{"id":4182,"date":"2025-06-12T11:35:16","date_gmt":"2025-06-12T09:35:16","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=4182"},"modified":"2025-06-12T11:47:38","modified_gmt":"2025-06-12T09:47:38","slug":"karl-und-siegfried-ladenburg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/karl-und-siegfried-ladenburg\/","title":{"rendered":"Karl und Siegfried Ladenburg"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1920\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ladenburg-1-edited-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4235 size-full\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ladenburg-1-edited-scaled.jpg 2560w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ladenburg-1-edited-300x225.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ladenburg-1-edited-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ladenburg-1-edited-768x576.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ladenburg-1-edited-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ladenburg-1-edited-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Ladenburg-1-edited-150x112.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Karl Moritz Ladenburg<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren am 10. August 1895 in Mainz<\/li>\n\n\n\n<li>ermordet am 12. Oktober 1942 im KZ Buchenwald<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Siegfried Ladenburg<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren am 5. M\u00e4rz 1899 in Mainz<\/li>\n\n\n\n<li>ermordet am 14. August im KZ Buchenwald<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">Devisenvergehen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">Unter einem Devisenvergehen versteht man \u201eschuldhafte Handlungen und Fremdw\u00e4hrungsverst\u00f6\u00dfe gegen Devisenvorschriften eines Landes\u201c. Ein solcher Versto\u00df kann mit hohen Strafen geahndet werden. Der Begriff hat seinen Ursprung noch vor der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten, wurde dann aber als Repressionsinstrument missbraucht und zweckentfremdet. Das NS-Regime nutzte die M\u00f6glichkeit der Anklage des Devisenvergehens, um gegen J\u00fcdinnen*Juden, Kommunist*innen und Oppositionelle vorzugehen. Dies l\u00e4sst sich heute eindrucksvoll beispielsweise durch die Quellenedition &#8220;Die Hamburger Juden im NS-Staat 1933 bis 1938\/39&#8221; nachvollziehen. Hier dokumentieren die Akten zahlreiche Untersuchungen von Unternehmen unter dem Vorwurf des Tatbestandes des Devisenvergehens von 1937 bis 1939.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Karl Moritz Ladenburg wurde am 10. August 1895, sein j\u00fcngerer Bruder Siegfried am 5. M\u00e4rz 1899 in Mainz geboren. Sie waren die einzigen Kinder von Zacharias Ladenburg II. und seiner Frau Flora, geborene Deutsch. Nach dem fr\u00fchen Tod der Mutter 1902 mit nur 37 Jahren, als die Kinder 7 und 3 Jahre alt gewesen sind, musste der Vater allein f\u00fcr seine S\u00f6hne und deren Ausbildung sorgen. Zacharias Ladenburg II. war Inhaber eines Maklergesch\u00e4fts f\u00fcr Finanzierung, Immobilien und Hypotheken, das sein Vater Moritz Ladenburg ihm hinterlassen hatte. Die Familie wohnte seit 1894 in der Kaiserstra\u00dfe 11, die Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume lagen in der Gro\u00dfen Bleiche, der Lotharstra\u00dfe und lange Zeit in der Kaiserstra\u00dfe 18, also auf der anderen Stra\u00dfenseite. Im Verlauf des Ersten Weltkriegs wurde die Firma dann zu ihrem endg\u00fcltigen Standort in die Kaiserstra\u00dfe 11 verlegt. Dieses Teilst\u00fcck der Kaiserstra\u00dfe (Nr. 1-15 und 2-20) wurde nach dem Machtantritt der Nazis in &#8220;Horst-Wessel-Platz&#8221; umbenannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Br\u00fcder ergriffen zun\u00e4chst unterschiedliche Berufe: Karl Ladenburg studierte Rechtswissenschaften und promovierte zum Dr. jur., w\u00e4hrend Siegfried Kaufmann den Beruf seines Vaters ergriff. Nach dem Ersten Weltkrieg, in dem Karl als Unteroffizier mit der Hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet wurde und Siegfried noch sehr jung als Gefreiter k\u00e4mpfte, stiegen die Br\u00fcder Ende der 1920er Jahre beide in das v\u00e4terliche Gesch\u00e4ft ein, welches Moritz Ladenburg Sohn hie\u00df, und \u00fcbernahmen es nach dem Tod ihres Vaters 1933. Die S\u00f6hne blieben unverheiratet.