{"id":4270,"date":"2024-03-01T15:55:19","date_gmt":"2024-03-01T14:55:19","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=4270"},"modified":"2024-07-05T13:15:18","modified_gmt":"2024-07-05T11:15:18","slug":"geschwister-cantor","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/geschwister-cantor\/","title":{"rendered":"Geschwister Cantor"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.34%\">\n<br>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1438\" height=\"1457\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/StolpersteineCantor.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4521\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/StolpersteineCantor.jpg 1438w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/StolpersteineCantor-296x300.jpg 296w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/StolpersteineCantor-1011x1024.jpg 1011w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/StolpersteineCantor-768x778.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/StolpersteineCantor-148x150.jpg 148w\" sizes=\"auto, (max-width: 1438px) 100vw, 1438px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ludwig Max Cantor<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren am 11. September 1870<\/li>\n\n\n\n<li>beging am 17. Februar 1944 Suizid<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Paul Cantor<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren am 13. Januar 1876<\/li>\n\n\n\n<li>am 27. September 1942 nach Theresienstadt deportiert<\/li>\n\n\n\n<li>gestorben am 20. Oktober 1942<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.34%\">\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anna Cantor<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren am 13. April 1872<\/li>\n\n\n\n<li>am 27. September 1942 nach Theresienstadt deportiert<\/li>\n\n\n\n<li>gestorben am 11. Mai 1944<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ernst Cantor<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren am 17. November 1877 in Mainz<\/li>\n\n\n\n<li>am 25. M\u00e4rz 1942 nach Piaski deportiert<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<br>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"508\" height=\"831\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/PortrA\u00a4t_Ernst_Cantor.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4272\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/PortrA\u00a4t_Ernst_Cantor.jpg 508w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/PortrA\u00a4t_Ernst_Cantor-183x300.jpg 183w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/PortrA\u00a4t_Ernst_Cantor-92x150.jpg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 508px) 100vw, 508px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Portr\u00e4t Ernst Cantors <br><sup>(\u00a9 Stadtarchiv Mainz ZGS\/E 3,17)<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><br>Ernst Cantor kam am 17. November 1877 in Mainz als j\u00fcngstes von f\u00fcnf Kindern zur Welt. Die Familie Cantor bewohnte das Haus in der Breidenbacher Stra\u00dfe 19, das bereits seit 1870 der Familie geh\u00f6rte. Hugo Cantor, der Vater der f\u00fcnf Geschwister (1828\u20131905) war ein erfolgreicher Fabrikant, wodurch die Familie zu den wohlhabenden j\u00fcdischen Familien in Mainz z\u00e4hlte.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Ernst Cantor schloss seine schulische Laufbahn mit dem Abitur ab und begann danach eine kaufm\u00e4nnische Lehre. Im Anschluss arbeitete er bei der Mainzer Versicherungsgesellschaft Viktoria. Diesem Unternehmen, bei dem er schlussendlich als Subdirektor mitarbeitete, blieb er bis zur \u201aGleichschaltung\u2019 des Betriebes treu. Er meldete sich 1914 freiwillig zum Ersten Weltkrieg, in dem er mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet wurde und an dessen Ende er sich einige Zeit in franz\u00f6sischer Kriegsgefangenschaft befand. <\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Sportlich konzentrierte er sich vor allem auf die Disziplinen Fechten, Schwimmen und Ger\u00e4teturnen. In diesen Kreisen erlangte Ernst Cantor zudem gro\u00dfes Ansehen, da in Zeitungen seine detaillierten Berichte \u00fcber die Wettkampfdisziplinen und deren Ausf\u00fchrung ver\u00f6ffentlicht wurden. Im Jahr 1911 wurde Ernst Cantor zum 1. Vorsitzenden des Vereins