{"id":4671,"date":"2024-06-24T12:47:51","date_gmt":"2024-06-24T10:47:51","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=4671"},"modified":"2024-07-04T13:33:52","modified_gmt":"2024-07-04T11:33:52","slug":"familie-goldschmidt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/familie-goldschmidt\/","title":{"rendered":"Familie Goldschmidt"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\nngg_shortcode_0_placeholder\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<br>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Johanna (Hannchen) Goldschmidt, geb. Fr\u00f6hlich<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren am 27. April 1881 in Unteralterheim, W\u00fcrzburg<\/li>\n\n\n\n<li>deportiert am 28. Oktober 1944 nach Auschwitz<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Josef Goldschmidt<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren am 15. Februar 1876 in W\u00fcrzburg<\/li>\n\n\n\n<li>deportiert am 28. Oktober 1944 nach Auschwitz<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Manfred Moses Goldschmidt<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren am 11. Oktober 1911 in W\u00fcrzburg<\/li>\n\n\n\n<li>deportiert am 30. April 1942 nach Ghetto Krasniczyn<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">,Heimeinkaufsvertrag&#8217;<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">Nach der Wannseekonferenz am 20. Januar 1942 begann man vermehrt j\u00fcdische Menschen, die zu diesem Zeitpunkt \u00fcber 65 Jahre alt waren, Verwundete aus dem Ersten Weltkrieg, nicht-j\u00fcdische Frauen aus ,Mischehen&#8217; und sogenannte ,Geltungsjuden&#8217; nach Theresienstadt zu deportieren. Das Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt hatte innerhalb des nationalsozialistischen Lagersystem eine gewisse Sonderstellung, da es als eine Art Vorzeigelager galt und in der NS-Propaganda als Altersdomizil pr\u00e4sentiert wurde. Viele Juden*J\u00fcdinnen mit beweglichem Verm\u00f6gen, etwa Wertpapieren, Bankkonten und Hypotheken, mussten vor ihrer Deportation sogenannte ,Heimeinkaufsvertr\u00e4ge&#8217; unterschreiben. In dem Vertrag mit der ,Reichsvereinigung&#8217; wurde ihnen ein Platz in dem ,Theresienst\u00e4dter Altersheim&#8217; zugesichert. Die Vertr\u00e4ge sollten so die Mordabsicht verschleiern und stattdessen eine ,Wohnsitzverlegung&#8217; suggerieren. Bei der Weigerung eines Vertragsabschlusses wurde den Juden*J\u00fcdinnen durch die Gestapo mit einem ,Osttransport&#8217;, also einer Deportation in ein Konzentrations- oder Vernichtungslager in das besetzte Polen, gedroht. Meist mussten die Juden*J\u00fcdinnen ihr gesamtes Verm\u00f6gen hierf\u00fcr aufbringen und erfuhren erst bei der Ankunft im ,Ghetto Theresienstadt&#8217;, dass es sich bei den Vertr\u00e4gen um einen Betrug handelte. Statt Einzelzimmer, F\u00fcrsorge und Pflege erwartete sie katastrophale Unterbringungen und Verpflegung. Es gab kaum geheizte Wohnst\u00e4tten, mangelhafte Ern\u00e4hrung und unzureichende \u00e4rztliche Versorgung. \u00dcber 300.000 der nach Theresienstadt deportierten Menschen starben an den dort herrschenden menschenunw\u00fcrdigen Bedingungen noch in diesem Lager. \u00dcber 70.000 Menschen wurden weiter in Vernichtungslager deportiert und dort ermordet. Ab Herbst 1942 wurden viele Juden*J\u00fcdinnen im Alter von \u00fcber 65 Jahren nicht mehr nach Theresienstadt, sondern direkt in ein Vernichtungslager im Osten deportiert.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Josef Goldschmidt, 1876 in W\u00fcrzburg geboren, er\u00f6ffnete um 1900 in W\u00fcrzburg eine Herrenschneiderei mit Ladengesch\u00e4ft. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Unteroffizier in einer Eisenbahn-Einheit teil. Ab 1937 war der gelernte Schneider ohne Besch\u00e4ftigung. Verheiratet war Josef Goldschmidt mit Johanna (Hannchen) Fr\u00f6hlich, die 1881 in Unteraltertheim im Landkreis W\u00fcrzburg geboren worden war. Das Ehepaar hatte acht Kinder. 