{"id":3224,"date":"2022-05-31T10:16:48","date_gmt":"2022-05-31T08:16:48","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=3224"},"modified":"2022-05-31T10:16:48","modified_gmt":"2022-05-31T08:16:48","slug":"ludwig-und-rosa-ganz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/ludwig-und-rosa-ganz\/","title":{"rendered":"Ludwig und Rosa Ganz"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\nngg_shortcode_0_placeholder\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ludwig Ganz<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>geboren am 11. Januar 1865 in Weisenau<\/li><li>gedem\u00fctigt und entrechtet<\/li><li>gestorben am 29. April 1942<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rosa Ganz, geb. Gans <\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>geboren am 10. November 1867 in Sch\u00f6neberg\/Kreis Stromberg<\/li><li>am 27. September 1942 nach Theresienstadt deportiert; ermordet am 1. M\u00e4rz 1943<\/li><\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-background wp-block-heading\" style=\"background-color:#aec2d4\">Juden und Wein<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">Bereits seit rund 2000 Jahren sind die Region Rheinhessen und auch gro\u00dfe Teile des heutigen Bundeslandes Rheinland-Pfalz vom Wein gepr\u00e4gt. Die hier ans\u00e4ssigen R\u00f6mer brachten ihr Wissen \u00fcber den Weinanbau mit und auch die ersten hier lebenden J\u00fcdinnen*Juden verwendeten Wein, vor allem zu rituellen Zwecken. Dessen Bedeutung l\u00e4sst sich bereits in der Bibel nachlesen, in der beispielsweise das Volk Israel mehrfach als \u201eWeinstock\u201c bezeichnet und auch die fr\u00fchen Rabbinen brachten Wein mit Geist und Gelehrsamkeit in Verbindung. Die Heiligung des Schabbats und die Hawdala-Zeremonie, die am Ende eines Feiertags steht, sollte daher mit einem Becher Wein erfolgen. Die Bedeutung des Weins f\u00fcr den rituellen Zweck sorgte daf\u00fcr, dass strenge Vorschriften f\u00fcr die Herstellung und Verwendung des Weins galten, Trauben und Weinerzeugnisse von Nichtjuden waren zun\u00e4chst nicht f\u00fcr den Konsum und Handel zugelassen. Das im Jahr 1090 gew\u00e4hrte Privileg Kaiser Heinrichs IV. f\u00fcr die Speyerer J\u00fcdinnen*Juden erlaubte erstmals den erblichen Besitz von Weing\u00e4rten und an Rhein und Mosel, den traditionellen Weinanbaugebieten, besa\u00dfen einzelne Juden seit dem Fr\u00fchmittelalter Weinberge. Gerade auch f\u00fcr die Zeit des SchUM-St\u00e4dteverbandes&nbsp;ist ein reger Handel mit Weinen nachgewiesen und Lockerungen in den religi\u00f6sen Verordnungen machten es j\u00fcdischen H\u00e4ndlern m\u00f6glich, auch nichtkoschere Weine zu handeln. Die stetige Nachfrage und der Ausbau der Produktion im 18. und 19. Jahrhundert, sorgten f\u00fcr einen Anstieg der j\u00fcdischen Weinmakler, die wie ihre christlichen Kollegen, die Logistik und den Vertrieb organisierten. Dass dabei in manchen Orten der Gro\u00dfteil des Weinhandels von j\u00fcdischen Kaufleuten organisiert wurde, sorgte bereits im 19. Jahrhundert f\u00fcr antisemitische Diffamierungen, w\u00e4hrend andernorts beispielsweise auch christliche und j\u00fcdische Winzer*innen in denselben Genossenschaften organisiert waren. Die nationalsozialistische Propaganda im S\u00fcdwesten diffamierte die j\u00fcdischen Weinh\u00e4ndler*innen und Winzer*innen, warf ihnen Panscherei vor und veranstalte Schauprozesse gegen angebliche Betr\u00fcger. Auch beim Mainzer Rosenmontagszug wurden die Vorw\u00fcrfe thematisiert und auf einem antisemitischen Motivwagen pr\u00e4sentiert. Die \u201aArisierung\u2018 zahlreicher Betriebe f\u00fchrte zu einem abrupten Ende der jahrhundertealten Tradition j\u00fcdischer Winzer*innen und Weinh\u00e4ndler*innen. In Rheinland-Pfalz werden seit einigen Jahren wieder koschere Weine erzeugt, deren Entstehungsprozess von einem Rabbiner begleitet wird und die vor allem nach Israel und Polen exportiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Ludwig Ganz kam als \u00e4ltester von vier S\u00f6hnen des Eisen- und Metallh\u00e4ndlers Jakob Ganz und seiner Frau Sara, geb. L\u00f6wenstein, am 11. Januar 1865 in Weisenau zur Welt. Seine Frau Rosa, geb. Gans, wurde am 10. November 1867 in Sch\u00f6neberg\/Kreis Stromberg als viertes von sechs Kindern von Heinrich Gans und seiner Frau Johannette, geb. Kann, geboren. Ihr Vater war Teilhaber der Firma Gebr\u00fcder Gans &amp; Cie. und verdiente seinen Lebensunterhalt als Schrott- und Metallh\u00e4ndler wie sp\u00e4ter auch ihre drei Br\u00fcder.