{"id":2954,"date":"2022-05-07T16:38:53","date_gmt":"2022-05-07T14:38:53","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=2954"},"modified":"2024-02-14T15:26:31","modified_gmt":"2024-02-14T14:26:31","slug":"aloys-valentin-krist-und-lydia-krist-geb-culp","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/aloys-valentin-krist-und-lydia-krist-geb-culp\/","title":{"rendered":"Aloys Valentin Krist und Lydia Krist, geb. Culp"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<br>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-zoooom\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"848\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Krist_Stolpersteine-1-1024x848.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3055\" style=\"width:435px;height:359px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Krist_Stolpersteine-1-1024x848.jpeg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Krist_Stolpersteine-1-300x248.jpeg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Krist_Stolpersteine-1-768x636.jpeg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Krist_Stolpersteine-1-1536x1272.jpeg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Krist_Stolpersteine-1-2048x1696.jpeg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Krist_Stolpersteine-1-150x124.jpeg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Stolpersteine von Aloys Valentin und Lydia Krist<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aloys Valentin Krist<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Geboren am 17. M\u00e4rz 1900 in Biebrich (heute Wiesbaden)<\/li>\n\n\n\n<li>Ermordet nach dem 16. Oktober 1944 (Datum der Ankunft im KZ Neuengamme) h\u00f6chstwahrscheinlich im Hauptlager Neuengamme oder in einem der etwa 85 Au\u00dfenlager, in den Lagern oder bei der R\u00e4umung der Lager und den anschlie\u00dfenden Todesm\u00e4rschen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lydia Krist, geb. Culp<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Geboren am 5. Februar 1900 in Soest (Westfalen)<\/li>\n\n\n\n<li>Ermordet am 14. Dezember 1944 im Frauenlager Auschwitz-Birkenau<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">Zwangsarbeit: das \u201aArbeitserziehungslager\u2018 Heddernheim <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#aec2d4\">W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs mussten unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft viele Menschen Zwangsarbeit leisten. Sie mussten sowohl in Konzentrationslagern als auch in der Privatindustrie und sp\u00e4ter &nbsp;in der R\u00fcstungsindustrie Zwangsarbeit verrichten. Diese Zwangsarbeiter*innen kamen zum Gro\u00dfteil aus den vom NS-Regime besetzten Gebieten. Dar\u00fcber hinaus wurden auch J\u00fcdinnen*Juden auf Grundlage der nationalsozialistischen \u201aRassenpolitik\u2018 zur Zwangsarbeit herangezogen. Unter den Zwangsarbeiter*innen wird zwischen vier Gruppen unterschieden: die erste Gruppe bildeten die sogenannten \u201aFremdarbeiter*innen\u2018, die aus dem Ausland zur Arbeit ins Deutsche Reich kamen. Die zweite Gruppe setzte sich aus den Kriegsgefangenen aus dem Ausland zusammen, so etwa aus Pol*innen, Russ*innen und Franz\u00f6sinnen*Franzosen. Die dritte Gruppe umfasste alle KZ-H\u00e4ftlinge, und auch J\u00fcdinnen*Juden konnten zur vierten Gruppe gez\u00e4hlt werden. Im Sommer 1944 mussten 7,6 Millionen Menschen Zwangsarbeit verrichten, wovon f\u00fcnf Millionen Zivilarbeiter*innen und zwei Millionen Kriegsgefangene waren. Die Zwangsarbeiter*innen waren vor allem f\u00fcr die deutsche R\u00fcstungsindustrie von gro\u00dfer Bedeutung, da sie die H\u00e4lfte der Besch\u00e4ftigten stellten.                                                                                                      