{"id":1941,"date":"2021-04-29T14:17:42","date_gmt":"2021-04-29T12:17:42","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=1941"},"modified":"2024-09-12T12:05:23","modified_gmt":"2024-09-12T10:05:23","slug":"familie-salomon","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/familie-salomon\/","title":{"rendered":"Eugen Salomon und Familie"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\nngg_shortcode_0_placeholder\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eugen Salomon <\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren am 5. M\u00e4rz 1888 in W\u00f6rrstadt<\/li>\n\n\n\n<li>Flucht 1933 nach Frankreich <\/li>\n\n\n\n<li>nach Auschwitz deportiert und am 14. November 1942 ermordet<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Alice Salomon, geb. Lazard<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren 1894 in St. Avold (heute: Frankreich)<\/li>\n\n\n\n<li>Flucht 1933 nach Frankreich; nach der deutschen Besetzung mit Hilfe \u00fcberlebt <\/li>\n\n\n\n<li>1956 an den schweren gesundheitlichen Sp\u00e4tfolgen der Zeit in Vichy-Frankreich gestorben <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erwin Salomon <\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren 1914 in St. Avold (heute: Frankreich)<\/li>\n\n\n\n<li>Flucht 1933 nach Frankreich; nach der deutschen Besetzung mit Hilfe \u00fcberlebt<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Alfred Salomon<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>geboren 1917 in St. Avold (heute: Frankreich)<\/li>\n\n\n\n<li>Flucht 1933 nach Frankreich; nach der deutschen Besetzung mit Hilfe \u00fcberlebt<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Eugen Salomon wurde am 5. M\u00e4rz 1888 als Sohn von Moritz und Fanny Salomon im rheinhessischen W\u00f6rrstadt geboren. Um 1900 zogen die Eltern mit Eugen und seinem Bruder Emil nach Mainz. Hier gr\u00fcndete Eugen gemeinsam mit einigen anderen sportbegeisterten jungen M\u00e4nnern im Jahr 1905 den Fu\u00dfballverein \u201e1. Mainzer Fu\u00dfballclub \u201aHassia\u2018 05\u201c, den heutigen \u201e1. FSV Mainz 05\u201c. Eugen Salomon war einige Jahre lang der Vorsitzende.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">J\u00fcdinnen*Juden im (Fu\u00dfball-)Sport<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">Dass zahlreiche deutsche Fu\u00dfballvereine in ihren Anfangsjahren von j\u00fcdischen Spielern und Funktion\u00e4ren gepr\u00e4gt wurden, ist oftmals in Vergessenheit geraten \u2013 so auch lange Zeit beim \u201e1. FSV Mainz 05\u201c und dem \u201eFC Bayern M\u00fcnchen\u201c. In den 1870er-Jahren gelangte der Fu\u00dfball aus England in das Deutsche Kaiserreich und fand hier \u2013 nach anf\u00e4nglicher Ablehnung gerade aus der Turnerbewegung \u2013 auch unter J\u00fcdinnen*Juden viele begeisterte Anh\u00e4nger*innen. In den neu gegr\u00fcndeten Fu\u00dfballvereinen bot sich die M\u00f6glichkeit, in der Gemeinschaft mit den christlichen Mitgliedern in Wettbewerben Erfolge zu erzielen. Die Bedeutung j\u00fcdischer Funktion\u00e4re in den Vereinen ist exemplarisch am \u201e1. FSV Mainz 05\u201c und dem \u201eFC Bayern M\u00fcnchen\u201c zu erkennen. So waren Eugen Salomon und Kurt Landauer viele Jahre Vorsitzende bzw. Pr\u00e4sidenten dieser Vereine und pr\u00e4gten so gerade in den Anfangsjahren das Vereinsleben. Der Gro\u00dfteil j\u00fcdischer Sportler*innen war zun\u00e4chst in nicht-j\u00fcdischen Vereinen aktiv. Gleichwohl gr\u00fcndeten sich in den 1920er-Jahren zunehmend j\u00fcdische Vereine; die gr\u00f6\u00dften Verb\u00e4nde im S\u00fcdwesten waren ab 1933 der \u201eMakkabi\u201c, der \u201eSchild\u201c und \u201eVintus\u201c. Zur\u00fcckzuf\u00fchren ist dies haupts\u00e4chlich auf den erstarkenden Antisemitismus in der Gesellschaft. Auch in Mainz gr\u00fcndeten sich in dieser Zeit j\u00fcdische Sportvereine: 1926 der \u201eBar Kochba Mainz\u201c, 1931 der \u201eSportklub Hakoah