{"id":1636,"date":"2021-02-23T16:32:47","date_gmt":"2021-02-23T15:32:47","guid":{"rendered":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/?page_id=1636"},"modified":"2021-03-23T11:02:34","modified_gmt":"2021-03-23T10:02:34","slug":"alice-stahn","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/alice-stahn\/","title":{"rendered":"Alice Stahn, geborene Friedmann"},"content":{"rendered":"\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-group__inner-container\"><\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\nngg_shortcode_0_placeholder\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<br>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-90b36f5b-a9b4-4d42-a96a-b6501e87ed6b\">Kurzbiografie:<\/h3>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-90b36f5b-a9b4-4d42-a96a-b6501e87ed6b\"><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\" id=\"block-0a0855f1-ae09-4641-89a9-d51ae9bcf605\"><li>geboren am 28. M\u00e4rz 1884 in Mainz<\/li><li>1944 nach Theresienstadt deportiert<\/li><li>1945 aus Theresienstadt befreit <\/li><li>verstorben am 5. Januar 1955 in Wambach (Rheingau-Taunus-Kreis\/Hessen)<\/li><\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<h3 class=\"has-background wp-block-heading\" style=\"background-color:#aec2d4\">Das Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#aec2d4\">Die alte Festungsanlage Theresienstadt (Terez\u00edn) wurde im Juni 1940 als Polizeigef\u00e4ngnis der Prager Geheimen Staatspolizei genutzt, ehe sie im September 1941 in ein Ghetto umgewandelt wurde. Dieses Ghetto wurde als Konzentrations- und Durchgangslager f\u00fcr insgesamt \u00fcber 140.000 j\u00fcdische Menschen genutzt. Das KZ Theresienstadt hat im nationalsozialistischen Lagersystem eine gewisse Sonderstellung. Wurde es durch die Nationalsozialisten doch als eine Art Vorzeigelager dargestellt. So drehten sie dort noch 1944 einen Propagandafilm mit dem Titel \u201eDokumentarfilm aus dem j\u00fcdischen Siedlungsgebiet\u201c, der zumeist unter dem Titel \u201eDer F\u00fchrer schenkt den Juden eine Stadt\u201c bekannt ist. Darin wurde Theresienstadt als Altersdomizil pr\u00e4sentiert, in dem gerade alte J\u00fcdinnen*Juden im Krankheitsfall Pflege erhielten. Besonders zynisch war, dass die Menschen vor ihrer Deportation sogenannte \u201aHeimeinkaufsvertr\u00e4ge\u2018 abschlie\u00dfen mussten. Damit entzogen die Nationalsozialisten den j\u00fcdischen Menschen ihr letztes Verm\u00f6gen und suggerierten zugleich, dass der bevorstehende Transport keine Deportation, sondern eine \u201aUmsiedlung\u2018 sei.<br><br>Die nach Theresienstadt Deportierten fanden dort jedoch kein Vorzeigelager vor, sondern vielmehr menschenunw\u00fcrdige, unzumutbare Bedingungen in Massenunterk\u00fcnften und unzureichender Ern\u00e4hrung. Das Lager, das unter dem Kommando der SS stand, wurde im Juni 1944 von einer Delegation des Internationalen Roten Kreuzes besucht, wof\u00fcr man zu Propagandazwecken spezielle Caf\u00e9s, Gesch\u00e4fte und eine Bank errichtete. Auch Kinderg\u00e4rten und Gr\u00fcnanlagen wurden zu diesem Zweck geschaffen; Kulturveranstaltungen wie Konzerte aufgef\u00fchrt. Um zudem den Eindruck einer \u00dcberbev\u00f6lkerung zu verhindern, wurden in den Wochen vor dem Besuch viele Menschen deportiert, unter anderem in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz.<br>Aus Mainz wurden am 27. September 1942 461 Menschen \u00fcber Darmstadt nach Theresienstadt deportiert; am 10. Februar 1943 folgten nochmals 18 und am 10. Januar 1944 zwei Mainzer*innen.<br>\u00dcber 30.000 der nach Theresienstadt deportierten Menschen starben an den menschenunw\u00fcrdigen Bedingungen in diesem Lager, \u00fcber 70.000 wurden in Vernichtungslager deportiert und dort ermordet.<br><br>Im April 1945 \u00fcbernahm f\u00fcr etwa zwei Wochen das Internationale Rote Kreuz die Verantwortung f\u00fcr Theresienstadt, ehe sie diese am 9. Mai 1945 an die Rote Armee \u00fcbergab. Auch nach der Befreiung Theresienstadts starben hier noch viele der ehemaligen H\u00e4ftlinge an den Folgen der Unterversorgung und an Seuchen, einige mussten aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes bis zum 17. August 1945 in Theresienstadt bleiben, ehe sie in ihre Heimat zur\u00fcckkehren konnten.