1927 zog die Familie nach Hanau, sp\u00e4ter lebte sie in Frankfurt am Main und Mainz. In Mainz besa\u00df die Familie die traditionell-j\u00fcdische Gastst\u00e4tte &#8220;Restaurant Goldschmidt&#8221; in der Klarastra\u00dfe 13, das zuletzt vor den Deportationen auch als W\u00e4rmestube der j\u00fcdischen Gemeinde genutzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Josef Goldschmidt und seine Ehefrau Hannchen Goldschmidt, geborene Fr\u00f6hlich, schlossen am 11. September 1942 einen sogenannten \u201aHeimeinkaufsvertrag\u2018, der ihnen angeblich lebenslang freie Unterkunft und Verpflegung, W\u00e4schedienst und \u00e4rztliche Versorgung in einer Gemeinschaftsunterbringung &#8211; Ghetto Theresienstadt &#8211; sicherte. Auf dem ,Heimeinkaufsvertrag&#8217; steht die Adresse L\u00f6wenhofstra\u00dfe 4, jedoch ist davon auszugehen, dass es sich hierbei nicht mehr um einen frei gew\u00e4hlten Wohnort handelte. Von Mainz aus wurden sie am 24. September 1942 nach Darmstadt, am 30. September 1942 weiter nach Theresienstadt und am 28. Oktober 1944 nach Auschwitz deportiert und ermordet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die acht Kinder des Ehepaars hatten ganz unterschiedliche Schicksale. Die beiden \u00e4ltesten S\u00f6hne Leopold Isaak und Max Meier wurden beide Opfer der Shoah. Leopold Isaak, 1906 geboren, lebte wohl zweitweise in Berlin, Frankfurt am Main und Mainz. 1935 heiratete er Herta Marie Per. Sein weiteres Schicksal ist leider nicht weiter bekannt. Nach dem privaten Zeugnis einer Verwandten ist er im Holocaust unter ungekl\u00e4rten Umst\u00e4nden ums Leben gekommen. Max Meier Goldschmidt, 1907 geboren, lebte nach einer kaufm\u00e4nnischen Ausbildung in D\u00fcsseldorf und Aachen, zeitweise wohl auch in Mainz. Von Aachen aus wurde er am 22. M\u00e4rz 1942 nach Izbica und von dort aus vermutlich am 14. Mai 1942 weiter nach Majdanek deportiert und ermordet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00e4lteste Tochter Recha, 1909 geboren, war als gelernte Krankenschwester im J\u00fcdischen Schwesternhaus und im Rothschild&#8217;schen Hospital in Frankfurt am Main, sp\u00e4ter im Israelitischen Kurhospiz am Altenberg in Bad Kissingen t\u00e4tig. 1937 kehrte sie zu ihrer Familie nach Mainz zur\u00fcck, ehe ihr dann die Emigration nach England gelang. Dort heiratete sie Arnold Thoms, mit dem sie eine Tochter, Vera Thoms, hatte. Nach Kriegsende kehrte sie nach Deutschland zur\u00fcck, wo sie 2001 mit 92 Jahren verstarb.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der 1913 geborenen Tochter Charlotte (Lotte) Goldschmidt, dem 1914 geborenen Sohn Heinrich und dem 1918 geborenen Sohn Bernhard Goldschmidt gelang die Flucht aus Deutschland. Charlotte Goldschmidt lie\u00df sich in San Francisco nieder. Heinrich Goldschmidt emigrierte nach seiner T\u00e4tigkeit als Lehrer an j\u00fcdischen Volksschulen noch vor Kriegsbeginn nach England und sp\u00e4ter in die USA. Dort schlug er eine Artistenlaufbahn ein und wurde als Balljongleur bekannt. 1962 kehrte er nochmals nach W\u00fcrzburg, seiner Geburtsstadt, zur\u00fcck, ehe er 1980 wieder nach Kalifornien auswanderte. 2005 starb er in Santa Cruz, wo er zuvor l\u00e4ngere Zeit gelebt hatte. Bernhard Goldschmidt emigrierte zun\u00e4chst nach Tel Aviv, sp\u00e4ter nach San Francisco, wo er 1950 Irmgard Schanzer aus K\u00f6ln heiratete.<\/p>\n\n\n\n<p>Der j\u00fcngste Sohn, Emanuel Goldschmidt, geboren am 12. April 1920, wurde nur ein Jahr alt und verstarb bereits 1921.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Der Sohn Manfred Moses Goldschmidt wurde am 11. Oktober 1911 in W\u00fcrzburg geboren. Er begann Ausbildungen zum kaufm\u00e4nnischen Angestellten und Metzger, brach diese aber ab.<br>Manfred Moses Goldschmidt lebte bei seinen Eltern, die in der Klarastra\u00dfe 13 II in Mainz wohnten. 