Mainz\u201c und 1933 der \u201eSchild Mainz\u201c. In der Zeit unmittelbar nach der \u201a<a>Macht\u00fcbernahme<\/a>\u2018 der Nationalsozialisten wurden die j\u00fcdischen Vereine ein zentraler R\u00fcckzugsort f\u00fcr j\u00fcdische Menschen. So wurden bereits 1933 s\u00e4mtliche j\u00fcdischen Mitglieder aus den nicht-konfessionellen Sportvereinen ausgeschlossen; viele Vereine f\u00fchrten einen sogenannten \u201aArierparagrafen\u2018 ein. In einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung verk\u00fcndeten am 9. April 1933 14 Fu\u00dfballvereine \u2013 darunter Bayern M\u00fcnchen und Eintracht Frankfurt \u2013 dass sie j\u00fcdische Sportler*innen und Mitglieder aus ihren Vereinen ausschlie\u00dfen werden. Die Bet\u00e4tigung in j\u00fcdischen Sportvereinen bot somit vielen J\u00fcdinnen*Juden in der Zeit der zunehmenden Ausgrenzung und Verfolgung einen Ort, an dem sie ein St\u00fcck Normalit\u00e4t erleben konnten.<br>Nach dem <a>Novemberpogrom<\/a> 1938 verbot die Geheime Staatspolizei s\u00e4mtliche j\u00fcdische Vereine, sodass es sp\u00e4testens Anfang 1939 keinen organisierten j\u00fcdischen Sport mehr im Deutschen Reich gab.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Seinen Milit\u00e4rdienst musste Eugen Salomon im damals zum Deutschen Reich geh\u00f6renden Lothringen ableisten. Dort lernte er Alice Lazard, die Tochter einer alteingesessenen j\u00fcdischen Familie in St. Avold, kennen. Sie heirateten, Eugen Salomon lie\u00df sich im Heimatort seiner Frau nieder und er\u00f6ffnete ein Textilgesch\u00e4ft.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Paar bekam zwei S\u00f6hne, Erwin (1914) und Alfred (1917). Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, als Lothringen wieder an Frankreich fiel, musste Eugen Salomon als Deutscher \u2013 im Krieg hatte er als Unteroffizier gegen Frankreich gek\u00e4mpft \u2013 das Gesch\u00e4ft aufgeben. Er ging mit seiner franz\u00f6sischen Frau und den beiden Kindern zur\u00fcck nach Mainz, wo die Familie in der Boppstra\u00dfe 64 eine Wohnung fand. Eugen arbeitete auch hier in der Textilbranche und war in diesen Jahren wieder im Vorstand \u201aseines\u2018 Fu\u00dfballvereins aktiv.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"802\" height=\"350\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Adressbuch-1924-25_Ausschnitt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1950\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Adressbuch-1924-25_Ausschnitt.jpg 802w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Adressbuch-1924-25_Ausschnitt-300x131.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Adressbuch-1924-25_Ausschnitt-768x335.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Adressbuch-1924-25_Ausschnitt-150x65.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 802px) 100vw, 802px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Adressbucheintrag 1924\/25 mit der Webwarengro\u00dfhandlung Eugen Salomons (Quelle: Stadtbibliothek Mainz)<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\"><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"696\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Eugen_Salomon_600dpi__HemdenGeschaft_und_kleinerFabrikImHof_Saint_Avold-1024x696.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1954\" style=\"width:535px;height:364px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Eugen_Salomon_600dpi__HemdenGeschaft_und_kleinerFabrikImHof_Saint_Avold-1024x696.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Eugen_Salomon_600dpi__HemdenGeschaft_und_kleinerFabrikImHof_Saint_Avold-300x204.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Eugen_Salomon_600dpi__HemdenGeschaft_und_kleinerFabrikImHof_Saint_Avold-768x522.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Eugen_Salomon_600dpi__HemdenGeschaft_und_kleinerFabrikImHof_Saint_Avold-1536x1044.