{"id":190,"date":"2020-09-14T19:46:09","date_gmt":"2020-09-14T17:46:09","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=190"},"modified":"2021-08-09T14:37:46","modified_gmt":"2021-08-09T12:37:46","slug":"karoline-und-max-tschornicki","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/karoline-und-max-tschornicki\/","title":{"rendered":"Familie Tschornicki"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns are-vertically-aligned-top is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\nngg_shortcode_0_placeholder\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Max Tschornicki<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\" id=\"block-52f6a0e5-e12c-4d32-8cc9-b930d5d0e2ce\"><li>Geboren am 9. August 1903 in R\u00fcsselsheim<\/li><li>Festgenommen am 11. August 1944, deportiert nach Gro\u00df-Rosen (Niederschlesien), ab dem 10. Februar 1945 auf \u201aTodesmarsch\u2019 nach Buchenwald, ab M\u00e4rz 1945 nach Natzweiler-Struthof (Elsass) und ab April 1945 nach Dachau, wo er am 12. April ankam und acht Tage sp\u00e4ter verstarb<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Karoline Tschornicki, geb. Casper<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\" id=\"block-8d31c924-091d-46b4-b100-9effda169d85\"><li>Geboren 1876<\/li><li>Am 27. September 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 1. Januar 1943 ermordet wurde<\/li><\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"has-background wp-block-heading\" style=\"background-color:#aec2d4\">Kampf gegen politische Gegner*innen \u2013 das Instrument der \u201a<a href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/glossary\/schutzhaft\/\" data-type=\"glossary\" data-id=\"285\">Schutzhaft<\/a>\u2018<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">Die am 28. Februar 1933 erlassene \u201eVerordnung zum Schutz von Volk und Staat\u201c, mit der s\u00e4mtliche bis dahin existierende Grundrechte au\u00dfer Kraft gesetzt wurden, war Grundlage und Ausgangspunkt s\u00e4mtlicher Verfolgungsma\u00dfnahmen gegen politische Gegner*innen und diejenigen Menschen, die nach der NS-Ideologie nicht zur \u201adeutschen Volksgemeinschaft\u2018 geh\u00f6ren sollten. Im Zuge dieser Verordnung etablierte das NS-Regime die zynisch als \u201aSchutzhaft\u2018 bezeichnete, willk\u00fcrliche und ohne jegliche juristische Grundlage Inhaftierung von Gegner*innen. Der Begriff der \u201aSchutzhaft\u2018 geht auf ein preu\u00dfisches Gesetz aus dem Jahr 1850 zur\u00fcck. Dadurch konnten preu\u00dfische Beh\u00f6rden auch Personen inhaftieren, die keine Straftat begangen hatten. Einzig der Hinweis auf eine Bedrohung der \u00f6ffentlichen Sicherheit und Ordnung gen\u00fcgte. Unter Kaiser Wilhelm II. wurden w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges unter dem Begriff der \u201aSchutzhaft\u2018 umfassende Zwangsma\u00dfnahmen ohne gerichtliche \u00dcberpr\u00fcfung verh\u00e4ngt. Auch in der Weimarer Republik verstand man unter \u201aSchutzhaft\u2018 eine Haftform mit verminderten Rechten und versch\u00e4rften Bedingungen f\u00fcr die Inhaftierten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#aec2d4\">Im Nationalsozialismus waren diejenigen, die in \u201aSchutzhaft\u2018 genommen wurden, vollkommen rechtlos. Somit wurde die \u201aSchutzhaft\u2018 zum Synonym f\u00fcr den sich anschlie\u00dfenden NS-Terror. Zur Stabilisierung ihrer neu errichteten Diktatur verfolgten die Nationalsozialisten zun\u00e4chst die \u201aAusschaltung\u2018 politischer Gegner*innen. Kritik gegen die NS-Bewegung sollte in der \u00d6ffentlichkeit keinen Raum mehr finden. So wurden bereits seit M\u00e4rz 1933 zehntausende Gegner*innen der NSDAP \u2013 vor allem Mitglieder der SPD, der KPD oder von Gewerkschaften \u2013 widerrechtlich verhaftet, inhaftiert und misshandelt. In Rheinland-Pfalz befand sich in Osthofen in der N\u00e4he von Worms ein \u201afr\u00fches Konzentrationslager\u2018, das zur Durchf\u00fchrung der \u201aSchutzhaft\u2018 diente. Das im M\u00e4rz 1933 eingerichtete KZ Osthofen bestand bis Juli 1934. In dieser Zeit waren dort sch\u00e4tzungsweise 3.000 \u201aSchutzh\u00e4ftling\u2018 inhaftiert, von denen heute 1.860 namentlich bekannt sind.