Bereits im Jahr 1930 formulierte die \u201eInternational Labour Organization\u201d (ILO) eine weltweit g\u00fcltige Definition von Zwangsarbeit:<a> <\/a>\u201eFor the purposes of this Convention the term <em>forced or compulsory<\/em> <em>labour<\/em> shall mean all work or service which is exacted from any person under the menace of any penalty and for which the said person has not offered himself voluntarily.\u201d<a id=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a>&nbsp;(\u201eF\u00fcr den Zweck dieses Abkommens wird der Begriff <em>Zwangsarbeit<\/em> als eine Art von Arbeit definiert, die von jedweder Person unter der Androhung von Strafe geleistet wird und die diese Person nicht freiwillig angeboten hat.\u201d) Damit wird jede Arbeit, die innerhalb der Konzentrationslager und au\u00dferhalb in der Privatindustrie zwangsweise verrichtet werden muss, als Zwangsarbeit eingestuft. Dar\u00fcber hinaus mussten viele Zwangsarbeiter*innen auch in sogenannten \u201aArbeitserziehungslagern\u2018 schwere Arbeit verrichten, so auch in Frankfurt. Im Frankfurter Stadtteil Heddernheim wurde am 1. April 1942 ein Lager er\u00f6ffnet, das bis zum 18. M\u00e4rz 1945 bestand. Inhaftiert waren hier M\u00e4nner, die zumeist aus den vom Deutschen Reich besetzten Gebieten in Europa stammten. Im Lager waren demnach viele unterschiedliche Nationalit\u00e4ten vertreten. Zudem waren aber auch Deutsche hier inhaftiert, die von der Gestapo festgenommen und jederzeit festgesetzt werden konnten. Viele der H\u00e4ftlinge wurden vom Zwangsarbeitslager aus in andere Konzentrationslager deportiert. Die H\u00e4ftlinge verrichteten als Zwangsarbeiter zumeist in den umliegenden Frankfurter Fabriken schwere Arbeiten und waren ansonsten im Lager unter schlechten Bedingungen untergebracht. Gewalt durch die Aufseher war an der Tagesordnung und die Lagerverwaltung setzte nur die n\u00f6tigsten Mittel ein, um die H\u00e4ftlinge am Leben zu halten. Hierdurch war es den Nationalsozialisten sogar m\u00f6glich, wirtschaftlichen Gewinn mit dem Lager zu erzielen, da die umliegenden Firmen f\u00fcr ihre Zwangsarbeiter eine kleine Geb\u00fchr an die Nationalsozialisten zahlten. Als das Ende des Lagers durch den Vormarsch der Alliierten im Jahr 1945 n\u00e4her r\u00fcckte, vernichtete die Gestapo nahezu alle Akten, darunter auch die des \u201aArbeitserziehungslagers\u2018 Heddernheim. Auch Aloys Valentin Krist wurde in diesem \u201aArbeitserziehungslager\u2018 zur Zwangsarbeit verpflichtet. Er musste von September 1943 bis Ende September 1944 im \u201aArbeitserziehungslager\u2018 Frankfurt-Heddernheim schwere Arbeit verrichten.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aloys Valentin Krist wurde am 17. M\u00e4rz 1900 als Sohn von Valentin und Gertrude Krist, geborene Heuser, in Biebrich (heute Wiesbaden) geboren. Er hatte eine Schwester und drei Br\u00fcder. Die Familie war katholisch. Als er zw\u00f6lf Jahre alt war, starb seine Mutter und er kam zun\u00e4chst in ein Waisenhaus, dann zu Verwandten im Rheingau, woher die v\u00e4terliche Familie stammte. Nach Ende der Schulzeit arbeitete er in der Landwirtschaft, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Als er 19 war, verstarb auch sein Vater. Im Jahr 1927 kam er nach Mainz und war hier in einer Kohlenhandlung t\u00e4tig. Anfang der 1930er-Jahre folgte wegen der wirtschaftlich schwierigen Lage eine Zeit der Arbeitslosigkeit, bis er als Arbeiter bei der Reichsbahn eingestellt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lydia Culp stammte aus dem westf\u00e4lischen Soest. Sie kam am 5. Februar 1900 als vorletztes von sieben Kindern der Eheleute Benjamin und Rosa Culp, geborene Weinberg, zur Welt. Die Eltern waren zum Protestantismus konvertiert und die Kinder wurden evangelisch getauft. Wann Lydia Culp nach Mainz kam, l\u00e4sst sich nicht mehr feststellen. Sie geh\u00f6rte der Generation von M\u00e4dchen und jungen Frauen an, f\u00fcr die nicht unbedingt eine Berufsausbildung vorgesehen war, sondern die h\u00e4ufig \u2013 wie es damals hie\u00df \u2013 \u201ain Stellung geschickt\u2018 wurden und somit in fremden Haushalten arbeiteten. Auch in Mainz war sie als Hausgehilfin t\u00e4tig.