{"id":2333,"date":"2022-05-11T15:16:05","date_gmt":"2022-05-11T13:16:05","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=2333"},"modified":"2022-05-11T15:16:05","modified_gmt":"2022-05-11T13:16:05","slug":"johanna-sichel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/johanna-sichel\/","title":{"rendered":"Johanna Sichel"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Johanna-Sichel-bpsf382a_neu-2-690x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2347\" width=\"343\" height=\"508\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Johanna-Sichel-bpsf382a_neu-2-690x1024.jpg 690w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Johanna-Sichel-bpsf382a_neu-2-202x300.jpg 202w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Johanna-Sichel-bpsf382a_neu-2-768x1139.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Johanna-Sichel-bpsf382a_neu-2-1035x1536.jpg 1035w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Johanna-Sichel-bpsf382a_neu-2-101x150.jpg 101w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Johanna-Sichel-bpsf382a_neu-2.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 343px) 100vw, 343px\" \/><figcaption><sup>Fr\u00e4ulein Sichel als Lehrerin an der H\u00f6heren M\u00e4dchenschule in Mainz<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<br>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"kurzbiografie\">Kurzbiografie:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Geboren am 5. April 1879 in Mainz<\/li><li>Deportiert nach Piaski am 20. M\u00e4rz 1942<\/li><li>ermordet, Ort und Datum unbekannt<\/li><\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"has-background wp-block-heading\" id=\"judische-zwangsnamen-sara-und-israel\" style=\"background-color:#aec2d4\">J\u00fcdische Zwangsnamen \u2013 Sara und Israel<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">Am 18. August 1938 wurde die \u201ezweite Verordnung zur Durchf\u00fchrung des Gesetzes \u00fcber die \u00c4nderung von Familiennamen und Vornamen\u201c erlassen. J\u00fcdinnen*Juden mussten ab dem 1. Januar 1939 zus\u00e4tzlich einen j\u00fcdischen Vornamen als Zweitnamen tragen. F\u00fcr J\u00fcdinnen war der Vorname \u201aSara\u2019 und f\u00fcr Juden der Vorname \u201aIsrael\u2019 verpflichtend. Bereits im Vorfeld gab es \u00dcberlegungen zu Einschr\u00e4nkungen der Namenswahl von J\u00fcdinnen*Juden. Der Staatssekret\u00e4r des Reichsinnenministeriums, Hans Pfundtner, \u00fcbergab im Februar 1937 dem Stellvertreter des F\u00fchrers, Rudolf He\u00df, und dem Justizminister Franz G\u00fcrtner einen Entwurf. Dieser sah es vor, J\u00fcdinnen*Juden das Tragen von vermeintlich \u201adeutschen\u2019 Vornamen zu erschweren. Vornamen wie beispielsweise Johannes, Josef, Maria und Elisabeth, denen ein Ursprung im deutschen Sprachraum zugeschrieben wurde, sollten bei der Namensvergabe j\u00fcdischer B\u00fcrger*innen nicht mehr priorisiert werden d\u00fcrfen. Erlaubt sein sollten lediglich die hebr\u00e4ischen \u00c4quivalente der Vornamen. Wenn J\u00fcdinnen*Juden aber bereits \u201adeutsche\u2019 Vornamen hatten, dann sollte anstelle derer die hebr\u00e4ische Version des jeweiligen Namens verwandt werden. F\u00fcr den Fall, dass J\u00fcdinnen*Juden \u201adeutsche\u2019 Vornamen trugen, zu denen keine hebr\u00e4ischen \u00c4quivalente existierten, \u00fcberlegte Pfundtner bereits 1937 einen zus\u00e4tzlichen verpflichtenden Vornamen f\u00fcr J\u00fcdinnen*Juden einzuf\u00fchren. So legte er fest, dass \u201e[dieser] zus\u00e4tzliche Vorname (bei M\u00e4nnern Israel, bei Frauen Sara) [\u2026] bei jeder Gelegenheit, insbesondere im Gesch\u00e4fts- und Rechtsverkehr gef\u00fchrt werden [muss]\u201c. Die Nationalsozialisten wollten mithilfe der verpflichtenden Zwangsnamen noch schneller und einfacher J\u00fcdinnen*Juden als solche erkennbar machen um sie strukturell auszugrenzen, zu diskriminieren, zu verfolgen und zu ermorden. J\u00fcdinnen*Juden waren aufgrund der \u201ezweiten Verordnung zur Durchf\u00fchrung des Gesetzes \u00fcber die \u00c4nderung von Familiennamen und Vornamen\u201c gezwungen, sich bis Ende Januar 1939 sowohl beim Standesamt als auch bei der zust\u00e4ndigen Ortspolizeibeh\u00f6rde zu melden. Sie mussten somit \u201aSelbstdeklaration\u2019 ver\u00fcben. Auch die Mainzer Lehrerin Johanna Sichel wurde gezwungen den verpflichtenden j\u00fcdischen Zweitnamen \u201aSara\u2019 zu tragen, wie aus einem Schreiben vom 14. September 1939 ersichtlich wird. Der Direktor der Mainzer Frauenlobschule hatte sich Mitte