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Die Eltern von Max Tschornicki waren orthodoxe Juden russischer Abstammung; der Vater Jakob war j\u00fcdischer Kultusbeamter und \u00fcbte den Beruf des \u201eSchochet\u201c (Sch\u00e4chter) aus. Am 9. August 1903 wurde Max Tschornicki in R\u00fcsselsheim geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Mainz, wo er auch das \u201eAlte Gymnasium\u201c besuchte. Er war im Jung-J\u00fcdischen Wanderbund sowie im jungzionistischen Kreis Mainz aktiv. Bereits als Sch\u00fcler engagierte er sich politisch f\u00fcr die USPD, einer linken Abspaltung der SPD. Da er mehrmals als politischer Diskussionsredner bei Veranstaltungen radikal linker Gruppierungen auftrat, wurde er von der Schule verwiesen. Tschornicki war schon fr\u00fch Opfer einer antisemitischen Diskriminierung, dar\u00fcber hinaus aber nach der <a href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/glossar\/machtergreifung\/\">\u201aMachtergreifung\u2019<\/a> vor allem aufgrund seines politischen Engagements &nbsp;in akuter Gefahr: Er war Mitglied bei den Jungsozialist*innen, der SPD und im <a href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/glossar\/reichsbanner-schwarz-rot-gold\/\">Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold<\/a>. Nach seiner Schulzeit studierte er Jura und lie\u00df sich als Rechtsanwalt in Mainz nieder. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Tschornicki-Briefkopf.jpg\" alt=\"Briefkopf der Kanzlei Tschornicki\" class=\"wp-image-497\" width=\"498\" height=\"296\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Tschornicki-Briefkopf.jpg 605w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Tschornicki-Briefkopf-300x179.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Tschornicki-Briefkopf-150x89.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 498px) 100vw, 498px\" \/><figcaption><sub>Briefkopf der Kanzlei, gleichzeitig letzter Wohnsitz der Familie.<\/sub><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Als Anwalt hatte er sich in zahlreichen Strafprozessen \u2013 meist ging es um Landfriedensbruch als Folge handgreiflicher Auseinandersetzungen zwischen Nationalsozialist*innen und Angeh\u00f6rigen des Reichsbanners \u2013 als Verteidiger beziehungsweise Nebenklagevertreter der letzteren profiliert und war auf diese Weise immer wieder in die Schlagzeilen der Lokalpresse geraten.<\/p>\n\n\n\n<p>Als die Nationalsozialisten an die Macht kamen, war er noch keine 30 Jahre alt. Vielleicht hatte er die Gefahr, in der er schwebte, untersch\u00e4tzt. Noch am 6. M\u00e4rz 1933 erschien in der sozialdemokratischen Mainzer Volkszeitung sein Beitrag \u201eNeues Ausnahmerecht\u201c, in dem er die \u201aReichstagsbrandverordnung\u2019 vom 28. Februar als den \u201eschwersten und unerh\u00f6rtesten Eingriff in die pers\u00f6nliche und politische Freiheit des deutschen Staatsb\u00fcrgers seit dem Kulturkampf und seit der Zeit des Sozialistengesetzes\u201c kritisierte, der \u201ekein langes Leben beschieden\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n<p>Tschornicki weiter \u00fcber die \u201aReichstagsbrandverordnung\u2018: <em>\u201eEs ist kaum anzunehmen, dass ein deutsches Gericht den \u201eneuen Staatswillen\u201c, der den T\u00e4ter nicht nach der Tat, sondern nach der&nbsp;&nbsp; G e s i n n u n g&nbsp;&nbsp; straft, anerkennen wird. Aus diesem Grunde wird sich auch, wie wir zuversichtlich hoffen, die neue Verordnung in der Praxis&nbsp; a n d e r s&nbsp; auswirken als es ihre Redakteure w\u00fcnschen.