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wo und wie sich Aloys und Lydia kennenlernten, ist nicht bekannt. Sie heirateten am 6. September 1930 in Mainz und wohnten anfangs in der Wallstra\u00dfe 57, dann in der K\u00f6therhofstra\u00dfe 5 und sp\u00e4ter in der Zanggasse 26. Das Ehepaar Krist hatte es finanziell sehr schwer. Lydia hatte durch die Heirat vermutlich ihre Stelle verloren und war, wie aus einigen Dokumenten hervorgeht, als Reinigungskraft t\u00e4tig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lage der Beiden versch\u00e4rfte sich nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten im Januar 1933. In der Stadt Mainz war bekannt, dass Lydia Krist aus einer ehemals j\u00fcdischen Soester Familie kam. Zwischen M\u00e4rz 1939 und Mai 1941 wurde sie mehrfach f\u00fcr insgesamt acht Monate in der Mainzer Haftanstalt festgesetzt. Schon bei der ersten Festnahme musste Lydia den Zwangsnamen \u201aSara\u2018 annehmen, wie es das antij\u00fcdische \u201eGesetz \u00fcber die \u00c4nderung der Familiennamen und Vornamen\u201c vorschrieb, welches ab Januar 1939 galt. Vielleicht waren Denunziationen, wie sie h\u00e4ufig vorkamen, Grund f\u00fcr die Inhaftnahmen. Zwischen den beiden letzten Inhaftierungen Lydia Krists wurde im Jahr 1940 der einzige Sohn des Ehepaars Krist geboren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Eheleute Krist waren inzwischen in die Hintere Bleiche 25 umgezogen, wo sie bis zu ihren letzten Verhaftungen wohnten, von denen sie nicht wiederkehrten. Am 28. August 1943 wurde Aloys Valentin Krist in der Mainzer Haftanstalt in sogenannte \u201aSchutzhaft\u2018 genommen. Von dort verbrachten ihn die Nationalsozialisten kurz danach, am 1. September, in das \u201aArbeitserziehungslager\u2018 (AEL) Frankfurt-Heddernheim, wo er bis Ende September 1944 blieb. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die \u00dcberstellung sind unbekannt. In das Heddernheimer AEL, 1942 f\u00fcr Zwangsarbeiter aus mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern eingerichtet, denen minimale \u201aVergehen\u2018 in ihrem Zwangsarbeitsverh\u00e4ltnis vorgeworfen wurden, wurden sp\u00e4ter zumeist M\u00e4nner aus sehr unterschiedlichen Gruppen aufgenommen. Das Lager fungierte auch als \u201eerweitertes Polizeigef\u00e4ngnis\u201c und Durchgangsstation zur \u00dcberstellung in Konzentrationslager. Mangelnde Hygiene, ungen\u00fcgende Kleidung und Ern\u00e4hrung bei Schwerstarbeit und brutalen Misshandlungen waren f\u00fcr das AEL kennzeichnend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Heddernheim wurde Aloys Valentin Krist in das KZ Sachsenhausen deportiert und nach kurzem Aufenthalt am 16. Oktober 1944 in das Hamburger KZ Neuengamme verbracht. Er erhielt dort die H\u00e4ftlings-Nummer 58545. In Neuengamme verliert sich seine Spur, da H\u00e4ftlingsnachweise vor der Lagerr\u00e4umung beim Anmarsch der Alliierten vernichtet wurden. Ob er im Hauptlager Neuengamme oder in einem der rund 85 Au\u00dfenlager bei Bauvorhaben oder in der R\u00fcstungswirtschaft eingesetzt war, ist unbekannt. Etwa 43.000 H\u00e4ftlinge kamen in den Lagern, bei deren R\u00e4umung und bei Todesm\u00e4rschen ums Leben. Zu ihnen geh\u00f6rte Aloys Valentin Krist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lydia Krist blieb nach ihrer Haftentlassung im Mai 1941 weiterhin im Visier der Gestapo. Details aus ihrem Leben danach sind nicht bekannt. Sie hatte einen kleinen Sohn, um den sie sich k\u00fcmmern musste und der, ebenso wie sie selbst, gef\u00e4hrdet war. Eine Verwandte berichtete nach dem Krieg, dass Lydia sie mit ihrem Sohn im Kinderwagen besuchte, um sich Rat zu holen. Wann und wo Lydia Krist ein letztes Mal verhaftet wurde, ist nicht dokumentiert. Sie wurde sehr wahrscheinlich im Jahr 1944 erneut inhaftiert, da in diesem Jahr ihr Sohn in ein Kinderheim kam, bevor er an eine Pflegefamilie gegeben wurde.