{"id":2440,"date":"2022-05-11T15:05:06","date_gmt":"2022-05-11T13:05:06","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=2440"},"modified":"2022-05-11T15:05:06","modified_gmt":"2022-05-11T13:05:06","slug":"familie-schoenberger","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/familie-schoenberger\/","title":{"rendered":"Familie Sch\u00f6nberger"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<br>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<br>\n\n\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"doris-schonberger\">Doris Sch\u00f6nberger<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Geboren am 8. M\u00e4rz 1920 in Mainz<\/li><li>Flucht 1939 nach Frankreich, interniert in Drancy<\/li><li>1942 deportiert und in Auschwitz am 30. September 1942 ermordet<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"johanna-schonberger-geb-dreyfuss\">Johanna Sch\u00f6nberger, geb. Dreyfuss<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Geboren 1892<\/li><li>Flucht 1939 nach Frankreich, interniert Drancy<\/li><li>1942 deportiert und in Auschwitz ermordet <\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"johanette-schonberger\">Johanette Sch\u00f6nberger<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Geboren 1873<\/li><li>Gedem\u00fctigt und entrechtet<\/li><li>Flucht in den Tod am 11. September 1942<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"bertha-schonberger\">Bertha Sch\u00f6nberger<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Geboren 1870<\/li><li>Gedem\u00fctigt und entrechtet<\/li><li>Flucht in den Tod am 18. August 1942<\/li><\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"has-background wp-block-heading\" id=\"das-internierungslager-gurs\" style=\"background-color:#aec2d4\">Das Internierungslager Gurs<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#aec2d4\">Das Camp de Gurs im franz\u00f6sischen Ort Gurs war w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs ein Internierungslager im S\u00fcden Frankreichs. Es lag n\u00f6rdlich der Pyren\u00e4en in Grenzn\u00e4he zu Spanien und war im Jahr 1939 urspr\u00fcnglich als Internierungslager f\u00fcr politische Fl\u00fcchtlinge errichtet worden, die auf der Flucht vor dem Spanischen B\u00fcrgerkrieg nach Frankreich kamen. Einige Zeit nach Errichtung des Lagers wurden dort auch deutsche Emigrant*innen interniert, wie beispielsweise die J\u00fcdin Hannah Arendt, die, wie viele andere deutsche J\u00fcdinnen*Juden auch, vor dem Nationalsozialismus nach Frankreich geflohen war. Ihre Erfahrungen im Lager Gurs, ihre gelungene Flucht sowie ihre Identifikation als \u201aFl\u00fcchtling\u2019 verarbeitete Ahrendt 1943 in ihrem Essay \u201eWe Refugees\u201c, der in der deutschen \u00dcbersetzung unter dem Titel \u201eWir Fl\u00fcchtlinge\u201c erschienen ist. Gurs wurde nicht direkt von den Nationalsozialisten betrieben, sondern stand unter der Leitung des Vichy-Regimes, das dieses jedoch auf Betreiben der nationalsozialistischen Akteure hin unterhielt. Die Lebensumst\u00e4nde im Lager waren so katastrophal, dass viele H\u00e4ftlinge nicht lange \u00fcberleben konnten und im Lager starben. Diejenigen, die das Lager Gurs \u00fcberlebten, wurden ab 1942 ins polnische Auschwitz deportiert, wo sie ermordet wurden. So war das Lager, das im November 1943 durch das Vichy-Regime geschlossen wurde, f\u00fcr viele Menschen nur eine Zwischenstation auf dem Weg in weitere Konzentrations- und Vernichtungslager. Die aus Deutschland stammenden internierten J\u00fcdinnen*Juden kamen zun\u00e4chst haupts\u00e4chlich aus dem badischen und saarpf\u00e4lzischen Kreis. Bereits am 22. Oktober 1940 waren etwa 6.500 J\u00fcdinnen*Juden von dort nach S\u00fcdfrankreich deportiert worden. Innerhalb k\u00fcrzester Zeit mussten sie sich am fr\u00fchen Morgen des 22. Oktobers 1940 fertig machen, Strom und Gas in ihren Wohnungen abstellen, die Wohnungsschl\u00fcssel bei den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden abliefern und Verzichtserkl\u00e4rungen unterschreiben. Der NS-Staat sicherte sich so den Zugriff auf die Verm\u00f6genswerte und auch die Bev\u00f6lkerung, bei der die Deportationen auf wenig Widerspruch stie\u00dfen, profitierte durch zahlreiche Auktionen von den zwangsweise zur\u00fcckgelassenen Wertgegenst\u00e4nden.