September 1939 aufgrund der \u201aEinstellung von Ruhestandsbeamten\u2019 an den Reichsstatthalter in Hessen gewandt. Grund dieses Schreibens war eine Meldung der ehemaligen Lehrerin der Frauenlobschule in Mainz, Johanna Sichel. Diese hatte sich nach Ver\u00f6ffentlichung des \u201aGesetzes \u00fcber die Einstellung von Ruhestandsbeamten\u2019 gemeldet, um wieder an ihrer alten Schule als Lehrerin angestellt zu werden. Der Direktor der Frauenlobschule verwies allerdings auf die Tatsache, dass Johanna Sichel als \u201aVollj\u00fcdin\u2019 aufgrund des \u00a7 4 des \u201eGesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums\u201c nach in Kraft treten des Gesetzes am 7. April 1933 aus dem Schuldienst entlassen worden war. Die Behauptung, dass Sichel als \u201aVollj\u00fcdin\u2019 anzusehen war, wurde dadurch gewisserma\u00dfen \u201abegr\u00fcndet\u2019, dass Johanna Sichels Zweitname Sara in dem Dokument unterstrichen und somit deutlich hervorgehoben wurde. Diese Quelle verdeutlicht, dass Johanna Sichel als J\u00fcdin dazu gezwungen wurde, den Zweitnamen Sara zu tragen, der sie eindeutig als J\u00fcdin identifizieren lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Johanna Sichel wurde am 5. April 1879 als Tochter des j\u00fcdischen Kistenfabrikanten Aaron Moses Sichel in Mainz geboren. Die Familie lebte in der Margaretengasse 10. Mit sechs Jahren wurde Johanna an eine M\u00e4dchenschule, dem Institut der Frau Klein, eingeschult. Als 1889 die H\u00f6here M\u00e4dchenschule (das heutige Frauenlob-Gymnasium-Mainz) \u00f6ffnete, wechselte sie dorthin und machte dort ihren Abschluss. Anschlie\u00dfend besuchte sie mit dem Ziel, Lehrerin zu werden, das Gro\u00dfherzogliche-Lehrer-Seminar in Darmstadt. Im Alter von 18 Jahren bestand Johanna die Pr\u00fcfung an Ostern im Jahr 1897. Daraufhin arbeitete sie ein Jahr als Hospitantin an ihrer ehemaligen Schule. Die n\u00e4chsten zwei Jahre verbrachte sie in England, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Nach ihrer R\u00fcckkehr arbeitete Johanna im Gesch\u00e4ft ihres Bruders, bis sie 1902 als Lehrerin f\u00fcr Englisch, Deutsch, Franz\u00f6sisch und israelitische Religion an der H\u00f6heren M\u00e4dchenschule angestellt wurde. Die f\u00fcnfj\u00e4hrige Wartezeit bis zur Einstellung Johanna Sichels ist durch die antisemitische Regel, j\u00fcdische Lehrer*innen nur dann als Mitarbeiter*innen einzustellen, wenn es einen Mangel an Lehrkr\u00e4ften f\u00fcr ihr Unterrichtsfach gab, erkl\u00e4rbar. In Johanna Sichels Fall herrschte ein Lehrkr\u00e4fte-Mangel f\u00fcr das Fach israelitische Religion. Sie war sehr beliebt und von Sch\u00fclerinnen wie Kolleg*innen gesch\u00e4tzt. Im Jahr 1906 erhielt sie eine Festanstellung. Johanna trat 1919 aus unbekannten Gr\u00fcnden zum katholischen Glauben \u00fcber und unterrichte von da an keine israelitische Religion mehr.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"787\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Johanna-Sichel-bpsf382a-2-1024x787.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2337\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Johanna-Sichel-bpsf382a-2-1024x787.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Johanna-Sichel-bpsf382a-2-300x230.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Johanna-Sichel-bpsf382a-2-768x590.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Johanna-Sichel-bpsf382a-2-1536x1180.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Johanna-Sichel-bpsf382a-2-2048x1573.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Johanna-Sichel-bpsf382a-2-150x115.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><sup>Klasse V 2 der H\u00f6heren M\u00e4dchenschule von Stefanie Solomon, geb. Schmalenbach, um 1932. Lehrerin: Frl. Johanna Sichel (hinten links stehend). \u00a9 Stadtarchiv Mainz BPSF\/382a<\/sup><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Noch vor Ende des Schuljahres 1933 wurde Johanna Sichel im Zuge des \u201eReichsgesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums\u201c im April dieses Jahres bis auf Weiteres beurlaubt und schlie\u00dflich entlassen. Ihre Versuche der Wiedereinstellung blieben erfolglos und schlie\u00dflich erhielt Johanna im September 1939 die endg\u00fcltige Zur\u00fcckweisung.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen war Johanna Sichel 62 Jahre alt und erhielt keine Rente. Sie gab dem katholisch erzogenen Jungen Michael Scheuer, der aus einer der so genannten \u201aprivilegierten Mischehen\u2018 stammte, bis zur Emigration dessen Familie Privatunterricht.