{"id":2942,"date":"2022-05-07T15:47:33","date_gmt":"2022-05-07T13:47:33","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=2942"},"modified":"2022-08-19T13:30:57","modified_gmt":"2022-08-19T11:30:57","slug":"martha-bassing-geb-maas","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/martha-bassing-geb-maas\/","title":{"rendered":"Martha Bassing, geb. Maas"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\nngg_shortcode_0_placeholder\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<br>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kurzbiografie:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Geboren am 20. August 1888<\/li><li>Ermordet am 21. August 1943 in Auschwitz<\/li><\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"has-background wp-block-heading\" style=\"background-color:#aec2d4\">Schicksal von J\u00fcdinnen*Juden in \u201aMischehen&#8217;                                                                            <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">Zu Beginn der 1930er-Jahre lebten in Deutschland ungef\u00e4hr 35.000 J\u00fcdinnen*Juden in Ehen, die von den Nationalsozialisten als \u201aMischehen\u2018 bezeichnet wurden. Wie alle anderen j\u00fcdischen Menschen waren auch die in \u201aMischehen\u2018 lebenden J\u00fcdinnen*Juden von Diskriminierung und Schikanen betroffen. Im Jahr 1938 wurden die inoffiziellen Kategorien der \u201aprivilegierten\u2018 und \u201anicht-privilegierten\u2018 Mischehen von den NS-Beh\u00f6rden erschaffen. Eine \u201aprivilegierte Mischehe\u2018 lag vor, wenn der Mann nicht-j\u00fcdisch war und wenn das Paar keine Kinder oder nicht-j\u00fcdisch erzogene Kinder hatte. War die Frau nicht-j\u00fcdisch, dann galt die \u201aprivilegierte Mischehe\u2018 nur, wenn es nicht-j\u00fcdisch erzogene Kinder gab. In \u201aprivilegierten Mischehen\u2018 mussten die j\u00fcdischen Partner*innen keinen \u201aJudenstern\u2018 tragen und das Verm\u00f6gen sowie der Besitz konnten auf die nicht-j\u00fcdischen Partner*innen komplett \u00fcbertragen werden und ein Umzug in ein sogenanntes \u201aJudenhaus\u2018 war nicht verpflichtend.                                                               War der Mann in der Ehe j\u00fcdisch und das Paar kinderlos, dann galt diese Ehe automatisch als \u201anichtprivilegierte Mischehe\u2018. Ebenso fiel man in diese Kategorie, wenn die Kinder j\u00fcdisch erzogen worden waren, oder aber wenn die*der nicht-j\u00fcdische Partner*in zum Judentum konvertiert war. J\u00fcdische Menschen, die in \u201aMischehen\u2018 lebten, wurden zun\u00e4chst vor den ersten gro\u00dfen Deportationen in die Konzentrationslager verschont; das Ende des Krieges verhinderte so die Deportation einiger J\u00fcdinnen*Juden, die in \u201aMischehen\u2018 lebten. Martha Bassing z\u00e4hlte jedoch nicht zu denjenigen, denen der Status einer \u201aMischehe\u2018 dazu verhalf, bis zum Ende der NS-Herrschaft vor einer Deportation sicher zu sein, auch wenn sie wegen ihrer Heirat mit einem deutschen Nicht-Juden zur Gruppe der \u201aprivilegierten Mischehe\u2018 z\u00e4hlte.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Martha Maas wurde am 20. August 1888 als Tochter des Kaufmanns Heinrich Maas (1857\u20131927) und seiner Frau Adelheid, geb. Reichenberg (1866\u20131937), in Diez an der Lahn geboren. Heinrich Maas stammte aus einer alteingesessenen j\u00fcdischen Familie, die seit Generationen in Mainz wohnte. Mit seiner aus dem hessischen Friedberg stammenden Frau und den noch kleinen Kindern zog er von Diez wieder in seine Geburtsstadt Mainz zur\u00fcck und lie\u00df sich in der L\u00f6wenhofstra\u00dfe 3 nieder, wo Martha mit ihrem Bruder Ludwig und ihrer Schwester Erna Eva aufwuchs. Die Kinder besuchten die Bondi-Schule der Israelitischen Religionsgesellschaft, die auch schon ihr Vater besucht hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 20. April 1910 heiratete Martha Maas den Kaufmann Adam Ludwig Rudolf Bassing, der 1882 in W\u00f6rrstadt geboren und evangelisch war. Das Paar wohnte in der Mainzer Boppstra\u00dfe 72. Aus der Ehe gingen zwei T\u00f6chter hervor, die 1911 geborene Irma Hildegard (Irmhild) und die 1914 geborene Elfriede (Friedel). Beide wurden evangelisch getauft. Irmhild starb bereits im Jahr 1928. Die Ehe zwischen Martha und Adam Ludwig Rudolf Bassing wurde bereits im Jahr 1920 geschieden. Martha Bassing wohnte mit ihren T\u00f6chtern anschlie\u00dfend zun\u00e4chst am Feldbergplatz, zog aber sp\u00e4ter wieder in ihr Elternhaus in der L\u00f6wenhofstra\u00dfe 3.