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die Mainzer Familie Sch\u00f6nberger war im Lager Gurs interniert. Doris Sch\u00f6nberger, ihre Mutter Johanna, ihre Tante Edith sowie ihr Onkel Eugen flohen 1939 nach Frankreich, wo sie zun\u00e4chst im Untergrund leben konnten. Nach dem Einmarsch deutscher Truppen wurden Doris und ihre Mutter in Gurs inhaftiert. Mutter und Tochter konnten den harten Winter 1940\/41 im Lager \u00fcberleben und schrieben w\u00e4hrend ihrer Zeit in Gurs regelm\u00e4\u00dfig Briefe an Egon, den Bruder und Sohn. Doris nahm aktiv am Lagerleben teil indem sie als Krankenpflegerin t\u00e4tig war. Mutter und Tochter wurden im Sommer 1942, wie viele andere Lagerinsass*innen auch, nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. 1994 wurde auf dem ehemaligen Gel\u00e4nde des Lagers in Gurs eine nationale Gedenkst\u00e4tte errichtet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doris Sch\u00f6nberger wurde am 8. M\u00e4rz 1920 als Tochter des Weingro\u00dfh\u00e4ndlers Arthur Sch\u00f6nberger und seiner Frau Johanna in Mainz geboren. Sie war damals das j\u00fcngste Mitglied einer alt eingesessenen Weinh\u00e4ndler- und Sekthersteller-Familie. Ihr Gro\u00dfvater und ihre Gro\u00dfmutter sowie ihr Onkel Isaak Eugen hatten ein wirtschaftlich erfolgreiches, lange expandierendes Unternehmen aufgebaut, das zeitweise auch von ihrer Tante Bertha als Prokuristin mit geleitet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Grundschulzeit besuchte Doris von 1929 bis 1935 die H\u00f6here M\u00e4dchenschule (das heutige Frauenlob-Gymnasium). Sie war eine der letzten j\u00fcdischen Sch\u00fclerinnen, die die Schule verlassen mussten. In dieser Zeit wohnte die Familie in der Walpodenstra\u00dfe 5. Ein paar H\u00e4user nebendran in der Hausnummer 10 war die Sektkellerei der Familie untergebracht. Doris begann eine Ausbildung als Krankenschwester. Ein Studium war f\u00fcr j\u00fcdische B\u00fcrger*innen zu dieser Zeit schon nicht mehr m\u00f6glich, ihr Bruder Egon studierte daher in der Schweiz Jura. (Auf einem Bild aus dieser Zeit ist eine modisch elegant gekleidete junge Frau zu sehen, die sehr lebensfroh wirkt.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit der \u201aMacht\u00fcbernahme\u2019 durch die Nationalsozialist*innen war die Familie fortgesetzten Repressalien ausgesetzt. In der Reichspogromnacht 1938 schlie\u00dflich wurde die Privatwohnung der Familie Sch\u00f6nberger in der Walpodenstra\u00dfe verw\u00fcstet und gepl\u00fcndert und der Besitz der Familie \u201aarisiert\u2019. Das bedeutete, dass die Sch\u00f6nbergers ihren Besitz zwangsweise und weit unter Wert verkaufen mussten. Langfristiges Ziel war es, alle J\u00fcdinnen*Juden zu enteignen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab diesem Zeitpunkt wurde in der Familie Sch\u00f6nberger mit Vehemenz die Flucht geplant. Da Doris\u2018 Vater drei Jahre zuvor verstorben war, floh Doris mit ihrer Mutter, ihrem Onkel Eugen und ihrer Tante Edith 1939 ins vermeintlich sichere Frankreich, wo Doris und Johanna aber nach dem Einmarsch deutscher Truppen aufgegriffen und im Lager Gurs inhaftiert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man den S\u00e4tzen aus Doris Sch\u00f6nbergers Brief aus dieser Zeit Glauben schenkt und die Aussagen eines Zeugen liest, haben Mutter und Tochter sich sehr gut verstanden und versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Es gelang ihnen den langen und harten Winter 1940\/41 zu \u00fcberleben (800 H\u00e4ftlinge starben). Im M\u00e4rz 1941 feierte Doris ihren 21. Geburtstag im Lager. Sie schrieb, dass f\u00fcr die augenblickliche Lage ihr Geburtstag (gro\u00df) gefeiert worden sei und versicherte, dass ihr Gesundheitszustand und der ihrer Mutter zufriedenstellend sei. Dar\u00fcber hinaus sagte Doris, sie versuche \u201ejeden Tag irgendetwas lustig zu finden\u201c, eine \u00dcberlebensstrategie in einem Lager, in dem man vom Tod bedroht ist. Doris arbeitete im Lager als Krankenpflegerin