{"id":1793,"date":"2021-03-22T17:59:16","date_gmt":"2021-03-22T16:59:16","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=1793"},"modified":"2021-03-23T17:30:04","modified_gmt":"2021-03-23T16:30:04","slug":"otto-hirsch","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/otto-hirsch\/","title":{"rendered":"Otto Hirsch"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\nngg_shortcode_0_placeholder\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<br>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-90b36f5b-a9b4-4d42-a96a-b6501e87ed6b\">Kurzbiografie:<\/h3>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-90b36f5b-a9b4-4d42-a96a-b6501e87ed6b\"><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\" id=\"block-0a0855f1-ae09-4641-89a9-d51ae9bcf605\"><li>geboren am 28. September 1891 in Neuwied<\/li><li>1943 im Gef\u00e4ngnis in Mainz inhaftiert<\/li><li>1943 nach Auschwitz deportiert<\/li><li>ermordet am 25. August 1943<\/li><\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Otto Hirsch wurde am 28. September 1891 als Sohn des j\u00fcdischen Mainzer Kaufmanns Louis Hirsch in Neuwied geboren, lebte in Mainz und wohnte in der Moselstra\u00dfe 7 in der Neustadt. Er war von Beruf Schaufensterdekorateur. Wie viele andere patriotisch eingestellte Juden meldete er sich freiwillig als Soldat und nahm am Ersten Weltkrieg teil. Wie wir aus seinen beiden Kriegstageb\u00fcchern wissen, die am 4. August 1914 mit einem Bericht \u00fcber die Mobilmachung beginnen und am 9. Dezember 1918 mit dem Hinweis auf die franz\u00f6sische Besatzung von Mainz enden, erlebte er die furchtbaren Gr\u00e4uel des opferreichen Krieges im Osten und wurde dann ab Oktober 1916 auch an der Westfront eingesetzt. Im April 1917 wurde er durch Granatsplitter schwer am Fu\u00df verletzt und nach mehreren Operationen schlie\u00dflich in das Kriegslazarett in Bad Kreuznach transportiert, wo sich zu dieser Zeit ja auch das gro\u00dfe Hauptquartier der deutschen Reichswehr befand. Im Oktober 1917 wurde er mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse und dem Verwundetenabzeichen ausgezeichnet und zum Korporalschaftsf\u00fchrer bef\u00f6rdert. Am 15. November 1918 wurde er aus der Reichswehr entlassen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>\u201eIch fuhr abends nach Mainz [\u2026] Am n\u00e4chsten Tag gab ich meine milit\u00e4rischen Sachen ab, nun war ich ganz frei \u2013 und wieder Mensch.\u201c<\/em><\/strong> (zit. nach Berkessel 2014, S. 64\u201369)<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"has-background wp-block-heading\" style=\"background-color:#aec2d4\">J\u00fcdische Soldaten im Ersten Weltkrieg<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#aec2d4\">Auch der gr\u00f6\u00dfte Teil der j\u00fcdischen Deutschen, in der Mehrzahl konservativ-monarchistisch orientiert, konnte oder wollte sich der mit Kriegsbeginn einsetzenden Welle patriotischer Begeisterung nicht entziehen. Die wichtigsten j\u00fcdischen Organisationen riefen ihre Mitglieder auf, sich als Freiwillige zu melden und jede m\u00f6gliche Hilfeleistung zu erbringen:<br><br><em>\u201eAn die deutschen Juden<\/em><br><em>In schicksalsernster Stunde ruft der Verband seine S\u00f6hne unter die Fahnen.<\/em><br><em>Da\u00df jeder deutsche Jude zu den Opfern an Gut und Blut bereit ist, die die Pflicht erheischt, ist selbstverst\u00e4ndlich.<\/em><br><em>Glaubensgenossen! Wir rufen Euch auf, \u00fcber das Ma\u00df der Pflicht hinaus Eure Kr\u00e4fte dem Vaterlande zu widmen! Eilet freiwillig zu den Fahnen! Ihr alle \u2013 M\u00e4nner und Frauen \u2013 stellet Euch durch pers\u00f6nliche Hilfeleistung jeder Art und durch Hergabe von Geld und Gut in den Dienst des Vaterlandes!<\/em><br>Berlin, den 1. August 1914<br>Verband der deutschen Juden.<br>Centralverein der Staatsb\u00fcrger j\u00fcdischen Glaubens.\u201c (zit. nach: Berger 2006, S. 128)<br><br>Diesem Aufruf schlossen sich Anfang August weitere j\u00fcdische Vereine durch Zeitungsannoncen an. Dahinter stand die Hoffnung, die immer noch nicht verwirklichte berufliche und gesellschaftliche Gleichberechtigung im <a href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/glossar\/wilhelminischer-staat\/\">Wilhelminischen Staat <\/a>auch gegen\u00fcber den am Ende des 19. Jahrhunderts zunehmenden antisemitischen Tendenzen endlich durchzusetzen. Viele sahen auch die Chance, die russischen Juden von der Unterdr\u00fcckung durch das <a href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/glossar\/zaristisches-regime\/\">zaristische Regime<\/a> zu befreien. Mehr als 11.500 (12 %) j\u00fcdische Soldaten meldeten sich in den ersten Kriegswochen freiwillig, insgesamt ca. 85.000 j\u00fcdische Deutsche (15,66 % der im Dezember 1910 ermittelten Gesamtbev\u00f6lkerung von 538.566 reichsdeutschen Juden) aus allen Schichten und Altersgruppen der Bev\u00f6lkerung nahmen am Ersten Weltkrieg teil.