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Eugen_Salomon_600dpi__HemdenGeschaft_und_kleinerFabrikImHof_Saint_Avold-2048x1391.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Eugen_Salomon_600dpi__HemdenGeschaft_und_kleinerFabrikImHof_Saint_Avold-150x102.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Eugen Salomons Hemdengesch\u00e4ft in Saint Avold (Quelle: privat)<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Als die Nationalsozialisten 1933 die Macht \u00fcbernommen hatten und die Judenverfolgung begann, floh die Familie Salomon nach St. Avold, wo Alices Eltern lebten. 1934 konnte Eugen dort erneut ein Gesch\u00e4ft aufbauen, verbunden mit einer rasch erfolgreichen Hemden- und Sch\u00fcrzenfabrikation.<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Nach Kriegsausbruch im September 1939 wurde die grenznahe Region in Lothringen allerdings evakuiert. Die Salomons wurden ins Innere Frankreichs umgesiedelt und hatten wieder ihre Existenzgrundlage verloren. Nach dem Einf\u00fchren der \u201aJudengesetze\u2019 in Frankreich mussten J\u00fcdinnen*Juden auch hier den gelben Stern tragen. Am 6. Oktober 1942 wurde Eugen Salomon bei einer Razzia verhaftet und am 6. November \u00fcber das Durchgangslager Drancy bei Paris nach Auschwitz deportiert und dort am 14. November 1942 ermordet. Seine Frau Alice und die beiden S\u00f6hne konnten in den unbesetzten Teil von Frankreich fliehen und \u00fcberlebten dort unter schwierigsten Bedingungen. Alice Salomon trug als Folge schwere gesundheitliche Sch\u00e4den davon und starb 1956.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verein 1. FSV Mainz 05 hatte Eugen Salomon nie vergessen. 2005 wurde er im Rahmen der 100-Jahr-Feier des Vereins thematisiert; so stellte man seine Biografie in einer Festschrift dar. Damals ging man jedoch noch davon aus, dass er in die USA gefl\u00fcchtet war und dort \u00fcberlebt hatte. Im Zuge einer kontrovers diskutierten Namensbenennung der Zufahrtstra\u00dfe vom Europa-Kreisel zum neuen Stadion des 1. FSV Mainz 05, r\u00fcckte der in der \u00d6ffentlichkeit fast vergessene Eugen Salomon wieder ins Bewusstsein der Mainzer*innen. Nachdem der Ortsbeirat in Bretzenheim den Namen \u201eArenastra\u00dfe\u201c vorgeschlagen hatte, setzten sich die \u201eSupporters\u201c, der Fan-Dachverbandes der 05er, daf\u00fcr ein, der Stra\u00dfe zum Stadion den Namen Eugen Salomons zu geben. Die Diskussionen \u00fcber die Stra\u00dfenbenennung initiierten ein Forschungsvorhaben von Dr. Hedwig Br\u00fcchert vom Institut f\u00fcr Geschichtliche Landeskunde und Dr. Frank Teske vom Stadtarchiv Mainz. Erst hierdurch konnte das Schicksal Eugen Salomons, der bis dahin als \u00dcberlebender galt, gekl\u00e4rt werden. Am 6. April 2011 wurde schlie\u00dflich die Stra\u00dfe zum Stadion der 05er als \u201eEugen-Salomon-Stra\u00dfe\u201c eingeweiht. Ein Zeitungsartikel \u00fcber die Stra\u00dfenbenennung f\u00fchrte dazu, dass Dr. Hedwig Br\u00fcchert in Kontakt mit den Enkeln Eugen Salomons, Serge und Lydie, kam.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-zoooom\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Strassenschild_Wikipedia_Ein_Mainzer-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1974\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Strassenschild_Wikipedia_Ein_Mainzer-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Strassenschild_Wikipedia_Ein_Mainzer-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Strassenschild_Wikipedia_Ein_Mainzer-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Strassenschild_Wikipedia_Ein_Mainzer-1-150x113.jpg 150w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Strassenschild_Wikipedia_Ein_Mainzer-1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Stra\u00dfenschild auf dem Weg zum Fu\u00dfballstadion vom 1. FSV Mainz 05 (Quelle: Ein mainzer; <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/deed.de\">CC BY-SA 3.0<\/a>)<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-zoooom\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCF3624-Nachkommen-Arens-u.