\u201c<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Verordnung war die rechtliche Grundlage f\u00fcr seine Verhaftung am 28. M\u00e4rz und die Einlieferung ins Landgerichtsgef\u00e4ngnis Mainz.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 21. April wurde er entlassen, doch die vermeintliche Freiheit w\u00e4hrte nicht lange. Bereits im Juni erfolgte seine erneute Inhaftierung und die anschlie\u00dfende Einlieferung in das \u201afr\u00fche\u2018 Konzentrationslager in Osthofen bei Worms. <\/p>\n\n\n\n<p>Als Jude und \u00fcberzeugter Sozialdemokrat entsprach er gleich in mehrfacher Hinsicht dem Feindbild des NS-Regimes. Hierdurch war er im KZ Osthofen besonderen Schikanen und Misshandlungen ausgesetzt, denen er sich durch eine Flucht entziehen wollte, die ihm am 3. Juli 1933 \u00fcber die noch unbewachte Lagermauer gelang.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst schien es, als k\u00f6nne er seinen Verfolgern entkommen. Er versteckte sich bei einem befreundeten Schmied in der Pfalz, floh dann nach Saarbr\u00fccken und, als das Saargebiet dem Deutschen Reich angegliedert wurde, weiter nach <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Frankreich (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/die-besetzung-frankreichs-und-das-vichy-regime\/\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a>. Dort \u00fcberlebte er im Untergrund, bis er am 11. August 1944 festgenommen und in das Konzentrationslager Gro\u00df-Rosen (Niederschlesien) deportiert wurde. Von dort wurde er am 10. Februar 1945 auf einen sogenannten \u201aTodesmarsch\u2019 nach Buchenwald (Th\u00fcringen) geschickt, Anfang M\u00e4rz dann in das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof (Elsass), in das Au\u00dfenlager Bisingen (Baden-W\u00fcrttemberg), und schlie\u00dflich Anfang April nach Dachau (Bayern), wo er am 12. April eintraf und acht Tage sp\u00e4ter \u2013 also wenige Tage vor der Befreiung durch die Alliierten&nbsp;(US-Soldaten) \u2013 im Au\u00dfenlager Allach verstarb.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Mutter Karoline wurde 1876 in Obersitzkow geboren. 1902 heiratete sie Jakob Tschornicki, mit dem sie 1906 nach Mainz zog. Gemeinsam hatten sie neben Max, dem \u00e4ltesten Sohn, noch zwei weitere S\u00f6hne, Willi und Julian. Willi Tschornicki, der 1906 geboren wurde, verstarb bereits 1913. Karoline lebte mit ihrer orthodox-j\u00fcdischen Familie in der Gro\u00dfen Bleiche in Mainz: Ein Freund Julian Tschornickis beschrieb diese Wohnung in einem Wiedergutmachungsverfahren im Bezirksamt f\u00fcr Wiedergutmachung in Mainz wie folgt: \u201eDie Wohnung war gro\u00dfr\u00e4umig und peinlich sauber. Ein Dienstm\u00e4dchen wurde immer gehalten. Die M\u00f6belausstattung war irgendwie gediegen \u2013 imponierend. (\u2026) Die K\u00fcche war gro\u00df und mit Terrazzo\u2013Fu\u00dfboden ausgestattet. Eine oder zwei W\u00e4nde waren mit blinkendem Kupfergeschirr bedeckt. Daneben hatte mich stets die Bibliothek beeindruckt. Meyers Konservationslexikon ist mir hier in Erinnerung und vor allem die wirklich gro\u00dfe Anzahl dickleibiger B\u00fccher in hebr\u00e4ischer Sprache.\u201c Nachdem die Verfolgungsma\u00dfnahmen gegen\u00fcber J\u00fcdinnen*Juden durch das NS-Regime zugenommen hatten, musste Karoline Tschornicki zwangsweise aus dieser Wohnung in eine Wohnung in der Bilhildistra\u00dfe umziehen. Ihr Mann Jakob war bereits 1936 offenbar eines nat\u00fcrlichen Todes gestorben. Ihrem j\u00fcngsten Sohn Julian gelang aus dem franz\u00f6sischen Exil die Flucht nach Mexiko. Am 27. September 1942 wurde Karoline Tschornicki \u00fcber Darmstadt nach Theresienstadt deportiert. Dort starb sie nur wenige Wochen nach ihrer Ankunft.