<br>Deren Hoffnung auf gesellschaftliche Emanzipation schien sich durch die Thronrede Wilhelms II. am 4. August zun\u00e4chst zu best\u00e4tigen, in der er Vertreter aller Parteien und Konfessionen auf den bevorstehenden gemeinsamen Kampf einschw\u00f6ren wollte:<br><em>\u201eIch kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche und zum Zeugnis dessen, da\u00df sie fest entschlossen sind, ohne Parteiunterschiede, ohne Standes- und Konfessionsunterschiede zusammenzuhalten, mit mir durch dick und d\u00fcnn, durch Not und Tod zu gehen, fordere ich die Vorst\u00e4nde der Parteien auf, vorzutreten und mir dies in die Hand zu geloben.\u201c<\/em><br><br>So waren denn auch im Alltag zun\u00e4chst einige Verbesserungen festzustellen, etwa indem j\u00fcdische Offiziersanw\u00e4rter jetzt zu Reserveoffizieren ernannt, einfache Soldaten leichter bef\u00f6rdert, die Arbeit der j\u00fcdischen Feldrabbiner erleichtert wurde und die Zahl der antisemitischen Angriffe und Diskriminierungen sp\u00fcrbar abnahm. Doch schon bald wurde dieser \u201aBurgfrieden\u2018 des Kaisers aufgegeben bzw. durch die mit der sogenannten \u201aJudenz\u00e4hlung\u2018 verbundene Unterstellung j\u00fcdischer Dr\u00fcckebergerei und pauschale Diskriminierung j\u00fcdischer Soldaten konterkariert. Im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Antisemitismus besonders in den Offizierskasinos und der Verschlechterung der Stimmung aufgrund des m\u00f6rderischen Stellungskrieges wurde im Oktober 1916 vom preu\u00dfischen Kriegsminister eine Erhebung \u00fcber die von Juden im Heer bekleideten Positionen angeordnet. Sie muss wohl im Zusammenhang mit einer Kampagne der antisemitischen Abgeordneten im Reichstag und der zunehmend aggressiveren Agitation des einflussreichen \u201eAlldeutschen Verbandes\u201c und anderer antisemitisch eingestellter Organisationen gesehen werden. Die Ergebnisse der \u201eJudenz\u00e4hlung\u201c blieben geheim. Aber allein die Tatsache, dieser auf eine Glaubensgemeinschaft beschr\u00e4nkten Z\u00e4hlung, wurde von vielen patriotisch gesinnten Juden als krasse Diskriminierung und Schlag ins Gesicht der j\u00fcdischen Soldaten verstanden \u2013 \u201edas Band der durch gemeinsame Waffenbr\u00fcderschaft gefestigten Kameradschaft zerschnitten.\u201c (Berger 2006, S. 175). In den Tagebuchnotizen und Kriegsbriefen vieler j\u00fcdischer Soldaten wird von den damit verbundenen Diskriminierungen und dem h\u00e4ufigen und unberechtigten Vorwurf der Feigheit an der Front berichtet.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Krieg arbeitete Hirsch in den 1920er-Jahren als Schaufensterdekorateur unter anderem f\u00fcr gro\u00dfe Kaufh\u00e4user in Mainz. Nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit in der Zeit der Weltwirtschaftskrise, erhielt er ab 1933 einige Auftr\u00e4ge bei j\u00fcdischen Firmen wie Stubs Quelle. Ab 1936 arbeitete er als Pedell bei der J\u00fcdischen Bezirksschule in der Hindenburgstra\u00dfe (die Schule befand sich in einem Seitenfl\u00fcgel der Hauptsynagoge). Nach Schlie\u00dfung der Schule wurde er ab 1942 bei der Firma Blendax arbeitsverpflichtet. Otto Hirsch war mit einer Protestantin, Klara, geborene Bandomir, verheiratet. Das Paar hatte einen Sohn, Eugen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Bescheinigung_1933_Teilnahme_an_Kaempfen_1916-705x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1807\" width=\"348\" height=\"505\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Bescheinigung_1933_Teilnahme_an_Kaempfen_1916-705x1024.jpeg 705w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Bescheinigung_1933_Teilnahme_an_Kaempfen_1916-207x300.jpeg 207w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Bescheinigung_1933_Teilnahme_an_Kaempfen_1916-768x1115.jpeg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Bescheinigung_1933_Teilnahme_an_Kaempfen_1916-103x150.jpeg 103w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Bescheinigung_1933_Teilnahme_an_Kaempfen_1916.jpeg 835w\" sizes=\"auto, (max-width: 348px) 100vw, 348px\" \/><figcaption><sup>Besitzzeugnis des Eisernen Kreuzes von Otto Hirsch (Quelle: privat)<\/sup><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis zu seiner Verhaftung 1943 musste er zeitweise auf Gehei\u00df der Gestapo im B\u00fcro der J\u00fcdischen Gemeinde Mainz bei der Abwicklung der Deportationen mithelfen. Im April 1943 wurde Otto Hirsch, gemeinsam mit mehreren anderen Mainzer J\u00fcdinnen*Juden, die ebenfalls mit nicht-j\u00fcdischen Partner*innen verheiratet waren, verhaftet. Vom Mainzer Gef\u00e4ngnis aus wurde er in das <a href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/glossar\/konzentrationslager-auschwitz\/\">Konzentrationslager Auschwitz<\/a> deportiert, wo er am 25. August 1943 ermordet wurde.