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem Fragebogen, den sie im Februar 1943 f\u00fcr die Reichsvereinigung der J\u00fcdinnen*Juden in Darmstadt ausf\u00fcllen musste, bezeichnete sich Martha Bassing als konfessionslos. Vor Verfolgung sch\u00fctzte sie das nicht, stammte sie doch aus einer j\u00fcdischen Familie. Einen gewissen Schutz hatte sie eine Zeit lang dadurch, dass ihre geschiedene Ehe in den Augen der Nazis als \u201aMischehe\u2018 galt. Sie geriet deshalb noch nicht in die gro\u00dfen Deportationen, die 1942 ab Mainz liefen, und konnte zun\u00e4chst in der L\u00f6wenhofstra\u00dfe wohnen bleiben. Dennoch bekam auch sie die Diskriminierung und Schikanen gegen die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung zu sp\u00fcren. So konnte sie nur mit Erlaubnis der Gestapo den Zug benutzen, wenn sie nach K\u00f6ln reisen wollte, um ihre Tochter Elfriede und deren Familie oder ihre ebenfalls in K\u00f6ln wohnende Schwester Erna zu besuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem ihr Bruder Ludwig mit seiner Frau bereits 1939 nach England hatte fliehen k\u00f6nnen, musste Martha Bassing schlie\u00dflich das elterliche Haus doch verlassen: Es wurde zwangsweise an einen SA-Mann verkauft. Die danach bezogenen Wohnungen waren keine frei gew\u00e4hlten Wohnsitze mehr, sondern vom NS-Staat zugewiesen. So zuletzt in der Adam-Karrillon-Stra\u00dfe 52. Von dieser Adresse aus verschickte Martha Bassing noch Briefe an Verwandte.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 5. April 1943 wurde Martha Bassing von der Gestapo in Mainz verhaftet. Von diesem Tag gibt es ein kurzes Schreiben an ihre Tochter Elfriede und deren Familie:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>Mein liebes Friedelchen, Helmuth und Kinder,<\/em><\/p><p><em>Eben war Gestapo hier, waren sehr anst\u00e4ndig und bestellten mich kurz nach 2 Uhr. Ich bin sehr ruhig und rechne damit, dass sie mich behalten. Ich danke Euch f\u00fcr alles Gute. Es ist Schicksal und damit muss man sich abfinden. Vielleicht kommst Du dann mal nach hier.<\/em><\/p><p><em>Herzlichen Kuss von Deiner Mutti<\/em><\/p><p><\/p><\/blockquote>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Martha-Bassing-Brief-an-ihre-Tochter-und-Familie-vom-5.-April-1943-1-800x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3080\" width=\"-619\" height=\"-792\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Martha-Bassing-Brief-an-ihre-Tochter-und-Familie-vom-5.-April-1943-1-800x1024.jpg 800w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Martha-Bassing-Brief-an-ihre-Tochter-und-Familie-vom-5.-April-1943-1-234x300.jpg 234w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Martha-Bassing-Brief-an-ihre-Tochter-und-Familie-vom-5.-April-1943-1-768x983.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Martha-Bassing-Brief-an-ihre-Tochter-und-Familie-vom-5.-April-1943-1-1200x1536.jpg 1200w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Martha-Bassing-Brief-an-ihre-Tochter-und-Familie-vom-5.-April-1943-1-1600x2048.jpg 1600w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Martha-Bassing-Brief-an-ihre-Tochter-und-Familie-vom-5.-April-1943-1-117x150.jpg 117w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Martha-Bassing-Brief-an-ihre-Tochter-und-Familie-vom-5.-April-1943-1-scaled.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><sup>Quelle: privat<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Bei der Gestapo wurde sie verh\u00f6rt mit der Begr\u00fcndung, es l\u00e4gen zwei Anzeigen gegen sie vor. Man unterstellte ihr, sie habe russischen Kriegsgefangenen belegte Brote hingelegt, was sie wegen ihrer eigenen knappen Rationen gar nicht konnte. Die zweite vorgebliche Anzeige lautete, sie sei auf der Stra\u00dfe von \u201aAriern\u2018 gegr\u00fc\u00dft worden. Da sie wegen der Vorschriften zur \u201eMischehe\u201c keinen \u201aJudenstern\u2018 trug, konnte sie gar nicht verhindern, dass alte Bekannte sie gr\u00fc\u00dften. Die Vorw\u00fcrfe waren gelogen bzw. absurd. Es war von vornherein geplant, sie zu inhaftieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein hilfsbereiter W\u00e4rter erlaubte ihrer Tochter einige Wochen lang, immer wenn er Dienst hatte, Gr\u00fc\u00dfe, Medikamente und warme Kleidung f\u00fcr die Mutter abzugeben und sie auch hin und wieder zu sehen. Als die Tochter am 11. Mai 1943 erneut kam, musste sie erfahren, dass Martha Bassing zusammen mit anderen H\u00e4ftlingen morgens um 8 Uhr mit unbekanntem Ziel abtransportiert worden war. Alle diese Menschen waren alleinstehende Partner aus \u201aMischehen\u2018, die offenbar erst im April 1943 verhaftet worden waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Was in der Zeit zwischen dem Abtransport vom Gef\u00e4ngnis am 11. Mai und dem Eintreffen im KZ Auschwitz Ende Mai 1943 geschah, l\u00e4sst