{"id":2672,"date":"2022-05-11T14:11:46","date_gmt":"2022-05-11T12:11:46","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=2672"},"modified":"2022-05-11T14:11:46","modified_gmt":"2022-05-11T12:11:46","slug":"caesar-und-emilie-ganz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/caesar-und-emilie-ganz\/","title":{"rendered":"C\u00e4sar und Emilie Ganz"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\nngg_shortcode_0_placeholder\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">C\u00e4sar Ganz<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>geboren am 14. Mai 1863 in Mainz <\/li><li>Flucht 1938 nach Luxemburg; Flucht aus Luxemburg 1940 in die Schweiz; gestorben 1947<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Emilie Ganz, geb. Weiss <\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>geboren in Mainz<\/li><li>Flucht 1938 nach Luxemburg; Flucht aus Luxemburg 1940 in die Schweiz; gestorben 1960 in Haifa <\/li><\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-background wp-block-heading\" style=\"background-color:#aec2d4\">\u201aArisierung\u2019<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#aac2d4\">Die \u201aArisierung\u2019 erfolgte im Nationalsozialismus von 1933 bis 1945. Unter ihr verstand man die zwangsweise erfolgte Enteignung von J\u00fcdinnen*Juden in der Wirtschaft sowie im Privaten. Aus der Wirtschaft wurden J\u00fcdinnen*Juden verdr\u00e4ngt, indem sie beispielsweise ihre Unternehmen verkaufen mussten. Im privaten Bereich wurden J\u00fcdinnen*Juden ihrer Wohnungen beraubt. Die \u201aArisierung\u2019 der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung fu\u00dfte auf den sogenannten \u201aN\u00fcrnberger Gesetzen\u2019. Diese wurden im September 1935 erlassen und schlossen J\u00fcdinnen*Juden aus dem \u00f6ffentlichen Leben aus. J\u00fcdische Menschen wurden dadurch zu Staatsb\u00fcrger*innen zweiter Klasse. So waren beispielsweise Beziehungen zwischen J\u00fcdinnen*Juden mit nicht-j\u00fcdischen Menschen aufgrund des \u201eGesetzes zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre\u201c verboten. Die \u201aN\u00fcrnberger Gesetze\u2019 nahmen so \u2013 zus\u00e4tzlich zum Einfluss auf die Wirtschaft \u2013 auch Einfluss auf das Privatleben der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung. Als eine Ma\u00dfnahme der \u201aArisierung\u2019 nutzten die Nationalsozialisten den Boykott. Dieser erfolgte am 1. April 1933 im gesamten Deutschen Reich gegen j\u00fcdische Gesch\u00e4fte und Warenh\u00e4user, aber auch gegen Arztpraxen oder Rechtsanwaltskanzleien. Der erste Boykott gegen j\u00fcdische Gesch\u00e4fte und Warenh\u00e4user in Mainz fand bereits am 9. M\u00e4rz 1933 statt. SA-Einheiten trieben den Boykott auch in Mainz durch Schilder mit Aufschriften wie beispielsweise \u201eAchtung, Jude! Betreten verboten!\u201c und \u201eDeutsche, kauft nur in deutschen Gesch\u00e4ften\u201c voran. Diese Schilder wurden an Schaufensterscheiben und T\u00fcren der Gesch\u00e4fte, Arztpraxen und Rechtsanwaltskanzleien geklebt. Viele j\u00fcdische Unternehmer*innen erlebten durch die Boykotte und Diffamierungen einen so starken wirtschaftlichen Schaden, dass sie ihre Gesch\u00e4fte aufgeben mussten. Die noch bestehenden Unternehmen wurden dazu gedr\u00e4ngt, an \u201aArier\u2018 zu verkaufen. Zu Beginn konnten sie den*die K\u00e4ufer*in sowie den Kaufpreis noch selbst bestimmen. Dies \u00e4nderte sich 1938. Die nationalsozialistischen Beh\u00f6rden konnten nun entscheiden, an wen und zu welchem Preis verkauft wurde. Die ehemaligen j\u00fcdischen Besitzer*innen der Unternehmen konnten \u00fcber die Verkaufssumme nicht frei verf\u00fcgen. Dies erschwerte insbesondere geplante Auswanderungen. Das Geld wurde auf Sperrkonten eingefroren und \u00fcberdies verloren viele J\u00fcdinnen*Juden durch immer neue Sondersteuern viel Geld. Die \u201aArisierung\u2019 traf auch den aus Mainz kommenden Unternehmer C\u00e4sar Ganz, der 1863 in Mainz geboren worden war. Ganz war, wie auch sein Vater, als Metzger t\u00e4tig und f\u00fchrte bis zum Jahr 1917 eine eigene Metzgerei in der Rosengasse 5 in Mainz. Im Jahr 1918 wurde Ganz Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Rheinischen Carbid-Kontors und war in den Jahren zwischen 1931 und 1936 als Carbidgro\u00dfh\u00e4ndler in der Wirtschaft t\u00e4tig. 1938 wurde Ganz aufgrund der \u201aArisierung\u2019 der Nationalsozialisten aus seinem Job verdr\u00e4ngt. Er konnte nicht mehr l\u00e4nger als Carbidgro\u00dfh\u00e4ndler t\u00e4tig sein und somit den