&nbsp;<br>In der deutsch-j\u00fcdischen Exilzeitung \u201eAufbau\u201c, die seit 1934 in New York erschien, wurde am 26. Oktober 1945 eine Liste mit R\u00fcckkehrern aus Theresienstadt nach Mainz und Rheinhessen abgedruckt. Unter den 25 namentlich genannten \u00dcberlebenden befanden sich auch Alice Stahn, geborene Friedmann, sowie das Ehepaar Waldmann mit ihrem vierj\u00e4hrigen Sohn Jona. Maximilian Waldmann \u00fcbernahm im Oktober 1945 das Amt des ersten Vorsitzenden der wiedergegr\u00fcndeten J\u00fcdischen Gemeinde in Mainz.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Alice Therese Friedmann wurde am 28. M\u00e4rz 1884 geboren. Ihre Eltern, der Weinh\u00e4ndler Ignaz Simon Friedmann (israelitisch) und Josephine Friedmann, geborene Goldschmitt (israelitisch), lebten zu dieser Zeit am Gutenbergplatz 6 in Mainz. Deren Grabst\u00e4tte befindet sich auf dem Neuen J\u00fcdischen Friedhof, Untere Zahlbacher Stra\u00dfe in Mainz Feld 4, Reihe 1 Grab 3 (auf dem Grabstein wird die Familie Goldschmitt mit \u201edt\u201c geschrieben).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Klassenliste-Alice-Friedmann-1893-94-1024x723.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1651\" width=\"387\" height=\"272\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Klassenliste-Alice-Friedmann-1893-94-1024x723.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Klassenliste-Alice-Friedmann-1893-94-300x212.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Klassenliste-Alice-Friedmann-1893-94-1536x1085.jpg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Klassenliste-Alice-Friedmann-1893-94-150x106.jpg 150w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Klassenliste-Alice-Friedmann-1893-94.jpg 1744w\" sizes=\"auto, (max-width: 387px) 100vw, 387px\" \/><figcaption><sup>Auszug aus der Klassenliste der H\u00f6heren M\u00e4dchenschule (Quelle: privat)<\/sup><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach anf\u00e4nglichem Privatunterricht besuchte Alice Friedmann von 1891 bis 1900 zun\u00e4chst die Vorschule, dann die H\u00f6here M\u00e4dchenschule in Mainz. Die Familie wohnte zu dieser Zeit am Schillerplatz 3. Als geb\u00fcrtige Mainzerin habe Alice Friedmann \u201ebreites Meenzerisch\u201c gesprochen. Die Zeugnisse 1894 bis 1896 zeigen eine sehr gute Sch\u00fclerin \u2013 mit einer Gesamtnote 1 (man beachte:\u00a0 Betragen 1, Flei\u00df und Aufmerksamkeit 1, Deutsch 1).<br>Danach folgte f\u00fcr Alice ein Jahr in der sogenannten <a href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/glossar\/selekta\/\">Selekta<\/a> \u2013 Internat mit Tagesunterricht f\u00fcr Externe in Heidelberg, wo sie haupts\u00e4chlich Sprachen (Englisch, Franz\u00f6sisch und Latein) lernte. Anschlie\u00dfend vertiefte sie in einem englischen Internat ihre Englisch- und Franz\u00f6sischkenntnisse; au\u00dferdem besuchte sie Lateinkurse f\u00fcr M\u00e4dchen und Gastvorlesungen an der Universit\u00e4t. Sie bildete sich an der Frauenarbeitsschule in Mainz fort, ging zur Musikschule, an der sie Klavier- und Harmonielehre studierte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es folgte eine Ausbildung in Krankenpflege durch das Rote Kreuz im St\u00e4dtischen Krankenhaus Mainz. Hier war sie auf allen Stationen \u2013 auch im Operationssaal \u2013 praktisch t\u00e4tig und wurde auch theoretisch geschult (6 Monats-Kurs mit Examen 1902). <br>Bald darauf lernte sie den Zahnarzt Dr. Otto Maximilian Stahn kennen, den sie am 30. Juni 1906 in Mainz heiratete. Nach der Eheschlie\u00dfung arbeitete sie bei ihm bis 1919 als Praxishilfe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dr. Otto Maximilian Stahn entstammte einer Mainzer Zahnarzt-Familie. Der Vater war hier schon Zahnarzt, ebenso einige Br\u00fcder.&nbsp; Einer dieser Br\u00fcder, Rudolf Theodor August Stahn heiratete Alices j\u00fcngere Schwester Nelly (30. Oktober 1885\u201323. November 1941). Am 26. Januar 1908 wurde Alices und Ottos erstes Kind, Heinz Otto Stahn, geboren (er studierte sp\u00e4ter Medizin), das zweite Kind, die Tochter Margot Maria Therese, folgte am 14.&nbsp;M\u00e4rz 1919 (sie besuchte sp\u00e4ter als Vorschule die Privatschule des Fr\u00e4ulein Goertz, danach das Lyzeum der Englischen Fr\u00e4ulein und die Maria-Ward-Schule, wo sie das Abitur ablegte).