auf der Krankenstation und war sich nach Zeugenaussagen des Ernstes ihrer Lage bewusst. Mehrere Briefe schreiben Mutter und Tochter an den Bruder und Sohn Egon nach Neuseeland. Im Sommer 1942 brach der Kontakt ab. Erst f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter erfuhr Egon Sch\u00f6nberger den Grund: Im August wurden Doris und Johanna in das Sammellager Drancy gebracht und von da aus zwei Monate sp\u00e4ter nach Auschwitz deportiert. Dort wurden beide ermordet. Doris war 22 Jahre alt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bertha Sch\u00f6nberger, Doris\u2018 Tante und \u00e4lteste Schwester der Familie, war jahrelang in der Firmenleitung t\u00e4tig. 1938 musste sie von allen Posten zur\u00fccktreten und wurde somit aus der Firmenleitung entfernt. Sie erlebte die wachsende Ausgrenzung, Dem\u00fctigung und Entrechtung. So musste sie mit ihrer Schwester Johannette (Jenny) Sch\u00f6nberger in ein Gettohaus, ein sogenanntes \u201aJudenhaus\u2019 ziehen, wo sie zusammen mit Berthel Bamberger auf engstem Raum lebten. Bertha Sch\u00f6nberger nahm sich am 18. August 1942 das Leben. Auch ihre Schwester Johannette nahm sich das Leben, nachdem sie erfahren hatte, dass ihr Name auf der Deportationsliste des n\u00e4chsten Transports in ein Konzentrationslager stand. Sie beging am 11. September 1942 Suizid.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_5621-2-1024x1006.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2653\" width=\"741\" height=\"728\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_5621-2-1024x1006.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_5621-2-300x295.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_5621-2-768x755.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_5621-2-1536x1509.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_5621-2-2048x2012.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_5621-2-150x147.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 741px) 100vw, 741px\" \/><figcaption><sup>Foto: HdE<\/sup><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Recherche\/Quelle: Markus W\u00fcrz<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Literaturhinweise: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arendt, Hannah: Wir Fl\u00fcchtlinge. Mit einem Essay von Thomas Meyer, Stuttgart 2016.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Borgstedt, Angela: Gurs. Die Deportation der badischen Juden am 22. Oktober 1940, in: Weber, Reinhold\/ Steinbach, Peter\/ Wehling, Hans-Georg (Hrsg.): Baden-w\u00fcrttembergische Erinnerungsorte, Stuttgart 2012, S. 472\u2013481.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eggers, Christian: Gurs \u2013 Und die Anderen. Gedanken zur Erforschung der franz\u00f6sischen Internierungslager 1939\u20131945, in: Francia Part 3 19.\/20. Jahrhundert 21\/3 (1994), S. 171 \u2013 179.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kirchschlager, Angelika\/ Burlaud, M\u00e9line\/ Blaich, Doris: \u201eDer Glaube an das Sch\u00f6ne hinter Stacheldraht\u201c \u2013 Kunst im Lager Gurs. SWR2 Abendkonzert, in: SWR2 Online. Bearbeitungsstand: 27. September 2021, 08:56 UTC, URL: &lt;https:\/\/www.swr.de\/swr2\/musik-klassik\/der-glaube-an-das-schoene-hinter-stacheldraht-kunst-im-lager-gurs-100.html&gt; [abgerufen am 29.10.2021].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Morgenroth, Olaf: Vor allem m\u00f6gen wir es nicht, wenn man uns Fl\u00fcchtlinge nennt \u2013 Hannah Arendts Aufsatz <em>We refugees<\/em> von 1943, in: Conflict &amp; Communication online 17\/2 (2018).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">o. V.: Gedenken an deportierte J\u00fcdinnen und Juden nach Gurs. Pforzheim. In: SWR Aktuell Online. Bearbeitungsstand: 22. Oktober 2021, 06:05 UTC, &lt;URL: https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/karlsruhe\/pforzheim-gedenkt-der-deportierten-juedinnen-und-juden-nach-gurs-100.html&gt; [abgerufen am 29.10.2021].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">o. V.: Neues Buch dokumentiert \u00dcberlebende des Konzentrationslagers Gurs. Karlsruhe. In: SWR Aktuell Online. Bearbeitungsstand: 19. Oktober 2021, 17:31 UTC, URL: &lt;https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/karlsruhe\/neues-buch-ueber-gurs-und-die-juedischen-opfer-100.html&gt; [abgerufen am 29.10.2021].