Lebensunterhalt f\u00fcr sich und seine Familie garantieren. Ganz war im Adressbuch der Firma nun lediglich noch als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer aufgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>C\u00e4sar Ganz wurde am 14. Mai 1863 als f\u00fcnftes von 10 Kindern des Privatmannes und Metzgers Moritz Ganz und seiner aus Weisenau stammenden Frau Karoline, geb. Diehl, in Mainz geboren. Zwei seiner Br\u00fcder starben bereits im Kleinkindalter. Viele Jahre wohnte die gro\u00dfe Familie im selben Haus \u201eAuf der Rose\u201c, die sp\u00e4ter Rosengasse und dann Adolf-Kolping Stra\u00dfe genannt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>C\u00e4sar erlernte wie sein Vater den Metzgerberuf und hatte bis 1917 eine eigene Metzgerei in der Rosengasse 5. 1918 wechselte er als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer zum Rheinischen Carbid-Kontor. Von 1931 bis 1936 firmierte er als Carbidgro\u00dfh\u00e4ndler, bis er 1938 \u2013 als Folge der gezielten \u201aAusschaltung\u2018 j\u00fcdischer Gesch\u00e4ftsleute \u2013 nur noch als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer im Adressbuch zu finden war.<\/p>\n\n\n\n<p>1893 heiratete er in erster Ehe Paulina Br\u00fcck, geb. am 4. Mai 1871 in Alsenz, mit der er vier Kinder hatte. 1894 kam Wilhelm Josef zur Welt, 1895 der zweite Sohn Maximilian Hugo, der bereits im Alter von 15 Jahren verstarb, 1897 dann die einzige Tochter Rosa Helena und zuletzt Friedrich im Jahr 1899. Als Paulina 1905 im Odenw\u00e4lder Luftkurort Lindenfels vermutlich an einer Lungenkrankheit starb, waren die gemeinsamen Kinder zwischen sechs und elf Jahre alt. Bereits ein Jahr sp\u00e4ter heiratete C\u00e4sar die 24-j\u00e4hrige Hechtsheimerin Emilie Weiss, das dritte von 14 Kindern des Hechtsheimer Metzgermeisters Leopold Weiss und seiner Frau Babette, geb. Neuberger. Am 30. M\u00e4rz 1908 wurde die gemeinsame Tochter Karoline Babette Alice geboren.<\/p>\n\n\n\n<p>C\u00e4sar und Emilie wohnten mit ihren Kindern weiterhin in der Rosengasse 5, gleich neben ihrer Metzgerei im Parterre. 1918 \u2013 zeitgleich mit C\u00e4sars Wechsel zum Rheinischen Carbidkontor \u2013 erfolgte der Umzug in die Hindenburgstra\u00dfe 24. 1921 zog die Familie dann in den 3. Stock der Rheinallee 8 um.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihre j\u00fcngste Tochter Alice, die erst die H\u00f6here M\u00e4dchenschule und dann die H\u00f6here Handelsschule besucht hatte, arbeitete zun\u00e4chst im B\u00fcro ihres Vaters. Anfang 1934 wanderte sie jedoch nach Pal\u00e4stina aus und folgte ihrem zuk\u00fcnftigen Mann, Max Bl\u00e4ttner aus Wiesbaden, der sich bereits 1933 als Apotheker in Haifa niedergelassen hatte. Sie heirateten im Februar 1934 und bekamen 1935 ihre Tochter Ruth; 1942 dann ihren Sohn Raphael.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die drei Kinder aus erster Ehe hatten nach der \u201aMachtergreifung\u2018 der Nationalsozialisten Deutschland verlassen und waren ins Ausland geflohen. Wilhelm lebte in New York und war Inhaber einer Filmfirma. Rosa war mit ihrem Mann, Dr. Sigfried Fritz Haas, einem Kustos aus Frankfurt, ebenfalls nach Amerika gegangen und arbeitete als Kuratorin eines Museums in Chicago. Ihr j\u00fcngerer Bruder Friedrich hatte sich als Kaufmann in Marseille angesiedelt, bevor er nach der Besetzung Frankreichs mit seiner Frau Netty unter schwierigsten Bedingungen im Untergrund leben musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Im August 1938, nachdem bereits alle vier Kinder Deutschland verlassen und die Nationalsozialisten das Leben von C\u00e4sar und Emilie Ganz unm\u00f6glich gemacht hatten, gelang es dem Ehepaar \u2013 dank der Unterst\u00fctzung von C\u00e4sars j\u00fcngstem Bruder Alfred \u2013 nach Luxemburg zu fliehen. Sie bewohnten dort eine Etage im Haus Place Philippe 17 in Luxemburg-Stadt. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht im Mai 1940 wurden beide bei der damaligen \u201aJudenz\u00e4hlung\u2018 erfasst, flohen aber kurz darauf zu Alfred in die Schweiz und lebten dort in Luzern bis zu C\u00e4sars Tod im Jahr 1947. Da Emilie 1960 in Haifa verstarb, ist davon auszugehen, dass sie nach dem Tod ihres Ehemanns zu ihrer Tochter Alice zog. Alice starb im Jahr 2000 mit 90 Jahren ebenfalls in Haifa.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"531\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Caesar_Emilie-Ganz-1024x531.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2719\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Caesar_Emilie-Ganz-1024x531.