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Heinz-Otto-Stahn-\u00a9-privat_Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19876a-2-2-684x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1663\" width=\"342\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Heinz-Otto-Stahn-\u00a9-privat_Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19876a-2-2-684x1024.jpg 684w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Heinz-Otto-Stahn-\u00a9-privat_Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19876a-2-2-200x300.jpg 200w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Heinz-Otto-Stahn-\u00a9-privat_Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19876a-2-2-768x1149.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Heinz-Otto-Stahn-\u00a9-privat_Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19876a-2-2-1027x1536.jpg 1027w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Heinz-Otto-Stahn-\u00a9-privat_Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19876a-2-2-1369x2048.jpg 1369w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Heinz-Otto-Stahn-\u00a9-privat_Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19876a-2-2-100x150.jpg 100w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Heinz-Otto-Stahn-\u00a9-privat_Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19876a-2-2-scaled.jpg 1711w\" sizes=\"auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px\" \/><figcaption><sup>Der Sohn Heinz Otto Stahn (Quelle: privat)<\/sup><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Margot-Maria-Therese-Stahn_\u00a9-privat_-Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19892a-2-3-688x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1667\" width=\"344\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Margot-Maria-Therese-Stahn_\u00a9-privat_-Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19892a-2-3-688x1024.jpg 688w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Margot-Maria-Therese-Stahn_\u00a9-privat_-Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19892a-2-3-202x300.jpg 202w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Margot-Maria-Therese-Stahn_\u00a9-privat_-Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19892a-2-3-768x1142.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Margot-Maria-Therese-Stahn_\u00a9-privat_-Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19892a-2-3-1033x1536.jpg 1033w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Margot-Maria-Therese-Stahn_\u00a9-privat_-Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19892a-2-3-1377x2048.jpg 1377w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Margot-Maria-Therese-Stahn_\u00a9-privat_-Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19892a-2-3-101x150.jpg 101w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Margot-Maria-Therese-Stahn_\u00a9-privat_-Original-Stadtarchiv-Mainz-bpsf19892a-2-3-scaled.jpg 1721w\" sizes=\"auto, (max-width: 344px) 100vw, 344px\" \/><figcaption><sup>Die Tochter Margot Therese Stahn (Quelle: privat)<\/sup><\/figcaption><\/figure><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Leben der Familie Stahn war sorglos. Die Zahnarztpraxis hatte regen Zulauf, Dr. Stahn war ein gefragter Arzt. Man machte Familienausfl\u00fcge im \u201eAdler\u201c, besuchte Theater und Konzerte; Ausritte waren beliebt; Otto malte Bilder zur Entspannung. Im Jahr 1910 zog die kleine Familie in das 1904 errichtete Haus in der Bauhofstra\u00dfe 6. Alice Stahn f\u00fchrte ein gastliches Haus und hatte stets hilfreiches Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Notleidende. Im Haushalt waren Dienstm\u00e4dchen besch\u00e4ftigt, der Tisch wurde mit Tafelsilber, Damasttischdecken und Servietten mit Monogramm gedeckt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Ersten Weltkrieg k\u00e4mpfte ihr Ehemann Otto an der Front und wurde mit dem Eisernen Kreuz II. und I. Klasse, dem Braunschweigischen Orden II. und I. Klasse sowie dem Hessischen Orden II. und I. Klasse ausgezeichnet und zum Hauptmann bef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Dr.-Otto-Stahn-\u00a9-privat-_Original-Stadtarchiv-Mainz-2-711x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1677\" width=\"431\" height=\"620\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Dr.