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">o. V.: Gurs: Ausstellung \u00fcber deportierte Juden aus Baden. \u00dcber 6.000 Juden verschleppt, in: SWR Aktuell Online. Bearbeitungsstand: 08. April 2021, 17:26 UTC, URL: &lt;https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/karlsruhe\/ausstellung-gurs-deportierte-juden-karlsruhe-100.html&gt; [abgerufen am 29.10.2021].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">o. V.: Gefangen in Gurs. Deportation nach Frankreich, in: SWR2 Online. Bearbeitungsstand: 13. September 2013, 19:11 UTC, URL: &lt;https:\/\/www.swr.de\/swr2\/leben-und-gesellschaft\/article-swr-11008.html&gt; [abgerufen am 29.10.2021].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Roland, Paul: Konzerteinf\u00fchrung: Die Deportation der pf\u00e4lzischen Juden nach Gurs vor 80 Jahren. SWR2 Abendkonzert, in: SWR2 Online. Bearbeitungsstand: 27. September 2021, 08:53 UTC, URL: &lt;https:\/\/www.swr.de\/swr2\/musik-klassik\/konzerteinfuehrung-die-deportation-der-pfaelzischen-juden-nach-gurs-vor-80-jahren-100.html&gt; [abgerufen am 29.10.2021].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wiehn, Erhard R: Oktoberdeportation 1940. Die sogenannte \u201eAbschiebung\u201c der badischen und saarpf\u00e4lzischen Juden in das franz\u00f6sische Internierungslager Gurs und andere Vorstationen von Auschwitz. 50 Jahre danach zum Gedenken, Konstanz 1990.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wiermer, Patrick: Ausstellung zum Gedenken an \u201eGurs 1940\u201c, in: SR Mediathek Online. Bearbeitungsstand: 08. April 2021, URL: &lt;https:\/\/www.sr-mediathek.de\/index.php?seite=7&amp;id=101311&gt; [abgerufen am 29.10.2021].<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_5630-2-896x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2655\" width=\"386\" height=\"441\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_5630-2-896x1024.jpg 896w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_5630-2-262x300.jpg 262w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_5630-2-768x878.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_5630-2-1344x1536.jpg 1344w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_5630-2-1792x2048.jpg 1792w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_5630-2-131x150.jpg 131w\" sizes=\"auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stolpersteine f\u00fcr die Familie Sch\u00f6nberger wurden am 3. Februar 2015 in der Walpodenstra\u00dfe 5 verlegt.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.7250066506454!2d8.262718915886984!3d49.99776492775975!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd971dfa67b967%3A0x15f132c66b742b0c!2sWalpodenstra%C3%9Fe%205%2C%2055116%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1639656580186!5m2!1sde!2sde\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" loading=\"lazy\" width=\"600\" height=\"450\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Doris Sch\u00f6nberger Geboren am 8. M\u00e4rz 1920 in Mainz Flucht 1939 nach Frankreich, interniert in Drancy 1942 deportiert und in Auschwitz am 30. September 1942 ermordet Johanna Sch\u00f6nberger, geb. Dreyfuss Geboren 1892 Flucht 1939 nach Frankreich, interniert Drancy 1942 deportiert und in Auschwitz ermordet Johanette Sch\u00f6nberger Geboren 1873 Gedem\u00fctigt und&#8230;<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/familie-schoenberger\/\"><span>mehr Infos<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":104,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-2440","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2440","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2440"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2440\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3009,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2440\/revisions\/3009"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2440"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}