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"499\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Tschornicki_1-scaled-e1604320641203-1024x499.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1342\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Tschornicki_1-scaled-e1604320641203-1024x499.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Tschornicki_1-scaled-e1604320641203-300x146.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Tschornicki_1-scaled-e1604320641203-768x374.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Tschornicki_1-scaled-e1604320641203-1536x749.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Tschornicki_1-scaled-e1604320641203-2048x998.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Tschornicki_1-scaled-e1604320641203-150x73.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><sub>Foto: HdE<\/sub><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p>Verfasser: Tillmann Krach<\/p>\n\n\n\n<p>Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Krach, Tillmann: Die Verfolgung und Ermordung der Mainzer Anw\u00e4lte j\u00fcdischer Herkunft, in: Mainzer Geschichtsbl\u00e4tter. Mainz, Wiesbaden und Rheinhessen in der Zeit des Nationalsozialismus (2000), H. 12, S. 7\u201326.<\/p>\n\n\n\n<p>Krach, Tillmann:&nbsp; Max Tschornicki, in: Rechtsanwaltskammer Koblenz (Hrsg.): \u201e \u2026 f\u00fchlte ich mich durchaus als Deutscher \u2026\u201c \u2013 Das Schicksal der Mainzer Anw\u00e4lte j\u00fcdischer Herkunft nach 1933, K\u00f6ln 2007, S. 63\u201365.<\/p>\n\n\n\n<p>Krach, Tillmann: Familie Tschornicki, in: Knigge-Tesche, Renate &amp; Br\u00fcchert, Hedwig im Auftrag des Vereins f\u00fcr Sozialgeschichte Mainz e. V. (Hrsg.): Der Neue J\u00fcdische Friedhof in Mainz, Mainz 2013, S. 292\u2013295.<\/p>\n\n\n\n<p>Arenz-Morch, Angelika: Max Tschornicki \u2013 ein Mainzer Sozialist aus j\u00fcdischer Familie, in: Mainzer Geschichtsbl\u00e4tter. Lebensl\u00e4ufe in Zeiten der Diktatur 1933\u20131945 (2014), H. 15, S. 71\u201396.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-zoooom\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Haus_Tschornicki-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1344\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Haus_Tschornicki-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Haus_Tschornicki-300x200.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Haus_Tschornicki-768x512.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Haus_Tschornicki-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Haus_Tschornicki-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Haus_Tschornicki-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><sub>Foto: HdE<\/sub><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Stolpersteine wurden am 17. April 2019 in der Gro\u00dfen Bleiche 38 verlegt.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.485777986396!2d8.264582715258951!3d50.002249579415974!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd9702b2d8648d%3A0x3c8fee90df45ce41!2sGro%C3%9Fe%20Bleiche%2038%2C%2055116%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1603229562405!5m2!1sde!2sde\" width=\"600\" height=\"450\" frameborder=\"0\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" aria-hidden=\"false\" tabindex=\"0\"><\/iframe>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Max Tschornicki Geboren am 9. August 1903 in R\u00fcsselsheim Festgenommen am 11. August 1944, deportiert nach Gro\u00df-Rosen (Niederschlesien), ab dem 10. 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