-......-Supporter-mit-stolpersteinen-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1975\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCF3624-Nachkommen-Arens-u.-......-Supporter-mit-stolpersteinen-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCF3624-Nachkommen-Arens-u.-......-Supporter-mit-stolpersteinen-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCF3624-Nachkommen-Arens-u.-......-Supporter-mit-stolpersteinen-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCF3624-Nachkommen-Arens-u.-......-Supporter-mit-stolpersteinen-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCF3624-Nachkommen-Arens-u.-......-Supporter-mit-stolpersteinen-1-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCF3624-Nachkommen-Arens-u.-......-Supporter-mit-stolpersteinen-1-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Stolpersteinverlegung mit den Nachkommen Eugen Salomons (Quelle: Br\u00fcchert)<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Am 5. M\u00e4rz 2013, dem 125. Geburtstag von Eugen Salomon, wurden vor dem Haus in der Boppstra\u00dfe 64 vier Stolpersteine zum Gedenken an Eugen, Alice, Erwin und Alfred Salomon verlegt. In kurzen Ansprachen erinnerten die Mainzer Kulturdezernentin Marianne Grosse, der Vizepr\u00e4sident des 1. FSV Mainz 05, Peter Arens und der Vorsitzende des Fan-Clubs \u201eSupporters Mainz\u201c, Dr. Udo Seyfarth, an das Schicksal der Familie. Eugen Salomons Enkelin Lydie Hugendubel sprach einige bewegende Worte f\u00fcr die Nachkommen. Mit ihr waren ihr Bruder Serge Salomon und Eugens Urenkel Eric Salomon nach Mainz gekommen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"954\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Salomon-Boppstrasse-Fam4-1024x954.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1997\" style=\"width:512px;height:477px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Salomon-Boppstrasse-Fam4-1024x954.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Salomon-Boppstrasse-Fam4-300x280.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Salomon-Boppstrasse-Fam4-768x716.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Salomon-Boppstrasse-Fam4-1536x1432.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Salomon-Boppstrasse-Fam4-2048x1909.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Salomon-Boppstrasse-Fam4-150x140.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Foto: HdE<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Verfasserin: Dr. Hedwig Br\u00fcchert<\/p>\n\n\n\n<p>Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Der SWR Rheinland-Pfalz sendete einen Online Beitrag der Landesschau Rheinland-Pfalz mit dem Titel \u201eMainz 05 recherchiert Schicksal von Mitbegr\u00fcnder Eugen Salomon\u201c<\/p>\n\n\n\n<iframe src=https:\/\/www.swrfernsehen.de\/~embed\/landesschau-rp\/mainz-05-recherchiert-schicksal-von-mitbegruender-eugen-salomon-100.html? width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen><\/iframe>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p><br><strong>Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Br\u00fcchert, Hedwig: Eugen Salomon, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.regionalgeschichte.net\/bibliothek\/biographien\/salomon-eugen.html\">https:\/\/www.regionalgeschichte.net\/bibliothek\/biographien\/salomon-eugen.html<\/a>&gt; [aufgerufen am 25.03.2021].<\/p>\n\n\n\n<p>Drechsler, Henrik: \u201eDa war es sch\u00f6n, wenn ich [\u2026] abends f\u00fcr meinen Sport trainieren konnte.\u201c Die Erinnerungen Walter Gr\u00fcnfelds und der j\u00fcdische Sport in Mainz, Vortrag im Rahmen des Gedenktages 27. Januar 2021, Mainz: 09.02.2021, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=EtZOMKnhDb8&amp;t=2796s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=EtZOMKnhDb8&amp;t=2796s<\/a>&gt;.