-Otto-Stahn-\u00a9-privat-_Original-Stadtarchiv-Mainz-2-711x1024.jpg 711w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Dr.-Otto-Stahn-\u00a9-privat-_Original-Stadtarchiv-Mainz-2-208x300.jpg 208w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Dr.-Otto-Stahn-\u00a9-privat-_Original-Stadtarchiv-Mainz-2-768x1106.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Dr.-Otto-Stahn-\u00a9-privat-_Original-Stadtarchiv-Mainz-2-1067x1536.jpg 1067w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Dr.-Otto-Stahn-\u00a9-privat-_Original-Stadtarchiv-Mainz-2-1422x2048.jpg 1422w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Dr.-Otto-Stahn-\u00a9-privat-_Original-Stadtarchiv-Mainz-2-104x150.jpg 104w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Dr.-Otto-Stahn-\u00a9-privat-_Original-Stadtarchiv-Mainz-2-scaled.jpg 1778w\" sizes=\"auto, (max-width: 431px) 100vw, 431px\" \/><figcaption><sup>Dr. Otto Maximilian Stahn in Uniform (Quelle: privat)<\/sup><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Alice Stahn war 1915 bis 1918 Leiterin einer gro\u00dfen Volksk\u00fcche in Mainz. F\u00fcr diese T\u00e4tigkeit wurde sie mit der Roter-Kreuz-Medaille und dem Hessischen Kriegs-Ehrenzeichen ausgezeichnet<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Kriegsende florierte Vater Ottos Zahnarztpraxis wieder. Die Kinder Heinz und Margot wuchsen also in guten Verh\u00e4ltnissen heran, man hatte keine finanziellen Sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies \u00e4nderte sich mit einem Tag im M\u00e4rz 1927, einem Tag vor Alices 43. Geburtstag. Bei einer Autofahrt nach Wiesbaden kollidierte Otto Stahn mit einer Stra\u00dfenbahn und starb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kollegen von Otto regten Alice dazu an, ein Institut f\u00fcr medizinisch elektrische Behandlungen, haupts\u00e4chlich H\u00f6hensonne und Diathermie, aber auch elektrische Massagen in der Bauhofstra\u00dfe 6 zu er\u00f6ffnen. Die Mainzer \u00c4rzteschaft unterst\u00fctzte die Witwe und \u00fcberwies ihre jungen Patient*innen zu ihr \u2013 man wusste, dass sie von Alice Stahn gut und vorsichtig behandelt wurden. Die Kinder wurden von ihren M\u00fcttern oder Erzieherinnen begleitet. Die Praxis war stark frequentiert, sodass Alice gute Einnahmen erzielte. Damals gab es in Mainz au\u00dfer dem 1903 von Dr. Eduard Frank gegr\u00fcndeten Neubrunnenbad, in dem die Krankenkassen ihre Patient*innen behandeln lie\u00dfen, kaum ein anderes Institut, das derartige Therapien anbot. Der \u00fcbrige Teil des Hauses war gut vermietet, und so konnte Alice Stahn ihrem Sohn Heinz das Medizinstudium und Tochter Margot eine sehr gute Schulbildung finanzieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das \u00e4nderte sich kurz nach der \u201a<a href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/glossar\/machtuebernahme\/\">Macht\u00fcbernahme<\/a>\u2018 durch die Nationalsozialisten. Am 1. April 1933 musste Alice die Praxis schlie\u00dfen, die Kassenzulassung war ihr bereits entzogen worden. Von da an lebte die Familie nur noch von den Mieteink\u00fcnften.<br>In den folgenden Jahren nahmen die Ausgrenzung und Verfolgung der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung immer weiter zu. Alice Stahn musste Denunziationen erleiden. Um das Haus der Familie vor dem Zugriff der Nationalsozialisten zu retten, lie\u00df sie es 1938 notariell auf ihre Tochter Margot \u00fcberschreiben. Bei einem Bombenangriff 1942 brannte das Haus, konnte jedoch noch gerettet werden (die beiden Frauen, Alice und Margot hatten eigenh\u00e4ndig Mobiliar, sogar Schr\u00e4nke, aus den Flammen auf die Stra\u00dfe getragen). Doch im Februar 1945 wurde es bei einem Luftangriff v\u00f6llig zerst\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aufgrund ihrer j\u00fcdischen Abstammung wurde Alice Stahn vom 8. bis 29. September 1943 in Mainz in \u201aSchutzhaft\u2018 genommen. Mit dem Transport 2-XVII\/3 wurde sie am 10. Januar 1944 \u00fcber Darmstadt ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert.<br>In den Akten des KZ Theresienstadt ist vermerkt, dass sie einen Prominenten-Status im Lager innehatte. Dies bedeutete, dass sie bevorzugt behandelt werden sollte. Dies l\u00e4sst sich vermutlich darauf zur\u00fcckf\u00fchren, dass ihr nicht-j\u00fcdischer Ehemann im Ersten Weltkrieg als Frontsoldat gedient hatte und ausgezeichnet worden war. Auch die Besch\u00e4ftigungen, zu denen sie im Lager eingeteilt wurde, sind dokumentiert: sitzende Arbeit, als Pflegerin, als Hausdienst, als administrative Kraft in Post und Verkehr\/Art der Arbeit: Paketpost.