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 26. oder 27. Mai 1944 kam Lydia mit einem Transport in Auschwitz an und erhielt die H\u00e4ftlings-Nummer 79857. Ein letzter Eintrag zu Lydia Krist ist auf den 10. Oktober 1944 im Frauenlager Auschwitz-Birkenau datiert. Dort verstarb sie am 14. Dezember 1944 im H\u00e4ftlingskrankenbau, angeblich an \u201eDarmkatarrh bei Herzschw\u00e4che\u201c. Sie wurde 44 Jahre alt.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Text: Renate Knigge-Tesche<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> CO29 \u2013 Forced Labour Convention, 1930 (No. 29). Article 2. In: International Labour Organization (ILO) Online. URL: <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/dyn\/normlex\/en\/f?p=NORMLEXPUB:12100:0::NO::P12100_ILO_CODE:C029\">https:\/\/www.ilo.org\/dyn\/normlex\/en\/f?p=NORMLEXPUB:12100:0::NO::P12100_ILO_CODE:C029<\/a> [Aufgerufen am 02.03.2022].<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a id=\"_msocom_1\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Literaturhinweise<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arolsen Archives: Dokumente verschiedener Provenienz<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Archive der Gedenkst\u00e4tten Sachsenhausen, Neuengamme u. Auschwitz;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcchert, Hedwig (Hrsg.): Zwangsarbeit in Rheinland-Pfalz w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs: Mainzer Kolloquium 2002, Stuttgart 2004 (= Geschichtliche Landeskunde, Bd. 57).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Buggeln, Marc\/ Wildt, Michael (Hrsg.): Arbeit im Nationalsozialismus, M\u00fcnchen 2014 (= Tagung im Dezember 2012 im Internationalen Geisteswissenschaftlichen Kolleg \u201eArbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive\u201c in Berlin).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Buggeln, Marc: Unfreie Arbeit im Nationalsozialismus. Begrifflichkeiten und Vergleichsaspekte zu den Arbeitsbedingungen im Deutschen Reich und in den besetzten Gebieten, in: Buggeln, Marc\/ Wildt, Michael (Hrsg.): Arbeit im Nationalsozialismus, M\u00fcnchen 2014 (= Tagung im Dezember 2012 im Internationalen Geisteswissenschaftlichen Kolleg \u201eArbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive\u201c in Berlin), S. 231-252.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerda Henkel Stiftung, URL: <a href=\"https:\/\/lisa.gerda-henkel-stiftung.de\/datensammlung_zum_arbeitserziehungslager_frankfurt_m._heddernheim?nav_id=4286\">https:\/\/lisa.gerda-henkel-stiftung.de\/datensammlung_zum_arbeitserziehungslager_frankfurt_m._heddernheim?nav_id=4286<\/a> [Zugriff: 17.12.2020].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herbert, Ulrich: Zwangsarbeit im \u201eDritten Reich\u201c. Kenntnisstand, offene Fragen, Forschungsprobleme, in: Hauch, Gabriella (Hrsg.): Industrie und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Mercedes Benz \u2013 VW \u2013 Reichswerke. Hermann G\u00f6ring in Linz und Salzgitter, Innsbruck 2003 (= Studien zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte, Bd. 13).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hessisches Staatsarchiv Darmstadt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heusler, Andreas\/ Spoerer, Mark\/ Trischler, Helmuth: R\u00fcstung und Zwangsarbeit im \u201eDritten Reich\u201c: Eine Einf\u00fchrung, in: Heusler, Andreas\/ Spoerer, Mark\/ Trischler, Helmuth (Hrsg.): R\u00fcstung, Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit im \u201eDritten Reich\u201c, M\u00fcnchen 2010, S. 1-14.