<\/p>\n\n\n\n<p>Karl Ladenburg erwarb sich in den 1920er Jahren zudem gro\u00dfe Verdienste um die Mainzer j\u00fcdische Kulturgeschichte. Er geh\u00f6rte zu den Initiatoren des &#8220;Vereins zur Pflege j\u00fcdischer Altert\u00fcmer&#8221;, der im Oktober 1926 in der Hindenburgstra\u00dfe 44 seinen Sitz hatte. Dort stand die 1912 eingeweihte liberale Hauptsynagoge, in dessen Anbau das Zentrum der Israelitischen Religionsgemeinde das Museum j\u00fcdischer Altert\u00fcmer er\u00f6ffnete.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"674\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Blick-in-das-Museum-Juedischer-Altertuemer-Mainz-um-1927-Quelle-Stadtarchiv-Mainz-2-1024x674.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4184\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Blick-in-das-Museum-Juedischer-Altertuemer-Mainz-um-1927-Quelle-Stadtarchiv-Mainz-2-1024x674.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Blick-in-das-Museum-Juedischer-Altertuemer-Mainz-um-1927-Quelle-Stadtarchiv-Mainz-2-300x197.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Blick-in-das-Museum-Juedischer-Altertuemer-Mainz-um-1927-Quelle-Stadtarchiv-Mainz-2-768x505.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Blick-in-das-Museum-Juedischer-Altertuemer-Mainz-um-1927-Quelle-Stadtarchiv-Mainz-2-150x99.jpg 150w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Blick-in-das-Museum-Juedischer-Altertuemer-Mainz-um-1927-Quelle-Stadtarchiv-Mainz-2.jpg 1254w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blick in das Museum J\u00fcdischer Altert\u00fcmer Mainz, um 1927 (\u00a9 Stadtarchiv Mainz)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Karl war f\u00fcr die Gestaltung dieses Museums verantwortlich gewesen. Im Landesmuseum Rheinland-Pfalz in Mainz kann man heute noch Gegenst\u00e4nde betrachten, die aus diesem Museum stammen. <\/p>\n\n\n\n<p>Karl Ladenburg engagierte sich dar\u00fcber hinaus deutschlandweit beim Aufbau der j\u00fcdischen Denkmalpflege. Der Mainzer Verein hatte schon 1925 an der Ausstattung der j\u00fcdischen Abteilung der K\u00f6lner Jahrtausend-Ausstellung zur Geschichte rheinisch-deutscher Kultur beteiligt und dazu wertvolle Exponate beigesteuert. Noch 1937\/38 arbeitete Karl Ladenburg intensiv an der Genealogieforschung zu Mainzer j\u00fcdischen Familien. Die Br\u00fcder Ladenburg stammten selbst aus einer Familie, die seit Mitte des 18. Jahrhunderts in Mainz beheimatet war.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Beginn des NS-Regimes d\u00fcrfen die Gesch\u00e4fte der Familie Ladenburg immer schwieriger geworden sein und kamen mit der Pogromnacht 1938 zum Erliegen. Infolge des Pogroms wurde Karl Ladenburg vom 11. November bis 17. Dezember 1938 im KZ Buchenwald inhaftiert, seinem Bruder blieb das erspart. Sie standen jedoch fortan unter Beobachtung und wurden vom 11. August bis 6. November 1939 in der Mainzer Haftanstalt gefangen gehalten wegen angeblicher &#8220;Devisenvergehen&#8221;. Devisenvergehen sind &#8220;schuldhafte Handlungen und Fremdw\u00e4hrungsverst\u00f6\u00dfe gegen Devisenvorschriften eines Landes&#8221;. Ein solcher Versto\u00df kann mit hohen Strafen geahndet werden. Dieser Begriff hat seinen Ursprung noch vor der Machtergreifung der Nationalsozialist*innen, wurde dann aber als Repressionsinstrument missbraucht und zweckentfremdet. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine Verurteilung zum Devisenvergehen erfolgte f\u00fcr Karl und Siegfried Ladenburg jedoch nicht. Trotzdem konnten die Br\u00fcder, aufgrund der \u00fcber sie verh\u00e4ngten Sicherungsanordnung nicht mehr \u00fcber ihr Geld verf\u00fcgen. Sie erhielten nur kleine Betr\u00e4ge f\u00fcr monatliche Ausgaben und mussten Antr\u00e4ge auf Auszahlung von Fahrtkosten stellen, um in verschiedenen Konsulaten eine Auswanderung nach S\u00fcdamerika oder in die USA vorzubereiten. Im April 1941 verkauften sie ihr gemeinsames Haus, um Mittel f\u00fcr die Auswanderung zu haben und wohnten nur noch zur Miete in ihrem einst eigenen Haus. Doch den Verkaufserl\u00f6s behielt der NS-Staat und die Br\u00fcder mussten wiederum Antr\u00e4ge stellen, um vom eigenen Geld Miete zahlen zu k\u00f6nnen. Die Auswanderungspl\u00e4ne scheiterten.