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Taunusstr.13-1024x724.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3228\" width=\"553\" height=\"391\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Taunusstr.13-1024x724.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Taunusstr.13-300x212.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Taunusstr.13-768x543.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Taunusstr.13-1536x1086.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Taunusstr.13-2048x1448.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Taunusstr.13-150x106.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 553px) 100vw, 553px\" \/><figcaption><sup>Blick in die Mainzer Taunusstra\u00dfe, 1914<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ludwig und Rosa hatten am 20. Juni 1893 in St. Johann\/Saar, dem Wohnort ihrer Familie, geheiratet. Ein Jahr sp\u00e4ter \u2013 am 27. Mai 1894 \u2013 kam ihr einziger Sohn Arthur in der Mainzer Dagobertstra\u00dfe 7 zur Welt. Die Familie zog danach in die Neutorstra\u00dfe 12, anschlie\u00dfend, im Jahr 1902, an den Gutenbergplatz 10 und kurz darauf, im Jahr 1904 in die Bahnhofstra\u00dfe 9. Erst 20 Jahre sp\u00e4ter, mit dem Kauf des Hauses Taunusstra\u00dfe 13, erfolgte der n\u00e4chste Umzug in eine 6-Zimmer-Wohnung im 1. Stock. Als Weinh\u00e4ndler f\u00fchrte Ludwig Ganz seit 1898 die Weingro\u00dfhandlung \u201eLudwig Ganz und Cie.\u201c zun\u00e4chst mit B\u00fcro in der Neutorstra\u00dfe 9, die gegen\u00fcber seiner Wohnung lag. Von 1904 bis 1909 betrieb er die Firma gemeinsam mit seinem Bruder Isidor in der Gaustra\u00dfe 16. Zwischen 1910 und 1914 verlegte Ludwig sein B\u00fcro in das Erdgeschoss seines Wohnhauses in die Bahnhofstra\u00dfe 9. Hier befand sich auch eine eigene Kellerei, ebenso wie in der Gro\u00dfen Bleiche 16, wo er Wein aus seinen \u201eWeinbergbesitzungen\u201c in Laubenheim und Mainz-Kostheim produzierte. Zum 1. Januar 1922 stieg Arthur in das Gesch\u00e4ft seines Vaters ein und sie firmierten unter \u201eWeinhandlung Ludwig und Arthur Ganz\u201c. Mit dem privaten Umzug in die Taunusstra\u00dfe 13 \u00e4nderte sich 1930 schlie\u00dflich auch die B\u00fcroadresse der Weinhandlung. Sie wurde jedoch am 22. Juni 1939 aufgel\u00f6st, das Haus 1940 \u201aarisiert\u2018, verkauft und der Gegenwert beschlagnahmt. Auch die Weinberge wurden 1941 entzogen und verkauft.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-zoooom\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Ludwig_Ganz-1024x681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3230\" width=\"695\" height=\"462\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Ludwig_Ganz-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Ludwig_Ganz-300x199.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Ludwig_Ganz-768x510.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Ludwig_Ganz-1536x1021.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Ludwig_Ganz-2048x1361.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Ludwig_Ganz-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 695px) 100vw, 695px\" \/><figcaption><sup>Kennkarte von Ludwig Ganz  \u00a9 Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In der Pogromnacht am 10. November 1938 mussten Rosa und Ludwig Ganz bereits erleben, wie ihre Wohnung von den Nationalsozialisten gepl\u00fcndert und demoliert wurde, nachdem sie zuvor schon ihre wertvollen Gold-, Silber- und Schmucksachen abgeliefert hatten. Schlie\u00dflich wurde das Ehepaar in das \u201aJudenhaus\u2018 Kaiserstra\u00dfe 53 in ein beengtes Zimmer umgesiedelt, die K\u00fcche mussten sie sich mit weiteren Menschen teilen. Nachdem Ludwig Ganz aufgrund seiner Diabetes im j\u00fcdischen Krankenhaus Frankfurt ein Bein amputiert worden war, verstarb er am 29. April 1942 an Kreislaufschw\u00e4che und wurde auf dem Neuen J\u00fcdischen Friedhof beigesetzt. Seine Witwe Rosa musste noch einmal umziehen, diesmal in das j\u00fcdische Altersheim und Krankenhaus Gonsenheimer Stra\u00dfe 11\u201313 (heute Fritz-Kohl-Str. 11), das damals schon v\u00f6llig \u00fcberbelegt war. Von hier wurde sie am 27. September 1942 nach Theresienstadt deportiert und am 1. M\u00e4rz 1943 ermordet. Auf dem Grabstein ihres Mannes steht auch ihr Name mit dem Hinweis auf ihren Tod in Theresienstadt, den vermutlich ihr Sohn Arthur posthum hat anbringen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Arthur, der im M\u00e4rz 1912 am Herbst-Gymnasium das Abitur absolviert hatte, studierte \u2013 unterbrochen von seinem Dienst an der Front im Ersten Weltkrieg \u2013 Rechtswissenschaften an den Universit\u00e4ten Freiburg, Bonn, M\u00fcnchen, Berlin, Gie\u00dfen und Frankfurt und schloss in Erlangen mit der Promotion \u00fcber deutsch-franz\u00f6sisches Handelsrecht ab. Seit 1919 wohnte er wieder mit seinen Eltern in der Bahnhofstr. 