1930 ist er nach Angaben des Vaters \u201epl\u00f6tzlich erkrankt\u201c. Es folgte vom 7. August 1930 bis zum 23. Januar 1931 ein Anstaltsaufenthalt in Marburg. Bis September 1933 lebte Manfred Moses Goldschmidt wieder bei seinen Eltern in Mainz. Im September 1933 wurde er im St\u00e4dtischen Krankenhaus in Mainz aufgenommen, von wo aus er am 27. Oktober 1933 in die Landes- Heil- und Pflegeanstalt nach Alzey gebracht wurde. Diese zeigte ihn beim Gesundheitsamt zur Unfruchtbarmachung nach dem \u201eGesetz zur Verh\u00fctung erbkranken Nachwuchses\u201c an. Am 29. Juni 1934 beschloss das Erbgesundheitsgericht Worms seine Sterilisierung. Dagegen legte der Vater Beschwerde beim Erbgesundheitsobergericht in Darmstadt ein: Eine Unfruchtbarmachung sei nach j\u00fcdischen Religionsgesetzen verboten. Diese Beschwerde blieb jedoch erfolglos: \u201eErfolg kann die Anfechtung nicht haben, da die Feststellungen des angefochtenen Beschlusses \u201aSchizophrenie\u2018 nicht zu bezweifeln ist. [&#8230;] Wenn der Beschwerdef\u00fchrer [&#8230;] erkl\u00e4rt hat,&nbsp;aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden sei er gegen die Sterilisation, so ist dies nicht beachtlich.\u201c&nbsp;Am 22. Oktober 1934 wurde Manfred Moses Goldschmidt im Mainzer Stadtkrankenhaus sterilisiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Danach lebte Manfred Moses Goldschmidt bis 1937 bei seinen Eltern. Zwischen dem 20. Januar 1937 und dem 28. Januar 1941 folgten mehrere Aufenthalte in verschiedenen Anstalten, immer wieder unterbrochen durch Zeiten, in denen er bei seinen Eltern lebte. Am 28. Januar 1941 wurde Manfred Moses Goldschmidt in die Israelitische Heil- und Pflegeanstalt \u2013 Jacoby&#8217;sche Anstalt \u2013 nach Bendorf-Sayn bei Koblenz verlegt. Diese Anstalt hatte das Reichsinnenministerium zur Sammelanstalt f\u00fcr j\u00fcdische Psychiatrie-Patient*innen aus dem Deutschen Reich erkl\u00e4rt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Manfred Moses Goldschmidt wurde am 30. April 1942 von Bendorf-Sayn mit 95 Patient*innen und f\u00fcnf Menschen vom Personal der Anstalt ins Ghetto Krasniczyn deportiert. Wie sein Leidensweg weiter verlief, ist nicht bekannt. Vermutlich wurde er noch 1942 weiter nach Sobibor deportiert und dort ermordet.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"723\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolpersteine_Goldschmidt-1024x723.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4809\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolpersteine_Goldschmidt-1024x723.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolpersteine_Goldschmidt-300x212.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolpersteine_Goldschmidt-768x542.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolpersteine_Goldschmidt-1536x1084.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolpersteine_Goldschmidt-2048x1446.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolpersteine_Goldschmidt-150x106.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1004\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Josef_Goldschmidt-1004x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4811\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Josef_Goldschmidt-1004x1024.jpg 1004w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Josef_Goldschmidt-294x300.jpg 294w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Josef_Goldschmidt-768x784.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Josef_Goldschmidt-1505x1536.jpg 1505w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Josef_Goldschmidt-2007x2048.jpg 2007w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Josef_Goldschmidt-147x150.jpg 147w\" sizes=\"auto, (max-width: 1004px) 100vw, 1004px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1011\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Johanna_Goldschmidt-1011x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4812\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Johanna_Goldschmidt-1011x1024.jpg 1011w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Johanna_Goldschmidt-296x300.jpg 296w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Johanna_Goldschmidt-768x778.