<\/p>\n\n\n\n<p>Fittkau, Ludger: Von der Vereinsspitze nach Auschwitz, URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/von-der-vereinsspitze-nach-auschwitz.1346.de.html?dram:article_id=196707\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/von-der-vereinsspitze-nach-auschwitz.1346.de.html?dram:article_id=196707<\/a>&gt; [aufgerufen am 25.03.2021].<\/p>\n\n\n\n<p>Peiffer, Lorenz\/ Wahlig, Henry: J\u00fcdische Fu\u00dfballvereine im nationalsozialistischen Deutschland. Eine Spurensuche, G\u00f6ttingen 2015.<\/p>\n\n\n\n<p>Peiffer, Lorenz \/Wahlig, Henry: Verlorene Helden. Von Gottfried Fuchs bis Walther Bensemann \u2013 Die Vertreibung der Juden aus dem deutschen Fu\u00dfball nach 1933, in: 11 Freunde (2014), H. 3b (Beilage), URL: &lt;<a href=\"https:\/\/www.dfb.de\/fileadmin\/_dfbdam\/13724-11F_148_beilage_gesamt.pdf\">https:\/\/www.dfb.de\/fileadmin\/_dfbdam\/13724-11F_148_beilage_gesamt.pdf<\/a>&gt; [aufgerufen am 09.02.2021]. <\/p>\n\n\n\n<p>Schulze-Marmeling, Dietrich: Der FC Bayern, seine Juden und die Nazis. Aufstieg und Zerschlagung einer liberalen Fu\u00dfballkultur, G\u00f6ttingen <sup>3<\/sup>2017.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-zoooom\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1901\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Boppstr.64_bpsf16046a_Ausschnitt-edited-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1982\" style=\"width:324px;height:435px\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Boppstr.64_bpsf16046a_Ausschnitt-edited-scaled.jpg 1901w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Boppstr.64_bpsf16046a_Ausschnitt-edited-223x300.jpg 223w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Boppstr.64_bpsf16046a_Ausschnitt-edited-760x1024.jpg 760w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Boppstr.64_bpsf16046a_Ausschnitt-edited-768x1034.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Boppstr.64_bpsf16046a_Ausschnitt-edited-1140x1536.jpg 1140w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Boppstr.64_bpsf16046a_Ausschnitt-edited-1520x2048.jpg 1520w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Boppstr.64_bpsf16046a_Ausschnitt-edited-111x150.jpg 111w\" sizes=\"auto, (max-width: 1901px) 100vw, 1901px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Foto: Stadtarchiv Mainz, BPSF\/16046a<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Stolpersteine wurden am 5. M\u00e4rz 2013 in der Boppstra\u00dfe 64 verlegt. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.2693991823435!2d8.253552915887228!3d50.00630562714827!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd96fa43190b67%3A0x88a490abc8ddc97!2sBoppstra%C3%9Fe%2064%2C%2055118%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1619694025614!5m2!1sde!2sde\" width=\"600\" height=\"450\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" loading=\"lazy\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eugen Salomon Alice Salomon, geb. Lazard Erwin Salomon Alfred Salomon Eugen Salomon wurde am 5. M\u00e4rz 1888 als Sohn von Moritz und Fanny Salomon im rheinhessischen W\u00f6rrstadt geboren. Um 1900 zogen die Eltern mit Eugen und seinem Bruder Emil nach Mainz. Hier gr\u00fcndete Eugen gemeinsam mit einigen anderen sportbegeisterten jungen&#8230;<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/familie-salomon\/\"><span>mehr Infos<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":104,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-1941","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1941","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1941"}],"version-history":[{"count":40,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1941\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5013,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1941\/revisions\/5013"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1941"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}