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hirsch-Otto5-edited-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1815\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hirsch-Otto5-edited-scaled.jpg 2560w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hirsch-Otto5-edited-300x200.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hirsch-Otto5-edited-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hirsch-Otto5-edited-768x512.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hirsch-Otto5-edited-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hirsch-Otto5-edited-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hirsch-Otto5-edited-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verfasser: Hans Berkessel<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Berger, Michael: Eisernes Kreuz und Davidstern. Die Geschichte J\u00fcdischer Soldaten in Deutschen Armeen. Berlin 2006.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/HB_Mainz_und_der_Erste_Weltkrieg_2_Tagebuecher_Otto_Hirsch.pdf\" target=\"_blank\">Berkessel, Hans: Mainz und der Erste Weltkrieg, Teil 2: Kriegsalltag an der Front \u2013 im Spiegel der Kriegstageb\u00fccher des j\u00fcdischen Mainzers Otto Hirsch, in: Mainzer Vierteljahreshefte (2014), H. 3, S. 64\u201369.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Berkessel, Hans\/ Br\u00fcchert, Hedwig (Hrsg.): Mainz und der Erste Weltkrieg. Mainzer Geschichtsbl\u00e4tter 14\/2008. (Ver\u00f6ffentlichungen des Vereins f\u00fcr Sozialgeschichte Mainz e.V.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Berkessel, Hans\/ Br\u00fcchert, Hedwig\/ Dobras, Wolfgang\/ Erbar, Ralph \/ Teske, Frank (Hrsg.) Leuchte des Exils. Zeugnisse j\u00fcdischen Lebens in Mainz und Bingen. Mainz 2016, darin bes.: S. 95-99.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Berkessel, Hans: Ingelheim im Ersten Weltkrieg und unter franz\u00f6sischer Besatzung, in: Berkessel, Hans et al. (Hrsg): Ingelheim am Rhein. Geschichte der Stadt von den Anf\u00e4ngen bis in die Gegenwart. Oppenheim am Rhein 2019, S. 168\u2013189.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutsche j\u00fcdische Soldaten. Von der Epoche der Emanzipation bis zum Zeitalter der Weltkriege (Katalog zur Ausstellung des Milit\u00e4rgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFA) Potsdam). Hamburg, Berlin, Bonn 1996.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hank, Sabine\/ Simon, Herrmann (Bearb.): Feldpostbriefe j\u00fcdischer Soldaten 1914\u20131918, Hrsg. von der Stiftung \u201eNeue Synagoge Berlin \u2013 Centrum Judaicum\u201c und dem MGFA Potsdam, 2 Bde. Berlin 2002.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Keim, Anton Maria\/ Verein f\u00fcr Sozialgeschichte Mainz e. V. (Hrsg.): Als die letzten Hoffnungen verbrannten. 9.\/10. November 1938. Mainzer Juden zwischen Integration und Vernichtung, Mainz 1988; darin bes. Katalog zur Ausstellung vom 21. Oktober bis 20. November 1938 im Foyer des Rathauses, S. 149\u2013180.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Milit\u00e4rgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): Deutsche j\u00fcdische Soldaten 1914 bis 1945. Freiburg 1982.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ulrich, Bernd: Die Augenzeugen. Deutsche Feldpostbriefe in Kriegs- und Nachkriegszeit 1914\u20131933. Essen 1997.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Homepage: www.erster-weltkrieg-rlp.de<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-zoooom\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hirsch-Haus2-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1820\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hirsch-Haus2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hirsch-Haus2-300x200.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hirsch-Haus2-768x512.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hirsch-Haus2-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hirsch-Haus2-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hirsch-Haus2-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Stolperstein wurde am 5. September 2016 in der Moselstra\u00dfe 7 verlegt.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2563.868655610025!2d8.248553815496205!3d50.013816979417484!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd9658a1264665%3A0x89fbc9aa82e2f8f3!2sMoselstra%C3%9Fe%207%2C%2055118%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1616430363868!5m2!1sde!2sde\" width=\"600\" height=\"450\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" loading=\"lazy\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurzbiografie: geboren am 28. September 1891 in Neuwied 1943 im Gef\u00e4ngnis in Mainz inhaftiert 1943 nach Auschwitz deportiert ermordet am 25. August 1943 Otto Hirsch wurde am 28. 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