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Johanna_Goldschmidt-1517x1536.jpg 1517w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Johanna_Goldschmidt-2023x2048.jpg 2023w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Johanna_Goldschmidt-148x150.jpg 148w\" sizes=\"auto, (max-width: 1011px) 100vw, 1011px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1018\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Manfred_Goldschmidt-1024x1018.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4810\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Manfred_Goldschmidt-1024x1018.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Manfred_Goldschmidt-300x298.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Manfred_Goldschmidt-150x150.jpg 150w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Manfred_Goldschmidt-768x764.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Manfred_Goldschmidt-1536x1527.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Stolperstein_Manfred_Goldschmidt-2048x2036.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Text: HdE<\/p>\n\n\n\n<p>Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Benz, Wolfgang: Theresienstadt. Eine Geschichte von T\u00e4uschung und Vernichtung, M\u00fcnchen 2013.<\/p>\n\n\n\n<p>Berkessel, Hans\/ Dold, Cornelia (Hg.): Erinnerungskultur im Wandel. Neue Herausforderungen und Wege des Lernens und Arbeitens in Gedenkst\u00e4tten (Erinnerungskultur und Demokratie, Bd. 3), Frankfurt am Main 2024.<\/p>\n\n\n\n<p>Blodig, Voit\u011bch: \u00dcberleben in Theresienstadt. In: Institut Terezinsk\u00e9 iniciativy, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.holocaust.cz\/ueberleben-in-theresienstadt\/\">https:\/\/www.holocaust.cz\/ueberleben-in-theresienstadt\/<\/a>&gt; [aufgerufen am 01.07.2024].<\/p>\n\n\n\n<p>,Heimeinkaufsvertr\u00e4ge\u2018. In: Ghetto Theresienstadt, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.ghetto-theresienstadt.de\/pages\/h\/heimeinkauf.htm\">https:\/\/www.ghetto-theresienstadt.de\/pages\/h\/heimeinkauf.htm<\/a>&gt; [aufgerufen am 01.07.2024].<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Klarastrasse-13-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4955\" style=\"width:328px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Klarastrasse-13-768x1024.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Klarastrasse-13-225x300.jpg 225w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Klarastrasse-13-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Klarastrasse-13-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Klarastrasse-13-112x150.jpg 112w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Klarastrasse-13-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Stolpersteine wurden am 13. Mai 2024 in der Klarastra\u00dfe 13 verlegt.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.5149131113567!2d8.266409712754308!3d50.00170341945327!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd971cd67532ad%3A0x9631fd32ca62e87!2sKlarastra%C3%9Fe%2013%2C%2055116%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1715253409094!5m2!1sde!2sde\" width=\"600\" height=\"450\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" loading=\"lazy\" referrerpolicy=\"no-referrer-when-downgrade\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Johanna (Hannchen) Goldschmidt, geb. Fr\u00f6hlich Josef Goldschmidt Manfred Moses Goldschmidt ,Heimeinkaufsvertrag&#8217; Nach der Wannseekonferenz am 20. 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