenbusch und dessen Zeit nach der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten.<br>Wucher war ab 1928 das Aush\u00e4ngeschild der Geselligen Vereinigung Ukra Mainz und ab den F\u00fcnfzigern f\u00fcr viele Jahre der Pr\u00e4sident des Mainzer Carneval Clubs. Au\u00dferdem gilt er als einer der V\u00e4ter der Mainzer Fernsehfastnacht. In einem Buch, das 1983 \u00fcber Jakob Wucher erschienen ist, berichtet er eine halbe Seite \u00fcber Siegfried Rosenbusch: \u201eIch hab ihn noch erlebt, da hatte er seinen Judenstern an, da hat er bei einem Bauunternehmer zwangsweise geschafft. Dazu waren Juden verpflichtet. Da hab ich ihn mal auf dem Bahnhof getroffen, und da hab ich gesagt: \u201aSissi, wie?\u2018 Wir waren ja gute Freunde. Und er sagt: \u201aJakob, tu dir selber den Gefallen und geh fort!\u2018. Da hab ich gesagt: \u201aSissi, ich will dir mal was sagen, du kannst abends, wenn es dunkel ist, jederzeit zu mir zum Essen kommen.\u2018 Da haben wir ihn so durchgef\u00fcttert, so lange das ging. Der Sissi Rosenbusch, ach Gott, was war das ein goldiger Kerl.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In den Tagen nach der Pogromnacht 1938, in der zahlreiche Wohnungen und Einrichtungen j\u00fcdischer Mainzer*innen und auch die Mainzer Synagoge verw\u00fcstet und zerst\u00f6rt worden waren, war Siegfried Rosenbusch gemeinsam mit seinem Bruder Albert einer von f\u00fcnfzehn Aufr\u00e4umhelfern, die die Sch\u00e4den beseitigten mussten.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 10. September 1939 wurde eine Kennkarte von Siegfried Rosenbusch ausgestellt, die der Polizeipr\u00e4sident unterzeichnete. Darauf sind neben seinem vollst\u00e4ndigen Namen, Geburtsdatum und -ort, Beruf, un- und ver\u00e4nderliche Kennzeichen [Anmerkung des Autors: Feste \u00e4u\u00dferliche Merkmale z.B. Narben] auch Platz f\u00fcr Bemerkungen \u00fcber die Person. Au\u00dferdem ist ein Lichtbild aufgeklebt und es finden sich Fingerabdr\u00fccke beider Zeigefinger. Zu dieser Zeit war Siegfried Rosenbusch noch immer in der Emmeransstra\u00dfe 10 gemeldet.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"725\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Kennkarte_Sissi_Rosenbusch_Seite_1-1024x725.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5614\" style=\"width:600px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Kennkarte_Sissi_Rosenbusch_Seite_1-1024x725.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Kennkarte_Sissi_Rosenbusch_Seite_1-300x212.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Kennkarte_Sissi_Rosenbusch_Seite_1-768x544.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Kennkarte_Sissi_Rosenbusch_Seite_1-1536x1088.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Kennkarte_Sissi_Rosenbusch_Seite_1-2048x1450.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Kennkarte_Sissi_Rosenbusch_Seite_1-150x106.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Kennkarte von Siegfried Rosenbusch (\u00a9 Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland)<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Innerhalb der folgenden drei Jahre muss die Familie ihren dortigen Wohnsitz aufgegeben haben. Albert Rosenbusch und seine Frau ziehen zwischenzeitlich nach Schwebheim, dem Geburtsort der Mutter Therese, der wenige Kilometer s\u00fcdlich von Schweinfurt in Bayern liegt. Was sie dort genau gemacht haben, ist leider nicht zu rekonstruieren. In Schwebheim kamen sie sehr wahrscheinlich bei Verwandten unter, die Rosenbuschs waren in der kleinen Gemeinde n\u00e4mlich sehr verwurzelt. Doch bereits nach kurzer Zeit kehrten die beiden wieder zur\u00fcck nach Mainz und waren dort gemeinsam mit Siegfried in der Rosengasse 7 gemeldet.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"725\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Kennkarte-Albert_Seite_1-1024x725.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5615\" style=\"width:600px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Kennkarte-Albert_Seite_1-1024x725.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Kennkarte-Albert_Seite_1-300x212.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Kennkarte-Albert_Seite_1-768x543.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Kennkarte-Albert_Seite_1-1536x1087.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Kennkarte-Albert_Seite_1-2048x1449.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Kennkarte-Albert_Seite_1-150x106.