{"id":2782,"date":"2022-05-11T14:55:46","date_gmt":"2022-05-11T12:55:46","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=2782"},"modified":"2024-02-21T12:03:09","modified_gmt":"2024-02-21T11:03:09","slug":"familie-cahn","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/familie-cahn\/","title":{"rendered":"Familie Cahn"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\nngg_shortcode_0_placeholder\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hugo Cahn<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren 1882<\/li>\n\n\n\n<li>1938 Flucht nach Holland<\/li>\n\n\n\n<li>interniert im Lager Westerbork; nach Ausschwitz deportiert und am 19. November 1943 ermordet<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Louisa Cahn, geb. Birnbaum <\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren 1892<\/li>\n\n\n\n<li>1938 Flucht nach Holland <\/li>\n\n\n\n<li>interniert im Lager Westerbork; nach Ausschwitz deportiert und am 19. November 1943 ermordet <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Netti Cahn <\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren 1922<\/li>\n\n\n\n<li>1938 Flucht nach Holland <\/li>\n\n\n\n<li>interniert im Lager Westerbork; nach Ausschwitz deportiert und am 19. August 1942 ermordet<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mirjam Cahn <\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren 1926 <\/li>\n\n\n\n<li>1938 Flucht nach Holland <\/li>\n\n\n\n<li>interniert im Lager Westerbork; nach Ausschwitz deportiert und am 30. September 1942 ermordet<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">Lager Westerbork<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#aec2d4\">Das Lager Westerbork war w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs ein sogenanntes \u201aDurchgangslager\u2019 oder auch \u201aKZ-Sammellager\u2019 in der Provinz Drenthe im Nordosten der Niederlande. Hier wurden J\u00fcdinnen*Juden, die entweder aus den Niederlanden stammten oder aus dem Deutschen Reich sowie \u00d6sterreich in die Niederlande geflohen waren, interniert. Sie wurden anschlie\u00dfend in Konzentrations- oder Vernichtungslager deportiert. Bereits vor dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in die Niederlande im Fr\u00fchjahr 1940 wurden in dem Lager J\u00fcdinnen*Juden inhaftiert, die sich als \u201aFl\u00fcchtlinge\u2019 vor dem Nationalsozialismus Hilfe von Seiten der Niederlande erhofft hatten. Bis zum Sommer 1942 befand sich das \u201aZentrale Fl\u00fcchtlingslager Westerbork\u2019 unter niederl\u00e4ndischer Verwaltung, ehe es am 1. Juli 1942 als \u201apolizeiliches Judendurchgangslager Kamp Westerbork\u2019 der deutschen Verwaltung unterstellt wurde. Mitte Juli 1942 begannen die Deportationen der Inhaftierten in die Konzentrationslager- und Vernichtungslager Auschwitz, Sobib\u00f3r, Bergen-Belsen und Theresienstadt. Neben J\u00fcdinnen*Juden wurden auch Sinti*zze und Romn*ja sowie politische Oppositionelle in Westerbork zur anschlie\u00dfenden Deportation inhaftiert. Im Zeitraum von 1942-1944 wurden 107.000 Menschen aus Westerbork in andere Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert, wovon nur etwa 5.000 \u00fcberleben konnten. Im April 1945 wurde das Lager Westerbork von der kanadischen Armee befreit. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch etwa 900 J\u00fcdinnen*Juden in dem Lager. Auch die Mainzer Familie Cahn, bestehend aus Vater Hugo, Mutter Louisa sowie den T\u00f6chtern Netti und Mirjam, war in Westerbork inhaftiert. Zun\u00e4chst war der Familie Cahn die Flucht aus dem Deutschen Reich in die Niederlande nach Amsterdam gegl\u00fcckt. Jedoch wurden bereits im Fr\u00fchjahr und Sommer 1942 die beiden T\u00f6chter der Familie Cahn, Netti und Mirjam, in Westerbork interniert und mit dem Transport am 15. Juli 1942 nach Auschwitz deportiert, wo sie bald nach ihrer Ankunft ermordet wurden. Im September 1942 erfolgte dann die Internierung von Hugo und Louisa, die am 16. November 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden. Anne Frank, deren Tagebuch durch ihren Vater nach dem Krieg ver\u00f6ffentlicht wurde und weltbekannt ist, war ebenfalls im Lager Westerbork interniert. Heute befindet sich anstelle des ehemaligen Lagers Westerbork die Gedenkst\u00e4tte \u201aHerinneringscentrum Kamp Westerbork\u2019. In der Gedenkst\u00e4tte sind insbesondere die Namen der Opfer sehr pr\u00e4sent und werden gem\u00e4\u00df dem Motto \u201eEin Mensch ist vergessen, wenn sein Name vergessen ist\u201c bewahrt.          <\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hugo Cahn, 1882 geboren, heiratete im Jahr 1914 die im Jahr 1862 geborene und aus Amsterdam stammende Louisa Birnbaum. Das Paar hatte f\u00fcnf Kinder: Leonie Regine, Sigmund Ernst, Gerda, Netti und Mirjam, geboren zwischen 1915 und 1926. Die Familie Cahn geh\u00f6rte zur Israelitischen Religionsgesellschaft, der orthodoxen Gruppierung unter dem Dach der Mainzer j\u00fcdischen Gemeinde. Hugo Cahn geh\u00f6rte dem Gemeindevorstand an. Die Kinder besuchten die Bondi-Schule, so benannt nach dem orthodoxen Rabbiner Dr. Jonas Markus Bondi, der die Schule lange leitete. Leonie, Gerda und Netti wechselten danach in die H\u00f6here M\u00e4dchenschule Mainz, heute Frauenlob-Gymnasium.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hugo Cahn war im familieninternen Unternehmen t\u00e4tig. Das von seinem Gro\u00dfvater Herz Cahn im Jahr 1869 in Mainz gegr\u00fcndete Gesch\u00e4ft f\u00fcr Weinutensilien hatte seinen Schwerpunkt zu Beginn der 1890er Jahre auf den Vertrieb von Papier- und Druckerzeugnissen wie etwa Kartonverpackungen f\u00fcr Schuhe und Kleider sowie Wandkalender und Reklameartikel verlagert. Zum Gesch\u00e4ft geh\u00f6rten auch eine Druckerei und eine Buchbindewerkstatt. 1901 war die inzwischen stark wachsende Firma an den Bonifaziusplatz 3 umgezogen. Im Hof wurde ein vierst\u00f6ckiges Haus f\u00fcr den Gesch\u00e4ftsbetrieb errichtet, im Vorderhaus (heute ein Nachkriegsneubau) wohnte die Familie. Die beiden Enkel Herz Cahns, Hugo und Jacob, stiegen schlie\u00dflich in das Gesch\u00e4ft mit ein. Hugo Cahn lebte mit Ehefrau und Kindern im dritten Stock des Geb\u00e4udes am Bonifaziusplatz 3.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gesch\u00e4ft lief gut. Durch den Boykott j\u00fcdischer Gesch\u00e4fte aber, der ab 1933 zunehmend st\u00e4rker wurde, verschlechterte sich der wirtschaftliche Umsatz der Firma sodass diese schlie\u00dflich verkauft werden musste. In eingeschr\u00e4nkter Form konnten die Br\u00fcder Hugo und Jacob sie noch bis Februar 1938 weiterf\u00fchren, bis Hugo Cahn mit seiner Familie nach Amsterdam zog, die Heimatstadt seiner Frau. F\u00fcr die Abwicklung lie\u00df sich der NS-Staat gut bezahlen, bis Jacob im Mai 1939 nach Pal\u00e4stina auswandern konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hugo Cahn und seine Familie hatten in Amsterdam auf begrenzte Zeit eine sichere Bleibe gefunden. Sie wohnten dort in der Sarphatistraat 78 \u2013 benannt nach dem Arzt Samuel Sarphati. Mit dem Einmarsch der Wehrmacht in die Niederlande im Mai 1940 begann diese Sicherheit zu br\u00f6ckeln. Auch die Stra\u00dfe wurde im August 1942 in Muiderschans umbenannt, weil die deutschen Besatzer keine nach J\u00fcdinnen*Juden benannten Stra\u00dfennamen duldeten.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im September 1942 wurden Hugo und Louisa Cahn im Lager Westerbork interniert. Dort stellten sie einen Antrag auf Auswanderung nach Pal\u00e4stina, wohin ihr Sohn Sigmund Ernst \u00fcber zwei Auswanderungseinrichtungen in Luxemburg und Belgien hatte gelangen k\u00f6nnen. Doch der Antrag der Eheleute Cahn wurde abgelehnt. Mit dem Transport am 16. November 1943 wurden sie nach Auschwitz deportiert und unmittelbar nach ihrer Ankunft ermordet. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die T\u00f6chter Netti und Mirjam waren bereits vor ihren Eltern deportiert worden. Erst kurz vor der Deportation waren sie nach Westerbork verbracht und registriert worden. Unmittelbar danach wurden sie mit dem ersten dort abgehenden Transport am 15. Juli 1942 aus den Niederlanden nach Polen verbracht und wurden bald darauf in Auschwitz ermordet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sigmund Ernst war die Auswanderung nach Pal\u00e4stina gelungen. Die Tochter Leonie Regine, als K\u00fcchenleiterin f\u00fcr den Judenrat in Westerbork t\u00e4tig, war zun\u00e4chst vom Transport freigestellt. Sie entschloss sich, unterzutauchen und konnte so den Krieg \u00fcberleben. 