ernannt und konnte auch in den politisch und wirtschaftlich unruhigen Zeiten der Weimarer Republik die Mitgliederzahl des MTV stetig steigern. Dieser Zuwachs wurde insbesondere durch den vermehrten Eintritt von Frauen und M\u00e4dchen erm\u00f6glicht. Ernst Cantor hatte sich hierf\u00fcr stark gemacht, sodass zu Beginn der 1930er-Jahre \u00fcber 1.000 Mitglieder im MTV aktiv waren. Unter Ernst Cantor als Vorsitzendem beteiligte sich der MTV zudem an vielen sozialen Projekten dieser Zeit und sammelte mit diversen Aktionen Spendengelder f\u00fcr die Kriegskinderf\u00fcrsorge oder sozial schwache \u201aSoldatenfrauen\u2018. Zudem gr\u00fcndete Ernst Cantor eine Stiftung, die angehende \u00dcbungsleiter*innen bei ihrer Ausbildung unterst\u00fctzte. In dieser Zeit, den Zwanziger Jahren, feierten die Mannschaften und Staffeln des MTV zudem gro\u00dfe Erfolge. Dennoch stand f\u00fcr Cantor stets der gemeinschaftliche und gesellschaftliche Aspekt des Sports im Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Ernst Cantor war ein Patriot und stand zudem f\u00fcr die Ideale der Turnerschaft ein, wie sie von ihrem Begr\u00fcnder, dem \u201eTurnvater\u201c Friedrich Ludwig Jahn niedergeschrieben worden waren. 1923 wurde er f\u00fcr ein Jahr aus dem damals franz\u00f6sisch besetzten Mainz verwiesen, da er sich geweigert hatte, die Turnhalle des Vereins an die Besatzungsmacht zu \u00fcbergeben. Im Jahr 1930 w\u00fcrdigte die Kreisturnzeitung Ernst Cantor als \u201ebew\u00e4hrten und verdienten 1. Sprecher\u201c, der \u201ein all den Jahren der Not und Entbehrung Vieles und Gro\u00dfes geleistet\u201c (Schnitzler, 2008: 35) habe. Ernst Cantor war in seinem j\u00fcdischen Glauben liberal eingestellt und wie viele andere J\u00fcdinnen*Juden zu dieser Zeit Mitglied in einem nicht-j\u00fcdischen Sportverein. J\u00fcdinnen*Juden waren in gro\u00dfer Zahl in den damals popul\u00e4ren Vereinen vertreten und erlangten zum Teil, wie das Beispiel Cantors zeigt, hohe Positionen und Ansehen innerhalb dieser Organisationen. Er identifizierte sich sehr stark mit seiner deutschen Heimat und war innerhalb seines Vereins und dar\u00fcber hinaus in der Mainzer Gesellschaft verankert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Deutsche Turnerbund tat sich nach der \u201aMacht\u00fcbernahme\u2019 der Nationalsozialisten im Jahr 1933 dadurch hervor, dass er seine eigene \u201aGleichschaltung\u2019 und die Ausgrenzung von J\u00fcdinnen*Juden in \u201avorauseilendem Gehorsam\u2018 unternahm. Dieses Vorgehen wird heutzutage als \u201eSelbstgleichschaltung\u201c (Schnitzler, 2008: 41) bezeichnet, da der Turnverband bereits sehr fr\u00fch gegen J\u00fcdinnen*Juden in der Organisation vorging, ohne dass dies zu diesem Zeitpunkt von den Nationalsozialisten explizit angeordnet worden w\u00e4re. Bereits im April 1933 schloss der Deutsche Turnerbund alle j\u00fcdischen und kommunistischen Mitglieder aus und folgte damit bereits den Grundgedanken der erst zwei Jahren sp\u00e4ter beschlossenen \u201aN\u00fcrnberger Rassegesetzen\u2018.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"733\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/B_5.1_Abt_IV_0819_Kennkarte_Ernst_Cantor_Seite_1-1024x733.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4532\" style=\"width:700px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/B_5.1_Abt_IV_0819_Kennkarte_Ernst_Cantor_Seite_1-1024x733.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/B_5.1_Abt_IV_0819_Kennkarte_Ernst_Cantor_Seite_1-300x215.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/B_5.1_Abt_IV_0819_Kennkarte_Ernst_Cantor_Seite_1-768x550.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/B_5.1_Abt_IV_0819_Kennkarte_Ernst_Cantor_Seite_1-1536x1100.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/B_5.1_Abt_IV_0819_Kennkarte_Ernst_Cantor_Seite_1-2048x1466.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/B_5.1_Abt_IV_0819_Kennkarte_Ernst_Cantor_Seite_1-150x107.