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Kennkarte von Albert Rosenbusch (\u00a9 Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland)<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Am 20. M\u00e4rz 1942 wurden sie wie hunderte andere Mainzer J\u00fcdinnen*Juden von Gestapobeamten verhaftet und anschlie\u00dfend in das Sammellager in der Feldbergschule gebracht. Von dort wurden sie am n\u00e4chsten Tag nach Darmstadt gebracht, ehe sie drei Tage sp\u00e4ter mit ungef\u00e4hr 1.000 weiteren Menschen mit dem Transport \u201eDA 14\u201c deportiert werden. Man findet die Namen von Siegfried, Albert und seiner Frau Erna Rosenbusch an Position 864, 865 und 866 auf Seite 46 der Deportationsliste des Zuges nach Piaski. Wann und unter welchen Umst\u00e4nden sie dort starben oder ermordet wurden, ist nicht \u00fcberliefert. <\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.34%\"><div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"746\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/OT420324-46_Piaski_Deportationsliste_42-746x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5616\" style=\"width:350px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/OT420324-46_Piaski_Deportationsliste_42-746x1024.jpg 746w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/OT420324-46_Piaski_Deportationsliste_42-219x300.jpg 219w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/OT420324-46_Piaski_Deportationsliste_42-768x1054.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/OT420324-46_Piaski_Deportationsliste_42-109x150.jpg 109w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/OT420324-46_Piaski_Deportationsliste_42.jpg 786w\" sizes=\"auto, (max-width: 746px) 100vw, 746px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Deportationsliste von Mainz \u00fcber Darmstadt nach Piaski (\u00a9 Stadtarchiv Mainz, NL Oppenheim)<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.34%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-zoooom\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"724\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deportationsliste_Rosenbusch_Darmstadt-724x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5622\" style=\"width:350px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deportationsliste_Rosenbusch_Darmstadt-724x1024.jpg 724w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deportationsliste_Rosenbusch_Darmstadt-212x300.jpg 212w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deportationsliste_Rosenbusch_Darmstadt-768x1086.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deportationsliste_Rosenbusch_Darmstadt-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deportationsliste_Rosenbusch_Darmstadt-106x150.jpg 106w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deportationsliste_Rosenbusch_Darmstadt.jpg 1256w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Deportationsliste von Darmstadt nach Piaski (\u00a9 Arolsen Archives)<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"746\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deportationsliste_Therese_Rosenbusch-746x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5617\" style=\"width:350px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deportationsliste_Therese_Rosenbusch-746x1024.jpg 746w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deportationsliste_Therese_Rosenbusch-219x300.jpg 219w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deportationsliste_Therese_Rosenbusch-768x1054.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deportationsliste_Therese_Rosenbusch-109x150.jpg 109w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deportationsliste_Therese_Rosenbusch.jpg 786w\" sizes=\"auto, (max-width: 746px) 100vw, 746px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Deportationsliste von Mainz nach Theresienstadt (\u00a9 Stadtarchiv Mainz, NL Oppenheim)<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Therese Rosenbusch lebte nach dem Verlassen der Wohnung in der Emmeransstra\u00dfe in der damaligen Gonsenheimer Stra\u00dfe 11 (Heute Fritz-Kohl-Stra\u00dfe). Dort befand sich viele Jahre ein j\u00fcdisches Krankenhaus mit angeschlossenem Altersheim. Dieses wurde von den Nationalsozialisten genutzt, um zahlreiche \u00e4ltere Mainzer J\u00fcdinnen*Juden zu sammeln. Am 27. September 1942 wurde das Haus aufgel\u00f6st und alle Bewohner*innen nach Theresienstadt deportiert. Auch Therese Rosenbusch befand sich unter den Deportierten. In Theresienstadt wurde sie am 21. Dezember 1942 ermordet und anschlie\u00dfend einge\u00e4schert. Sie wurde 75 Jahre alt.