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Institut f\u00fcr Stadtgeschichte Frankfurt am Main, URL: <a href=\"https:\/\/www.frankfurt1933-1945.de\/nc\/beitraege\/show\/1\/thematik\/zwangsarbeit\/artikel\/das-arbeitserziehungslager-heddernheim\/\">https:\/\/www.frankfurt1933-1945.de\/nc\/beitraege\/show\/1\/thematik\/zwangsarbeit\/artikel\/das-arbeitserziehungslager-heddernheim\/<\/a> [Zugriff: 03.05.2022].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meyer, Petra: Das Arbeitserziehungslager Heddernheim unter Ber\u00fccksichtigung anderer Arbeitslager, ausgehend von den archivalischen Unterlagen und Berichten von Zeitzeugen, Frankfurt am Main 1986.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pohl, Dieter (Hrsg.): Zwangsarbeit in Hitlers Europa. Besatzung, Arbeit, Folgen, Berlin 2013.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Scharnagl, Hermann: Kurze Geschichte der Konzentrationslager, Wiesbaden 2004.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Spoerer, Mark: Zwangsarbeit unter dem Hakenkreuz, Stuttgart 2001.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Westermann, Stefan: Entrechtung in mond\u00e4ner Atmosph\u00e4re \u2013 NS-Zwangsarbeit in Baden-Baden, Heidelberg 2011. <em>(Masterarbeit PDF)<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"803\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Hintere-Bleiche-25-803x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3058\" style=\"width:346px;height:440px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Hintere-Bleiche-25-803x1024.jpeg 803w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Hintere-Bleiche-25-235x300.jpeg 235w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Hintere-Bleiche-25-768x979.jpeg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Hintere-Bleiche-25-1205x1536.jpeg 1205w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Hintere-Bleiche-25-1607x2048.jpeg 1607w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Hintere-Bleiche-25-118x150.jpeg 118w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Hintere-Bleiche-25-scaled.jpeg 2009w\" sizes=\"auto, (max-width: 803px) 100vw, 803px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Foto: HdE<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.4869889371334!2d8.261596151626664!3d50.002226879315124!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd96e2cba85e21%3A0x80f10df6dae65850!2sHintere%20Bleiche%2025%2C%2055116%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1651594737148!5m2!1sde!2sde\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" loading=\"lazy\" referrerpolicy=\"no-referrer-when-downgrade\" width=\"600\" height=\"450\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stolpersteine wurden am 6. Mai 2022 in der Hinteren Bleiche 25 verlegt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aloys Valentin Krist Lydia Krist, geb. Culp Zwangsarbeit: das \u201aArbeitserziehungslager\u2018 Heddernheim W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs mussten unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft viele Menschen Zwangsarbeit leisten. Sie mussten sowohl in Konzentrationslagern als auch in der Privatindustrie und sp\u00e4ter &nbsp;in der R\u00fcstungsindustrie Zwangsarbeit verrichten. Diese Zwangsarbeiter*innen kamen zum Gro\u00dfteil aus den vom NS-Regime&#8230;<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/aloys-valentin-krist-und-lydia-krist-geb-culp\/\"><span>mehr Infos<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":104,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-2954","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2954","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2954"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2954\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4424,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2954\/revisions\/4424"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2954"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}