9 und arbeitete sowohl als Weinh\u00e4ndler in der Weinhandlung seines Vaters als auch als Syndikus bei der Frankfurter Zementplattenfabrik \u201eLohr A.G.\u201c Am 12. Juni 1929 heiratete er die einzige Tochter eines verm\u00f6genden Frankfurter Teppichh\u00e4ndlers, Irmgard Henrietta Brumlik, genannt Jetta. Der gemeinsame Sohn Claus Diether kam am 5. August 1931 in Frankfurt zur Welt. 1934 wurde Arthur aufgrund der antisemitischen Gesetze aus dem Arbeitsverh\u00e4ltnis bei der Firma Lohr entlassen und bezog zusammen mit Frau und Kind eine 3-Zimmer-Wohnung im Haus seiner Eltern in der Taunusstra\u00dfe 13. Durch die zunehmenden Repressalien floh die dreik\u00f6pfige Familie 1934 schlie\u00dflich nach Frankreich, wo bereits Irmgards Eltern lebten. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach mehreren Umz\u00fcgen und Internierungen Arthurs gelang den dreien im September 1942 zu Fu\u00df die Flucht in die Schweiz nach Davos. 1947 emigrierten sie \u00fcber Frankreich nach San Francisco in den USA. Gesundheitlich sehr angeschlagen gelang es Arthur und seiner Frau nicht mehr, beruflich Fu\u00df zu fassen, sodass sie zun\u00e4chst auf Zuwendungen des wohlhabenden Schwiegervaters angewiesen waren. Nach erfolgreichen Entsch\u00e4digungsklagen erhielten beide eine Rente aus ihrer ehemaligen Heimat Deutschland. Am 15. Juni 1979 verstarb Arthur im Alter von 85 Jahren in San Francisco. Sein Frau Irmgard starb vermutlich 1988.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Text: Christine Schwarz <\/p>\n\n\n\n<p>Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Quellen- und Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Familienregister Mainz<br>Adress- und Gewerbetageb\u00fccher Mainz (1898\u20131940)<br>Landesamt f\u00fcr Finanzen\/Amt f\u00fcr Wiedergutmachung, Saarburg: Entsch\u00e4digungsakte 18 934<br>Dr. Arthur Ganz<br>Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden: Entsch\u00e4digungsakten von Otto Brumlik, Liesel<br>Brumlik und Irmard Jetta Ganz, geb. Brumlik<br>Arisierungsliste von Hartmut Fischer<br>Heiratsregister Saarland, 1876\u20131923 (Ancestry)<br>Geburtsregister der Stadt Mainz, 1872\u20131900 (Ancestry)<br>Sterberegister Hessen, 1851\u20131958 (Ancestry)<br>www.zentralarchiv-juden.de<br>www.arolsen-archives.org<br>Stadtarchiv Saarbr\u00fccken: Adressb\u00fccher 1886\u20131897<br>MARCHIVUM: Adressbuch Mannheim 1899<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-zoooom\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"823\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Taunusstrasse-13-823x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3246\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Taunusstrasse-13-823x1024.jpg 823w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Taunusstrasse-13-241x300.jpg 241w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Taunusstrasse-13-768x956.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Taunusstrasse-13-1234x1536.jpg 1234w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Taunusstrasse-13-1645x2048.jpg 1645w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Taunusstrasse-13-121x150.jpg 121w\" sizes=\"auto, (max-width: 823px) 100vw, 823px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Stolpersteine f\u00fcr Ludwig und Rosa Ganz wurden am 5. Juli 2021 in der Taunusstra\u00dfe 13 verlegt. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.0519323801855!2d8.265496415911786!3d50.01038182685622!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd96ffd0da501d%3A0xc431515d1507adc9!2sTaunusstra%C3%9Fe%2013%2C%2055118%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1653402799887!5m2!1sde!2sde\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" loading=\"lazy\" referrerpolicy=\"no-referrer-when-downgrade\" width=\"600\" height=\"450\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ludwig Ganz geboren am 11. Januar 1865 in Weisenau gedem\u00fctigt und entrechtet gestorben am 29. April 1942 Rosa Ganz, geb. Gans geboren am 10. November 1867 in Sch\u00f6neberg\/Kreis Stromberg am 27. September 1942 nach Theresienstadt deportiert; ermordet am 1. 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