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Stolpersteine_Rosenbusch-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5637\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Stolpersteine_Rosenbusch-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Stolpersteine_Rosenbusch-225x300.jpeg 225w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Stolpersteine_Rosenbusch-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Stolpersteine_Rosenbusch-1536x2048.jpeg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Stolpersteine_Rosenbusch-113x150.jpeg 113w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Stolpersteine_Rosenbusch-scaled.jpeg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Text: Nils Friedrich<\/p>\n\n\n\n<p>Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:20% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"727\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Cover_Es_war_einmal_komp-727x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5654 size-full\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Cover_Es_war_einmal_komp-727x1024.jpg 727w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Cover_Es_war_einmal_komp-213x300.jpg 213w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Cover_Es_war_einmal_komp-768x1082.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Cover_Es_war_einmal_komp-1090x1536.jpg 1090w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Cover_Es_war_einmal_komp-1454x2048.jpg 1454w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Cover_Es_war_einmal_komp-106x150.jpg 106w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Cover_Es_war_einmal_komp-scaled.jpg 1817w\" sizes=\"auto, (max-width: 727px) 100vw, 727px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Nils Friedrich hat neben der Biografie von Siegfried Rosenbusch noch zw\u00f6lf weitere Lebenswege ehemaliger 05er recherchiert. Sie sind in einem Buch zusammengestellt und mit zahlreichen Hintergrundinformationen und Bildmaterial versehen. Das Buch \u201eEs war einmal&#8230; Vergessene 05er\u201c ist f\u00fcr 10\u20ac im Haus des Erinnerns \u2013 f\u00fcr Demokratie und Akzeptanz (Flachsmarktstra\u00dfe 36) oder per Mailbestellung an <a href=\"mailto:bestellung@es-war-einmal-fanzine.de\">bestellung@es-war-einmal-fanzine.de<\/a> erh\u00e4ltlich. <\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Quellen- und Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Arolsen Archives: Deportationsliste aus Darmstadt in das Ghetto Piaski, 20.03.1942.<\/p>\n\n\n\n<p>Bermeitinger, Michael: Mainzer Stadtspazierg\u00e4nge, Bd. 3 (Vom M\u00fcnsterplatz zur Oberstadt und zur\u00fcck). <\/p>\n\n\n\n<p>Hanfgern, Werner\/ M\u00fchl, Bernd\/ Sch\u00fctz, Friedrich: F\u00fcnfundachtzig Mainzer Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p>Krawietz, Peter: Ein Mainzer Fastnachtsoriginal \u2013 Adolf Gottron zwischen Nationalsozialismus und Demokratie<\/p>\n\n\n\n<p>Stadtarchiv Mainz: Mainzer Anzeiger (diverse Ausgaben), Geburtsregister der Stadt Mainz, Adressb\u00fccher der Stadt Mainz, Deportationslisten (NL Oppenheim)<\/p>\n\n\n\n<p>Universit\u00e4tsarchiv der Universit\u00e4t Frankfurt am Main: Mitteilungsblatt des Landesverbandes israelitischer Religionsgemeinden Hessens<\/p>\n\n\n\n<p>Vereinsarchiv des 1. FSV Mainz 05: Festschrift zum 25. Vereinsjubil\u00e4um des 1. Mainzer Fu\u00dfball- und Sportverein 05 e.V., Festschrift zum 50. Vereinsjubil\u00e4um des 1. Mainzer Fu\u00dfball- und Sportverein 05 e.V.Vereinszeitungen des 1. Mainzer Fu\u00dfball- und Sportverein 05 e. V.<\/p>\n\n\n\n<p>Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland: Kennkarten.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Die Stolpersteine f\u00fcr die Familie Rosenbusch wurden am 20. Mai 2025 in der Emmeransstra\u00dfe 15 (vormals 10) verlegt.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.6094175613616!2d8.265468076901751!3d49.99993041969935!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd971d03eab331%3A0x34212b9be631659c!2sEmmeransstra%C3%9Fe%2015%2C%2055116%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1752053218991!5m2!1sde!2sde\" width=\"600\" height=\"450\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" loading=\"lazy\" referrerpolicy=\"no-referrer-when-downgrade\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Therese Rosenbusch Siegfried Rosenbusch Albert Rosenbusch Erna Rosenbusch, geb. Fr\u00f6hlich Siegfried Rosenbusch wurde am 23. April 1904 in Mainz geboren. Zu diesem Zeitpunkt war seine Mutter Therese ledig, in der Geburtsurkunde ist kein Vater vermerkt. Bei Siegfrieds Geburt war Theresa Rosenbusch 37 Jahre alt. 19 Monate sp\u00e4ter folgte Bruder Albert&#8230;<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/siegfried-rosenbusch-und-familie\/\"><span>mehr Infos<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":104,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-5130","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5130","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5130"}],"version-history":[{"count":58,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5130\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5657,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5130\/revisions\/5657"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5130"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}