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kennkarte von Ernst Cantor <br><sup>(\u00a9 Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland)<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Ernst Cantor musste seinen Vorsitz und auch seine Mitgliedschaft beim Mainzer Turnverein aufgeben. In den Folgejahren verlor er zudem seine Arbeitsstelle und musste aus seiner Wohnung in ein sogenanntes \u201aJudenhaus\u2019 umziehen. Am damaligen Horst-Wessel-Platz 11 bewohnte er eine Etage mit seiner Schwester und seinem Bruder sowie den beiden Hauseigent\u00fcmern und drei weiteren J\u00fcdinnen*Juden. In diesen beengten Lebensverh\u00e4ltnissen verbrachte er seine letzte Zeit in Mainz. Am 25. M\u00e4rz 1942 wurde er mit dem ersten Mainzer Transport von J\u00fcdinnen*Juden nach Piaski deportiert und dort ermordet.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine beiden Geschwister, Anna und Paul Cantor, mit denen er bis zuletzt am Horst-Wessel-Platz gewohnt hatte, wurden ein halbes Jahr sp\u00e4ter mit dem zweiten gro\u00dfen Mainzer Transport von J\u00fcdinnen*Juden am 27. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Beide starben dort, Paul Cantor bereits nach einem Monat und Anna Cantor im Mai 1944.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"728\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/B_5.1_Abt_IV_0207_Kennkarte_Paul_Cantor_Seite_1-1024x728.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4533\" style=\"width:700px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/B_5.1_Abt_IV_0207_Kennkarte_Paul_Cantor_Seite_1-1024x728.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/B_5.1_Abt_IV_0207_Kennkarte_Paul_Cantor_Seite_1-300x213.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/B_5.1_Abt_IV_0207_Kennkarte_Paul_Cantor_Seite_1-768x546.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/B_5.1_Abt_IV_0207_Kennkarte_Paul_Cantor_Seite_1-1536x1091.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/B_5.1_Abt_IV_0207_Kennkarte_Paul_Cantor_Seite_1-2048x1455.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/B_5.1_Abt_IV_0207_Kennkarte_Paul_Cantor_Seite_1-150x107.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kennkarte von Paul Cantor <br><sup>(\u00a9 Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland)<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Ludwig Max Cantor, ein weiterer Bruder Ernst Cantors, wurde nicht mit den fr\u00fchen Transporten deportiert, da er in einer sogenannten \u201aMischehe\u2018 lebte. Er bewohnte mit seiner Frau und seinem Sohn eine Wohnung in Berlin. Diese mussten sie allerdings im Jahr 1943 auf Anweisung der Beh\u00f6rden aufgrund der Religionszugeh\u00f6rigkeit von Ludwig Max Cantor r\u00e4umen. Fortan lebte die Familie in beengten Verh\u00e4ltnissen und nachdem ihre Unterkunft bei einem Bombenangriff zerst\u00f6rt wurde, scheiterten alle Versuche, eine neue Bleibe f\u00fcr die Familie zu finden an Ludwig Max Cantors Einstufung als Jude seitens der NS-Beh\u00f6rden. Wie seine Ehefrau Ida Cantor nach Ende des Zweiten Weltkriegs aussagte, trieben die Angst vor einer Deportation und die aussichtslose Lage Ludwig Max Cantor schlie\u00dflich in den Suizid. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schwester Marie Friederike Josephine Cantor, am 18. Januar 1875 in Mainz geboren, heiratete 1905 August \u00c5hman (1869\u20131923). Das Ehepaar wanderte kurz nach der Hochzeit nach Schweden aus und konnte so das NS-Regime \u00fcberleben. <\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1005\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Ludwig_Max_Cantor-1-1005x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4545\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Ludwig_Max_Cantor-1-1005x1024.jpg 1005w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Ludwig_Max_Cantor-1-294x300.jpg 294w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Ludwig_Max_Cantor-1-768x783.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Ludwig_Max_Cantor-1-147x150.jpg 147w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Ludwig_Max_Cantor-1.jpg 1047w\" sizes=\"auto, (max-width: 1005px) 100vw, 1005px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1011\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Anna_Cantor-1-1011x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4546\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Anna_Cantor-1-1011x1024.jpg 1011w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Anna_Cantor-1-296x300.jpg 296w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Anna_Cantor-1-768x778.