<br>Die Karte aus der originalen Kartei der Juden aus dem Ghetto Theresienstadt enth\u00e4lt einen handschriftlichen Vermerk; \u201eabgereist nach Mainz 9\/7 45\u201c \u2013 eine Registrierungs-\/Entlassungskarte des \u201eCzechoslovak Repatriation Office\u201c nennt als Datum den 14. Juni 1945. Wann und wie Alice Stahn zur\u00fcck nach Mainz gekommen ist, ist jedoch unklar. Zun\u00e4chst wohnte sie wohl im Stiftswingert 19, in dem Haus, in dem auch Michel Oppenheim mit seiner Frau nach dem Krieg lebte. Es ist anzunehmen, dass Oppenheim \u2013 der Alice Stahn aus der fr\u00fcheren gutb\u00fcrgerlichen Gesellschaft in Mainz kannte \u2013 sie dort zun\u00e4chst unterbrachte, damit sie eine Zuzugsgenehmigung erhalten konnte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur\u00fcck in Mainz erteilte der Oberb\u00fcrgermeister der Stadt am 12. Juli 1945 die <em>\u201eZuzuggenehmigung f\u00fcr die j\u00fcdische KZ-Insassin Frau Alice Stahn geb. Friedmann, wohnhaft in Mainz, Am Stiftswingert 19. Der Obengenannten wird hiermit die Zuzugsgenehmigung nach Mainz erteilt&#8230;. Lebensmittel \u2013 Milch Eier Kartoffelkarten f\u00fcr die Zeit vom 9.7.45 bis 22.7.45 bzw. bis zum Ablauf auszugeben&#8230;.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alice Stahn musste einige Male im Nachkriegs-Mainz umziehen, bis man ihr schlie\u00dflich eine kleine Wohnung in Wambach, heute ein Ortsteil der Gemeinde Schlangenbad im Rheingau-Taunus-Kreis\/Hessen, zuteilte. Schlie\u00dflich wurde sie als rassisch Verfolgte anerkannt. Um eine \u201eWiedergutmachungsentsch\u00e4digung\u201c in Form einer angemessenen Rente zu erlangen, musste sie dennoch lange und erbittert mit den Beh\u00f6rden ringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis zu ihrem Lebensende vermisste sie ihre Freunde in Mainz. Sie starb am 5. Januar 1955 in Wambach und wurde auf dem Hauptfriedhof in Mainz im Familiengrab \u201eFamilie Stahn\u201c beigesetzt (Grabfeld 50, Reihe 01, Stelle 04-05). In der Kondolenzliste finden sich unter anderem Konsul E. A. Bamberger sowie Regierungsrat Oppenheim und Frau.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch ihre Kinder \u00fcberlebten die Zeit des Nationalsozialismus. Tochter Margot wanderte 1952 mit ihrem Ehemann in die USA aus. Im M\u00e4rz 1963 verkaufte sie das Tr\u00fcmmergrundst\u00fcck Bauhofstra\u00dfe 6, das jahrelang brach gelegen hatte, an die Stadt Mainz. Margot Stahn starb am 22.&nbsp;Dezember 1988 in New York.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Sohn Heinz Otto studierte in Bonn, Kiel, Berlin und K\u00f6ln Medizin und legte 1933 seine \u00e4rztliche Staatspr\u00fcfung in K\u00f6ln ab. Aufgrund der antij\u00fcdischen Gesetze der Nationalsozialisten konnte er jedoch nicht promovieren und die Approbation wurde ihm verweigert, sodass er den Arztberuf nicht aus\u00fcben durfte. Die Approbation erhielt er erst im Sommer 1945. 1967 wurde Heinz Otto Stahn im Familiengrab in Mainz beigesetzt.<\/p>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Stolpersteinverlegung-15.10.2015-\u00a9-privat-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1696\" width=\"512\" height=\"384\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Stolpersteinverlegung-15.10.2015-\u00a9-privat-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Stolpersteinverlegung-15.10.2015-\u00a9-privat-300x225.jpeg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Stolpersteinverlegung-15.10.2015-\u00a9-privat-768x576.jpeg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Stolpersteinverlegung-15.10.2015-\u00a9-privat-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Stolpersteinverlegung-15.10.2015-\u00a9-privat-2048x1536.jpeg 2048w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Stolpersteinverlegung-15.10.2015-\u00a9-privat-150x113.jpeg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><figcaption><sup>Quelle: privat<\/sup><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Verfasserin: Andrea Stahn<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Redaktionelle Bearbeitung: HdE<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><strong>Literaturhinweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apel, Linde: Das Ghetto Theresienstadt, in: Deutsches Historisches Museum Berlin\/Lebendiges Museum Online, &lt;URL: <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/der-zweite-weltkrieg\/voelkermord\/ghetto-theresienstadt.html\">https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/der-zweite-weltkrieg\/voelkermord\/ghetto-theresienstadt.html<\/a>&gt; [aufgerufen am 14.01.2021].