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Caesar_Emilie-Ganz-300x156.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Caesar_Emilie-Ganz-768x398.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Caesar_Emilie-Ganz-1536x796.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Caesar_Emilie-Ganz-2048x1062.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Caesar_Emilie-Ganz-150x78.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><sup>Foto: HdE<\/sup><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Text: Christine Schwarz <\/p>\n\n\n\n<p>Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong> Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Berkessel, Hans\/ Br\u00fcchert, Hedwig\/ Dobras, Wolfgang\/ Erbar, Ralph\/ Teske, Frank (Hrsg.): Leuchte des Exils. Zeugnisse j\u00fcdischen Lebens in Mainz und Bingen, Mainz 2016 (Beitr\u00e4ge zur Geschichte der Juden in Rheinland-Pfalz, Bd. 1).<\/p>\n\n\n\n<p>Br\u00fcchert, Hedwig: Magenza. Bd. 3: R\u00fcckkehr auf Zeit, Teil II. Zwei Begegnungswochen Mainzer Juden 1998 und 2001. Eine Dokumentation, Mainz 2007.<\/p>\n\n\n\n<p>Fritsche, Christiane (Hrsg.): \u201eArisierung\u201c und \u201eWiedergutmachung\u201c in deutschen St\u00e4dten, K\u00f6ln u. a. 2014.<\/p>\n\n\n\n<p>Keim, Anton Maria (Hrsg.): Als die letzten Hoffnungen verbrannten. 9.\u201310. November 1938. Mainzer Juden zwischen Integration und Vernichtung, Mainz 1988.<\/p>\n\n\n\n<p>Kuller, Christiane: B\u00fcrokratie und Verbrechen. Antisemitische Finanzpolitik und Verwaltungspraxis im nationalsozialistischen Deutschland, M\u00fcnchen 2013 (= Das Reichsfinanzministerium im Nationalsozialismus, Bd. 1).<\/p>\n\n\n\n<p>Lillteicher, J\u00fcrgen: Die R\u00fcckerstattung j\u00fcdischen Eigentums in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Eine Studie \u00fcber Verfolgungserfahrung, Rechtsstaatlichkeit und Vergangenheitspolitik 1945\u20131971. Diss. Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t zu Freiburg im Breisgau Wintersemester 2002\/2003.<\/p>\n\n\n\n<p>Meinl, Susanne\/ Zwilling, Jutta: Legalisierter Raub. Die Auspl\u00fcnderung der Juden im Nationalsozialismus durch die Reichsfinanzverwaltung in Hessen, Frankfurt am Main u. a. 2004 (= Wissenschaftliche Reihe des Fritz-Bauer-Instituts, Bd. 10).<\/p>\n\n\n\n<p>Stadtarchiv (StA) Mainz: Heiratsregister Mainz 1856 Nr. 189 (Moritz und Karoline Ganz); Geburtsregister<br>Mainz 1863 Nr. 639; auch C\u00e4sars sieben Br\u00fcder und zwei Schwestern wurden zwischen 1857 und 1874 in Mainz geboren; zur Adresse siehe die Angaben in den Geburtsregistereintr\u00e4gen; Heiratsregister Mainz 1893 Bd. 1 Nr. 225; Adressb\u00fccher der Stadt Mainz; Ancestry: Sterberegister Lindenfels 1905 Nr. 19; weitere Angaben zu den Kindern aus erster Ehe. StA Mainz: Geburtsregister Hechtsheim 1881 Nr. 78; Heiratsregister Hechtsheim 1906 Nr. 25. Archives Nationales Luxembourg (ANLux). Police des \u00c9trangers, Aktennr. 250394 (Auskunft Dr. Marc Schoentgen, Luxemburg).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Rheinallee-8-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2721\" width=\"357\" height=\"476\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Rheinallee-8-768x1024.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Rheinallee-8-225x300.jpg 225w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Rheinallee-8-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Rheinallee-8-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Rheinallee-8-113x150.jpg 113w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Rheinallee-8-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 357px) 100vw, 357px\" \/><figcaption><sup>Foto: HdE<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Stolpersteine f\u00fcr C\u00e4sar und Emilie Ganz wurden am 5. Juli 2021 in der Rheinallee 8 verlegt. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.0865256373063!2d8.265565951483223!3d50.00973342680162!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd96fe2b03cfb9%3A0x3765157cbeb8f2c3!2sRheinallee%208%2C%2055118%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1646564042706!5m2!1sde!2sde\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" loading=\"lazy\" width=\"600\" height=\"450\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>C\u00e4sar Ganz geboren am 14. Mai 1863 in Mainz Flucht 1938 nach Luxemburg; Flucht aus Luxemburg 1940 in die Schweiz; gestorben 1947 Emilie Ganz, geb. 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