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p>Johanna Sichel wohnte gezwungenerma\u00dfen in der Taunusstra\u00dfe 31, einem der \u201aJudenh\u00e4user\u2018 in der Stadt Mainz. <br>Am 20. M\u00e4rz 1942 wurde sie gemeinsam mit Hedwig Reiling, der Mutter ihrer Sch\u00fclerin Anna Seghers, nach Piaski deportiert. Ihre Nummer lautete 881 und der Transport trug die Bezeichnung DA14. Ob Johanna in Piaski, einem polnischen Transitghetto, ankam, und ob sie dort oder woanders starb, ist nicht bekannt.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_5578-2-1024x1008.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2625\" width=\"512\" height=\"504\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_5578-2-1024x1008.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_5578-2-300x295.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_5578-2-768x756.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_5578-2-1536x1512.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_5578-2-2048x2016.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_5578-2-150x148.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><figcaption><sup>Foto: HdE<\/sup><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n\n\n<p>Recherche: Reinhard Frenzel<\/p>\n\n\n\n<p>Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><strong>Literaturhinweise: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Berkessel, Hans\/ Br\u00fcchert, Hedwig\/ Dobras, Wolfgang\/ Erbar, Ralph\/ Teske, Frank (Hrsg.): Leuchte des Exils. Zeugnisse j\u00fcdischen Lebens in Mainz und Bingen, Mainz 2016 (Beitr\u00e4ge zur Geschichte der Juden in Rheinland-Pfalz, Bd. 1).<\/p>\n\n\n\n<p>Essner, Cornelia: Die \u201eN\u00fcrnberger Gesetze\u201c oder Die Verwaltung des Rassenwahns 1933\u20131945, Paderborn u. a. 2002. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJudenhaus\u201c (Adam-Karrillon-Stra\u00dfe 13), in: URL &lt;<a href=\"http:\/\/www.mainz1933-1945.de\/rundgang\/teil-i-innenstadt\/judenhaus.html\">http:\/\/www.mainz1933-1945.de\/rundgang\/teil-i-innenstadt\/judenhaus.html<\/a>&gt; [aufgerufen am 19.12.2019].<\/p>\n\n\n\n<p>Sprenger, Kai-Michael (Hrsg.): Gonsenheimer Erinnerungen: Katalog zur Ausstellung j\u00fcdische Nachbarinnen und Nachbarn zwischen Integration und Ausgrenzung, Mainz 2018.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"vimeo-player\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/117743943?h=15e334dc76\" allowfullscreen=\"\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\"><\/iframe>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Darsteller: Gabriele Giersiepen, Rolf Bidinger, Noemi Becher<\/li><li>Drehbuch, Regie, Schnitt, Musik: Tristan Blaskowitz<\/li><li>Regieassistenz: Lukas Lankisch<\/li><li>Aufnahmeleitung: Norman Eschenfelder<\/li><li>Kamera: Adrian Zaiser<\/li><li>Licht: Anna-Valerie Weischenberg, Daniel Alznauer, Melanie Gr\u00e4fen<\/li><li>Ton: Daniela Maisenbacher<\/li><li>Kost\u00fcm: Lara Baum<\/li><\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_5584-2-762x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2627\" width=\"381\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_5584-2-762x1024.jpg 762w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_5584-2-223x300.jpg 223w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_5584-2-768x1032.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_5584-2-1143x1536.jpg 1143w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_5584-2-1524x2048.jpg 1524w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_5584-2-112x150.jpg 112w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/IMG_5584-2-scaled.jpg 1906w\" sizes=\"auto, (max-width: 381px) 100vw, 381px\" \/><figcaption><sup>Foto: HdE<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Stolperstein f\u00fcr Johanna Sichel wurde am 13. M\u00e4rz 2013 in der Rheinallee 3 verlegt. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.1675335958184!2d8.267565751483199!3d50.00821502691055!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd970196e41617%3A0xd72e4face7a5d5b7!2sRheinallee%203%2C%2055116%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1646063993780!5m2!1sde!2sde\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" loading=\"lazy\" width=\"600\" height=\"450\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurzbiografie: Geboren am 5. April 1879 in Mainz Deportiert nach Piaski am 20. 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