<\/p>\n\n\n\n<p>Anfang M\u00e4rz 1942 wurden Karl und Siegfried Ladenburg zwangsweise in die Adam-Karrillon-Stra\u00dfe 58 eingewiesen, eines der Mainzer &#8220;Judenh\u00e4user&#8221;. Sie teilten sich ein Zimmer und nutzten die K\u00fcche mit acht weiteren Bewohnern der Etage. Wahrscheinlich erfuhren sei bald danach, dass sie auf der Transportliste f\u00fcr die Deportation nach Piaski am 25. M\u00e4rz 1942 standen und flohen aus Mainz. Doch schon am 21. M\u00e4rz wurden sie von der K\u00f6lner Polizei verhaftet, seitens der Gestapo Darmstadt unter &#8220;Schutzhaft&#8221; gestellt und in das Frankfurter Polizeigef\u00e4ngnis eingeliefert. Im Mai, also w\u00e4hrend der Frankfurter Haftzeit, r\u00e4umte die Gestapo das Zimmer der Br\u00fcder Ladenburg in der Adam-Karrillon-Stra\u00dfe 58, ein untr\u00fcgliches Zeichen, dass ihre R\u00fcckkehr nach Mainz seitens des NS-Regimes nicht vorgesehen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 24. Juli 1942 verbrachte man sie in das KZ Buchenwald. Dort kamen beide ums Leben: Siegfried Ladenburg am 14. August 1942 angeblich als &#8220;auf der Flucht erschossen&#8221;, Karl Ladenburg am 12. Oktober 1942 angeblich wegen &#8220;Grippe&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Verfasserin: Renate Knigge-Tesche<\/p>\n\n\n\n<p>Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Quellen- und Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Berkemann, J\u00f6rg\/ Lorenz, Ina (2016): Die Hamburger Juden im NS-Staat 1933 bis 1938\/39. G\u00f6ttingen 2016 (Hamburger Beitr\u00e4ge zur Geschichte der deutschen Juden. F\u00fcr die Stiftung Institut f\u00fcr die Geschichte der deutschen Juden. Hrsg. v. Br\u00e4mer, Andres\/R\u00fcrup, Miriam, Bd. VI).<\/p>\n\n\n\n<p>Br\u00fcchert, Hedwig (2018): &#8220;Magenza- die Geschichte des j\u00fcdischen Mainz&#8221; in: Regionalgeschichte.net 2022.<\/p>\n\n\n\n<p>Devisenvergehen, In: Beliehen.de, URL&lt;<a href=\"https:\/\/beliehen.de\/index.php?option=com_seoglossary&amp;view=glossary&amp;catid=1&amp;id=1055&amp;Itemid=107\">https:\/\/beliehen.de\/index.php?option=com_seoglossary&amp;view=glossary&amp;catid=1&amp;id=1055&amp;Itemid=107<\/a>> [aufgerufen am 28.11.2019].<\/p>\n\n\n\n<p>Knigge-Tesche, Renate (2013): Familie Ladenburg, in: Knigge-Tesche, Renate, Br\u00fcchert Hedwig (Hrsg.): Der Neue J\u00fcdische Friedhof in Mainz. Biographische Skizzen zu Familien und Personen, die hier ihre Ruhest\u00e4tte haben (Sonderheft der Mainzer Geschichtsbl\u00e4tter). Mainz 2013. S. 160\u2013166 und weitere dort genannte Quellen.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"699\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Ladenburg-Haus-1024x699.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5332\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Ladenburg-Haus-1024x699.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Ladenburg-Haus-300x205.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Ladenburg-Haus-768x525.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Ladenburg-Haus-1536x1049.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Ladenburg-Haus-2048x1399.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Ladenburg-Haus-150x102.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Stolpersteine wurden am 8. November 2017 in der Kaiserstra\u00dfe 11 verlegt. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.430658739252!2d8.259099875414618!3d50.00328281946149!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd96fcc599a33d%3A0xc25b6c8a759169c9!2sKaiserstra%C3%9Fe%2011%2C%2055116%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1708512286545!5m2!1sde!2sde\" width=\"600\" height=\"450\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" loading=\"lazy\" referrerpolicy=\"no-referrer-when-downgrade\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Devisenvergehen Unter einem Devisenvergehen versteht man \u201eschuldhafte Handlungen und Fremdw\u00e4hrungsverst\u00f6\u00dfe gegen Devisenvorschriften eines Landes\u201c. Ein solcher Versto\u00df kann mit hohen Strafen geahndet werden. Der Begriff hat seinen Ursprung noch vor der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten, wurde dann aber als Repressionsinstrument missbraucht und zweckentfremdet. 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