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Adler, H. G.:&nbsp;Theresienstadt. Das Antlitz einer Zwangsgemeinschaft 1941\u20131945, G\u00f6ttingen 2005.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Benz, Wolfgang:&nbsp;Theresienstadt: Eine Geschichte von T\u00e4uschung und Vernichtung, M\u00fcnchen 2013. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcchert, Hedwig: Nationalsozialistischer Rassenwahn. Entrechtung, Verschleppung und Ermordung der Mainzer Juden, Sinti und geistig behinderten Menschen, in: Stadt Mainz (Hrsg.): Der Nationalsozialismus in Mainz 1933\u201345. Terror und Alltag (Beitr\u00e4ge zur Geschichte der Stadt Mainz, Bd 36), Mainz 2008, S. 79\u201392.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trimmel, Gerald: \u201eGefilmte L\u00fcgen\u201c. Der Theresienstadt-Propagandafilm von 1944 im Kontext der NS-Filmpropaganda, in: filmarchiv (2003), H. 7, S. 42\u201347.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><strong>Quellen und Fotos:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wiedergutmachungsakte Alice Stahn, geb. Friedmann<\/li><li>Wiedergutmachungsakte Heinz Otto Stahn<\/li><li>Stadtarchiv Mainz<\/li><li>Landesarchiv Berlin<\/li><li>PT Pam\u00e1tn\u00edk Terez\u00edn<\/li><li>J\u00fcdischer Friedhof Berlin-Weissensee<\/li><li>Nachlass Margot Teske, geb. Stahn<\/li><li>Dr. Hedwig Br\u00fcchert<\/li><li>Andrea Stahn<\/li><\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<br>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/OVID0451-2-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1713\" srcset=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/OVID0451-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/OVID0451-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/OVID0451-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/OVID0451-2-150x112.jpg 150w, https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/OVID0451-2.jpg 1190w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Stolperstein wurde am 15.&nbsp;Oktober 2015 in der Bauhofstra\u00dfe 6 verlegt.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<iframe src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2564.3779410013376!2d8.266327115887123!3d50.0042710272938!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47bd9702f4bb94ff%3A0xf52186cb2175c083!2sBauhofstra%C3%9Fe%206%2C%2055116%20Mainz!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1614092544833!5m2!1sde!2sde\" width=\"600\" height=\"450\" style=\"border:0;\" allowfullscreen=\"\" loading=\"lazy\"><\/iframe>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurzbiografie: geboren am 28. M\u00e4rz 1884 in Mainz 1944 nach Theresienstadt deportiert 1945 aus Theresienstadt befreit verstorben am 5. Januar 1955 in Wambach (Rheingau-Taunus-Kreis\/Hessen) Das Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt Die alte Festungsanlage Theresienstadt (Terez\u00edn) wurde im Juni 1940 als Polizeigef\u00e4ngnis der Prager Geheimen Staatspolizei genutzt, ehe sie im September 1941&#8230;<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/stolpersteine-in-mainz\/biografien\/alice-stahn\/\"><span>mehr Infos<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":104,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-1636","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1636","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1636"}],"version-history":[{"count":53,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1636\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1890,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1636\/revisions\/1890"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stolpersteine-mainz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}