sich nicht mehr rekonstruieren. Es muss eine Zwischenstation dieser relativ kleinen Gruppe gegeben haben, einen Sammelpunkt, an dem sie einem gr\u00f6\u00dferen Transport eingegliedert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Martha Bassing wurde am 29. Mai 1943 mit einem Sammeltransport im KZ Auschwitz eingeliefert. Sie war damals 54 Jahre alt, wurde registriert und erhielt die H\u00e4ftlingsnummer 45610. H\u00f6chstwahrscheinlich wurde sie in einem Arbeitskommando eingesetzt, aber dar\u00fcber gibt es keine Dokumente. Nur m\u00fcndlich \u00fcberliefert ist ein aus Mainz stammender \u00fcberlebender Auschwitz-H\u00e4ftling, der Frau Bassing kannte, habe sie beim Ziehen einer Stra\u00dfenwalze gesehen. Ihr Leben endete am 21. August 1943 in der Gaskammer von Auschwitz.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Martha-Bassing-827x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3028\" width=\"513\" height=\"635\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Martha-Bassing-827x1024.jpeg 827w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Martha-Bassing-242x300.jpeg 242w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Martha-Bassing-768x951.jpeg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Martha-Bassing-1241x1536.jpeg 1241w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Martha-Bassing-1654x2048.jpeg 1654w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Martha-Bassing-121x150.jpeg 121w\" sizes=\"auto, (max-width: 513px) 100vw, 513px\" \/><figcaption><sup>Foto: HdE<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><a id=\"_msocom_1\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Verfasserin: Renate Knigge-Tesche<\/p>\n\n\n\n<p>Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Archiv der Gedenkst\u00e4tte Auschwitz, Ausk\u00fcnfte von 1972 u. vom 4. Mai 2021, u.a. Liste von Frauen in Auschwitz-Birkenau vom 21. August 1943.<\/p>\n\n\n\n<p>Arolsen Archives<\/p>\n\n\n\n<p>Berkemann, J\u00f6rg\/ Lorenz, Ina: Die Hamburger Juden im NS-Staat 1933 bis 1938\/39, G\u00f6ttingen 2016.<\/p>\n\n\n\n<p>Gruner, Wolf: Widerstand in der Rosenstra\u00dfe. Die Fabrik-Aktion und die Verfolgung der \u201aMischehen\u2018 1943, Frankfurt am Main 2005.<\/p>\n\n\n\n<p>Israelitische Religionsgesellschaft Mainz (Hrsg.): Zur Geschichte der Unterrichtsanstalt der Israelitischen Religionsgesellschaft zu Mainz. Festschrift anl\u00e4sslich ihres 75j\u00e4hrigen Bestehens 1859\u20131934, S. 33 u. 39.<\/p>\n\n\n\n<p>Schriftliche Berichte der Tochter Elfriede Reidemeister nach 1945 (im Familienbesitz).<\/p>\n\n\n\n<p>Stadtarchiv Mainz, Heiratsregister Mainz 1910, Bd.1, Nr. 168.<\/p>\n\n\n\n<p>Strnad, Maximilian: Privileg Mischehe? Handlungsr\u00e4ume \u201aj\u00fcdisch versippter\u2018 Familien 1933-1949, G\u00f6ttingen 2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, Heidelberg, Best. B 5\/1 Abt. II Nr. 10.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Loewenhofstrasse-3-860x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3030\" width=\"378\" height=\"449\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Loewenhofstrasse-3-860x1024.jpeg 860w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Loewenhofstrasse-3-252x300.jpeg 252w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Loewenhofstrasse-3-768x914.jpeg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Loewenhofstrasse-3-1290x1536.jpeg 1290w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Loewenhofstrasse-3-1720x2048.jpeg 1720w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Loewenhofstrasse-3-126x150.jpeg 126w\" sizes=\"auto, (max-width: 378px) 100vw, 378px\" \/><figcaption><sup>Foto: HdE<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.4467528977466!2d8.265584115051503!3d50.00298112738745!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd9702c46141e5%3A0xd3c255234c3a659a!2sL%C3%B6wenhofstra%C3%9Fe%203%2C%2055116%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1651584996843!5m2!1sde!2sde\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" loading=\"lazy\" referrerpolicy=\"no-referrer-when-downgrade\" width=\"600\" height=\"450\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Der Stolperstein wurde am 06. Mai 2022 in der L\u00f6wenhofstra\u00dfe 3 verlegt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurzbiografie: Geboren am 20. August 1888 Ermordet am 21. August 1943 in Auschwitz Schicksal von J\u00fcdinnen*Juden in \u201aMischehen&#8217; Zu Beginn der 1930er-Jahre lebten in Deutschland ungef\u00e4hr 35.000 J\u00fcdinnen*Juden in Ehen, die von den Nationalsozialisten als \u201aMischehen\u2018 bezeichnet wurden. 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