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Anna_Cantor-1-148x150.jpg 148w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Anna_Cantor-1.jpg 1051w\" sizes=\"auto, (max-width: 1011px) 100vw, 1011px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"951\" height=\"992\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Paul_Cantor-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4547\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Paul_Cantor-1.jpg 951w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Paul_Cantor-1-288x300.jpg 288w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Paul_Cantor-1-768x801.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Paul_Cantor-1-144x150.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 951px) 100vw, 951px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1021\" height=\"1005\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Ernst_Cantor-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4551\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Ernst_Cantor-2.jpg 1021w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Ernst_Cantor-2-300x295.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Ernst_Cantor-2-768x756.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Stolperstein_Ernst_Cantor-2-150x148.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1021px) 100vw, 1021px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Text: HdE<\/p>\n\n\n\n<p>Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Literaturhinweise: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schnitzler, Thomas: \u201eGewissenhaft und treudeutsch\u201c: Ernst Cantor. Leben und Wirken eines Turnvorsitzenden aus Mainz, der Opfer der Rassenverfolgung wurde, in: SportZeiten. Sport in Geschichte, Kultur und Gesellschaft. Geschichte des Sports der Juden in Deutschland und \u00d6sterreich 8 (2008), H. 2, S. 31\u201360.<\/p>\n\n\n\n<p>Schnitzler, Thomas: Materialsammlung zur Familie Cantor, <a href=\"https:\/\/www.deutsche-digitale-bibliothek.de\/item\/3ENCD5DUCUDTFTDAZCEDQMQGM3GQIVVS\">https:\/\/www.deutsche-digitale-bibliothek.de\/item\/3ENCD5DUCUDTFTDAZCEDQMQGM3GQIVVS<\/a> [aufgerufen am 22.04.2022].<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Haus_Cantor-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4555\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Haus_Cantor-768x1024.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Haus_Cantor-225x300.jpg 225w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Haus_Cantor-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Haus_Cantor-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Haus_Cantor-113x150.jpg 113w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Haus_Cantor-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Die Stolpersteine wurden am 5. November 2007 in der Breidenbacherstr. 19 verlegt. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.7631117251635!2d8.264096477022218!3d49.99705057150922!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd971e77ac38e5%3A0x82b1360619664478!2sBreidenbacherstra%C3%9Fe%2019%2C%2055116%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1709304799236!5m2!1sde!2sde\" width=\"600\" height=\"450\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" loading=\"lazy\" referrerpolicy=\"no-referrer-when-downgrade\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ludwig Max Cantor Paul Cantor Anna Cantor Ernst Cantor Ernst Cantor kam am 17. November 1877 in Mainz als j\u00fcngstes von f\u00fcnf Kindern zur Welt. Die Familie Cantor bewohnte das Haus in der Breidenbacher Stra\u00dfe 19, das bereits seit 1870 der Familie geh\u00f6rte. Hugo Cantor, der Vater der f\u00fcnf Geschwister&#8230;<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/geschwister-cantor\/\"><span>mehr Infos<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":104,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-4270","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4270","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4270"}],"version-history":[{"count":29,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4270\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4958,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4270\/revisions\/4958"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4270"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}