1948 wanderte sie nach Israel aus. Die Tochter Gerda, die 1942 Frederik Jacob Hirsch geheiratet hatte, arbeitete als Krankenschwester im Lagerkrankenhaus. Im Juli 1944 kam sie mit einem Transport nach Bergen-Belsen, konnte aber \u00fcberleben. Mit Mann und Sohn ging sie 1950 ebenfalls nach Israel.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1003\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Familie-Cahn-1003x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2893\" style=\"width:641px;height:654px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Familie-Cahn-1003x1024.jpg 1003w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Familie-Cahn-294x300.jpg 294w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Familie-Cahn-768x784.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Familie-Cahn-1505x1536.jpg 1505w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Familie-Cahn-2006x2048.jpg 2006w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Familie-Cahn-147x150.jpg 147w\" sizes=\"auto, (max-width: 1003px) 100vw, 1003px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Foto: HdE<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<br>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Text: Renate Knigge-Tesche <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andreas Lehnardt: Familie Herz Cahn, in: Renate Knigge-Tesche, Hedwig Br\u00fcchert (Hrsg.): Der Neue J\u00fcdische Friedhof in Mainz. Biographische Skizzen zu Familien und Personen, die hier ihre Ruhest\u00e4tte haben (Sonderheft der Mainzer Geschichtsbl\u00e4tter), Mainz 2013, S. 53\u201359.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arolsen Archives<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jacob Cahn: \u201eF\u00fcr die meisten war die Auswanderung die Hauptsorge \u2026\u201c, in: Christine Hartwig-Th\u00fcrmer (Bearb.): \u201eAls die letzten Hoffnungen verbrannten \u2026\u201c.9.\/10. November 1938. Mainzer Juden zwischen Integration und Vernichtung. Dokumentation zu einem Projekt der Stadt Mainz in Zusammenarbeit mit dem Verein f\u00fcr Sozialgeschichte aus Anlass des 50. Jahrestages der Novemberpogrome 1938. Hrsg.: Anton M. Keim. Mainz 1991, S. 157\u2013161; Schulhinweise Reinhard Frenzel, Mainz vom 8.2.2020; Informationen Herinneringscentrum Kamp Westerbork vom 4.1.2021; Sammlung Joods Monument, Niederlande.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"797\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Bonifaziusplatz-3-797x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2892\" style=\"width:381px;height:489px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Bonifaziusplatz-3-797x1024.jpg 797w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Bonifaziusplatz-3-234x300.jpg 234w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Bonifaziusplatz-3-768x986.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Bonifaziusplatz-3-1196x1536.jpg 1196w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Bonifaziusplatz-3-1595x2048.jpg 1595w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Bonifaziusplatz-3-117x150.jpg 117w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Bonifaziusplatz-3-scaled.jpg 1994w\" sizes=\"auto, (max-width: 797px) 100vw, 797px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Foto: HdE<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stolpersteine wurden am 5. Juli 2021 am Bonifaziusplatz 3 verlegt.  <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.4014937170195!2d8.25805375148305!3d50.00382952722439!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd96fca30078e7%3A0xbd48e17b2c01d8d4!2sBonifaziuspl.%203%2C%2055118%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1648723660923!5m2!1sde!2sde\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" loading=\"lazy\" referrerpolicy=\"no-referrer-when-downgrade\" width=\"600\" height=\"450\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hugo Cahn Louisa Cahn, geb. Birnbaum Netti Cahn Mirjam Cahn Lager Westerbork Das Lager Westerbork war w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs ein sogenanntes \u201aDurchgangslager\u2019 oder auch \u201aKZ-Sammellager\u2019 in der Provinz Drenthe im Nordosten der Niederlande. 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